Finanzielle Ziele: März

Der schönste Monat für das Herz
ist und bleibt der Monat März.

Für mein Konto und somit für meine finanziellen Ziele war der März eher eine mittelschwere Katastrophe. Eine, die nicht überraschend kam, aber dennoch nicht weniger vehement ausfiel. Ich hatte das Gefühl, dass der Monat nicht vorbei ging, obwohl ich viel auf Achse war. Die Kurztrips über Ostern und danach zu meinen Eltern gepaart mit einem Geburtstag, mit einem, wie ich finde, grandiosen Geschenk, haben mir letztendlich meine Sparrate ruiniert. Aber schön war’s trotzdem 😉

Human Kapital

1. Ein Buch pro Monat lesen

Ich kann mit Stolz verkünden, dass ich, wie im Februar auch schon, mehr als „nur“ ein Buch gelesen habe. Es waren… Ich glaube 7. Hier meine kurze Einschätzung zu jedem der Bücher.

  • Wie angekündigt:Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike – Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit. Fazit: Der Klassiker, von dem sich alle anderen Autoren zum Thema finanzielle Freiheit haben inspirieren lassen. Anhand mehrerer von einander entkoppelter Geschichten über ganz unterschiedliche Menschen und Geschehnisse im alten Babylon, damals die reichste Stadt der Welt, werden die Basics des Finanzwissens erklärt: Sparen, keine Schulden, Versicherungen, Investitionen, Altersvorsorge etc. Was ich schön fand, war, dass der Autor viel Raum für eigene Interpretationen und zum Lesen zwischen den Zeilen gelassen hat. Sehr kurzweilig, gut an einem Frühlingstag im Park durch zu lesen.
  • Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit von Tony Robbins. Als das Buch bei mir zuhause eintrudelte, landete es direkt gaaaaanz unten auf dem Stapel. Aus einem einfachen Grund: Es ist verdammt noch mal knapp 700 Seiten dick! Buchdeckel und Einleitung haben mich dann doch gecatcht und ich habe es in knapp 10 Tagen oder so durchgelesen. Tony Robbins hat selbst eigentlich nicht so viel mit Geld zu tun außer, dass er ziemlich viel davon besitzt. Er ist Motivations-, Lebens- und Krisen-Coach für zahlreiche Politiker, Spitzensportler und Manager. Für sein Buch über finanzielle Freiheit hat er einiges an Wissen der Top-Investoren und Geschäftsleute der USA mittels Interviews gesammelt und aufbereitet. Mir persönlich war es stellenweise zu viel Gefasel drum herum, wie die Amis halt so sind. Aber dennoch sehr gehaltvoll, motivierend und mit Empfehlungen für konkrete Aktienportfolios.
  • Die Millionärsformel: Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit von Carsten Maschmeyer. Zum Glück hatte ich mir dieses Buch nicht gekauft sondern in der Bibliothek ausgeliehen. Was für ein Quatschbuch, echt. Nur Gefasel, nichts Konkretes, keine (wissenschaflichen) Begründungen für seine Empfehlungen und eine tatsächliche Formel habe ich auch nirgends gefunden. Ganz am Ende stand noch irgendwas über und etwas unter einem Bruchstrich, aber das war so trivial, dass ich ihm keine weitere Beachtung geschenkt habe. Zeitverschwendung. Oh, wie ich dieses Gefühl hasse.
  • Reichtum ist Frauensache: Werde eine Finanz-Diva von Katja Eckhardt. Hmm, ja. Schwierig. Es wird offiziell als „Infotainment“-Buch bezeichnet. Wenig Info, wenig tainment. Es ist ganz knackig geschrieben und mein Lieblingsphilosoph Kanye West kommt auch drin vor. Dennoch für meinen Geschmack etwas zu weich, oberflächlich und zu sehr mit lustig gemeinten „Persönlichkeitstest“ bestückt. Aber wahrscheinlich soll es auch genau das sein: Leicht und unbeschwerlich. Für jemanden, der wirklich noch so gar keine Ahnung von Geld hat, könnte es eine nette Zwischendurchlektüre sein. An fachlichen Inhalten sollte man sich aber nicht zu viel versprechen.
  • Frauen investieren klüger von Carola Ferstl. Ist schon ein alter Schinken, aber dennoch nicht weniger aktuell. Carola geht der Frage nach warum Frauen die nachweislich besseren Anleger sind und stößt dabei auf das Konzept der emotionalen Intelligenz. Ihre Finanz- und Anlagetips sind mittlerweile jedoch etwas überholt… Wenn du es in der Bib findest, kann man das definitiv mitnehmen. Auf Amazon gibt’s das Buch gebraucht für ein paar Cent.
  • Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million von Bodo Schäfer. Was für eine Perle unter den Freiheitsbüