8 Gewohnheiten für mehr Geld

8 Denkmuster und Gewohnheiten für mehr Geld, die du ab heute umsetzen solltest

Du fragst dich, was du tun bzw. ändern musst um reich zu werden? Reiche und finanziell freie Menschen haben kein Vermögen damit gemacht TV zu gucken oder unwichtigen Kram zu kaufen. Die Basis ist, deine Denkmuster und Gewohnheiten zu ändern. Ja, es gibt besondere Gewohnheiten für mehr Geld und um „reich“ zu werden. Die wichtigsten 8 dieser Gewohnheiten und Dinge, die du – am besten sofort – umsetzen musst, habe ich hier für dich zusammengetragen.

1.Glotze aus!

Ich sag‘ es nur ungern und eigentlich weißt du es auch. Dein Fernseher ist böse. Nicht nur, dass eigentlich nur Quatsch kommt (außer natürlich Wissenssendungen und Reportagen von Spartensendern) sondern er raubt dir auch so viel wertvolle Zeit. Ich dachte immer, ich brauche dieses Sich-nach-der-Arbeit-berieseln-lassen, aber das stimmt nicht. Ich habe es ausprobiert und seit nunmehr fast einem Jahr die Glotze nicht angemacht (außer für Spiele des großartigen BVB) und ihn letzten Monat sogar verkauft. Versuch‘ doch mal deinen TV tatsächlich zwei Wochen auszulassen. Bring‘ das Kabel in den Keller, lass‘ deine beste Freundin die Fernbedienung verstecken oder am besten: Verkauf die Kiste! Schnapp‘ dir stattdessen ein Buch, das dich wirklich interessiert. In meiner Buchsammlung wirst du mit Sicherheit fündig. Merke: Durchs Fernsehglotzen ist noch niemand vermögend geworden, daher ist Kein-Fernsehen eine dieser Gewohnheiten für mehr Geld.

2. Früher aufstehen

Mein Wecker klingelt jeden Morgen zwei Stunden bevor ich los muss, manchmal noch früher. Nicht weil ich mich so lange schminken oder mir drei Kaffee einflößen muss, sondern weil ich vor der Arbeit schon arbeite – an mir und meiner finanziellen Freiheit. Ich stehe auf, mache mir einen Tee und fange an mein Buch weiterzulesen, einen Blogartikel für euch zu schreiben oder einfach eine To Do – Liste für den Tag zu erstellen. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, einen Tag voll und ganz zu nutzen. Früh aufstehen ist nicht schwierig sondern eine Sache der Gewohnheit. Abends früh ins Bett (bei mir gehen gegen 23 Uhr die Lichter aus) und morgens früh raus. Wenn du einmal in den Rhythmus kommst, läuft es von alleine.

3. L.E.S.E.N

Man muss kein Fuchs sein, um mitbekommen zu haben, wie wichtig ich das Bücherlesen finde. Ich muss zugeben, ich habe viel zu spät damit angefangen. Schon als Kind haben mich „Hanni & Nanni“ nicht sonderlich interessiert, ich fand „Es war einmal das Leben“  viel spannender. In meinem ganzen Leben habe ich nicht einen einzigen Roman (zu Ende) gelesen und ich habe es auch nicht vor. Ich halte mich lieber an Sachliteratur und habe in den letzten zwei Monaten (seitdem ich kein TV mehr gucke) 4 Bücher gelesen. Weil ich es wichtig finde, sich weiterzubilden und zahlreiche verschiedene Bücher zu lesen um möglichst viele Blickwinkel kennenzulernen und sich dann seine eigene Meinung bilden zu können. Lesen ist eine Investition in dich, deine Bildung, dein Köpfchen und somit auch in deinen Vermögensaufbau, deine Karriere, deine Unabhängigkeit. Ich halte es sogar für so wichtig, dass ich dir dringend dazu rate, deine Bildung zu einem festen Bestandteil deiner Finanz- und Lebensplanung zu ernennen. Sie ist ein genauso wichtiger Asset wie Aktien und Cash auf dem Tagesgeldkonto. Du sollst ja nicht den ganzen Tag Bücher über Finanzen lesen. Weitere super interessante Themen sind bspw. Achtsamkeit, Biographien, Gender, Philosophie oder Psychologie. Je breiter gefächert, desto besser! Übrigens: Warren Buffet verbringt 80% seiner Zeit mit Lesen. Bei ihm ist es also schon mehr als nur eine Gewohnheit für mehr Geld, sondern die Basis.

4. Dich an die Besten halten

Du willst erfolgreich sein? Dann sieh‘ zu, dass du dich mit erfolgreichen Menschen umgibst. Du kommst nur voran, wenn du von den besten lernst. Schau‘ dir Gewohnheiten, Kommunikation, Strategien und Ziele von denen ab, die du bewunderst. Du willst erfolgreiche Unternehmerin werden? Mache ein Praktikum als Personal Assistent von einer Unternehmerin, die du toll findest – nicht in Marketing oder PR. Da bekommst du nicht das mit, was du lernen willst: Ein Unternehmen zu gründen und zu führen. Du musst so nah dran sein, wie es nur geht. Folge ihr auf Schritt und Tritt und schreibe mit, reflektiere, sauge auf, lerne, verinnerliche. Super ist auch eine Mentorin zu haben, mit der du dich regelmäßig triffst um zu reflektieren sowie Feedback und Tipps von jemandem zu bekommen, der weiß, wie es geht.

5. Tagesgeldkonto eröffnen

Ein Girokonto ist kein Sparkonto! Warum nicht? Weil du auf dein Geld auf deinem Girokonto genau 0,0 Zinsen bekommst – auf einem Tagesgeldkonto immerhin irgendwas um die 1%. Dein Gespartes gehört daher auf ein Tagesgeldkonto. Was genau die Unterscheide zwischen Giro- und Tagesgeldkonto sind, kannst du hier noch einmal nachlesen.

Kurz noch einmal die Vorteile eines Tagesgeldkontos

1. Disziplin: Du zwingst dich, dein Gespartes nicht direkt auszugeben.
2. Ertrag: Du erhältst (immerhin ein paar) Zinsen auf dein Guthaben.
3. Sicherheit: Wenn du nichts abheben kannst, kann es auch kein anderer. Wenn jemand deine EC-Karte klaut oder eine Überweisungs-Tans deines Girokontos abfängt, kann er sich damit theoretisch alles einverleiben, was auf deinem Girokonto schlummert. Bei einem Tagesgeldkonto ist das nicht möglich – es gibt ja keine EC- bzw. Kreditkarte und Überweisungen sind nur an das Referenzkonto möglich (dein Girokonto).

Das momentan beste Tagesgeldkonto habe ich bei der Volkswagenbank entdeckt. Hier anschauen: Konto von der Volkswagenbank.

Also: Tagesgeldkonto anlegen und jeden Monat dein Gespartes per Dauerauftrag dorthin überweisen.

6. Geld anlegen

Du musst, musst, musst dein Geld anlegen anstatt es auf dem Konto dahin schmelzen zu lassen. Auf einem Girokonto bekommst du keine Zinsen d.h. dein hart erarbeitetes Geld wird durch die Inflation aufgefressen. Wenn du also dein Geld nicht nur vermehren sondern einfach nicht verlieren und du selbst nicht in Altersarmut enden willst, musst du aktiv werden und investieren. Damit meine ich nicht in Aktien von einzelnen Unternehmen – denn dies ist zu teuer und riskant – sondern durch passives Investieren in ETFs. Das ist genau das, worum es auf diesem Blog hauptsächlich geht. Klicke dich einfach oben durch den Reiter „Onlinekurs Aktien“ und am Ende wirst du Expertin für deine eigenen Finanzen und schlauer als 99% der Deutschen in Sachen Finanzen, Altersvorsorge, Aktien und Börse sein – und deiner finanziellen Unabhängigkeit ein ganzes Stück näher. Fange einfach hier an.

7. Fokussieren

Fokussiere dich auf das, was dir wichtig ist und setze deine Prioritäten entsprechend. Dein Haushaltbuch sagt dir dein Budget fürs Ausgehen ist schon erreicht und du willst eigentlich lieber lesen als in die eklige Raucherkneipe? Dann tu das! Es ist ok zu sagen „Ich habe schon was vor.“ oder auch „Nee, keine Lust heute…“. Deine Freunde werden das verstehen, wirklich. Achtung, ich sage nicht, dass du alle sozialen Kontakte abbrechen sollst, auf keinen Fall! Aber es ist ok, dann und wann zu verzichten, wenn es dir besser in den Kram passt. Du weißt ja, die vier Komponenten für finanzielle Unabhängigkeit lauten: Geld anlegen, mehr sparen, mehr verdienen, Geld arbeiten lassen. Da hast du viel auf der Pfanne und du musst fokussiert sein und deinen Plan verinnerlichen. Bei jedem Einkauf muss dein Gedanke sein „Brauche ich das wirklich?“, bei jedem Hunni von Omi „Ok, davon gehen laut meiner Asset Allocation 40% in meine Bildung und 60% ins Weltportfolio„, bei jedem Wochenendtrip „Super, dann vermiete ich meine Bude bei Airbnb und mache noch 50 Euro Plus“. Also: Fokus!

8. Ziele haben

Du brauchst Ziele. Ansonsten wirst du auch weiterhin GZSZ anstatt in den Kommer schauen, bis 10 vor 9 schlafen, Praktika im Marketing machen und dein Geld auf dem Girokonto verschimmeln lassen. Was ist dein Traum? Wofür bist du bereit, die berühmte „extra mile“ zu gehen? Ist es ein Leben auf Bali? Mehr Zeit für deine Kinder? Die Weltreise? Zwei Millionen auf dem Konto? Alles zusammen? Definiere deine Ziele und schreibe sie auf. All das, was du gerade gelesen hast, wird am Ende auf diese Ziele einzahlen. Du musst bereit sein, etwas dafür zu tun und es wird dir Spaß machen, weil du etwas schaffst, Verantwortung übernimmst und schnell die Fortschritte sehen wirst – das verspreche ich dir!

Du willst jetzt richtig loslegen? Dann schaue dir doch mal mein Ebook an, das eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung beinhaltet: Zum Ebook „Bali statt Bochum„.

Foto: Pexels

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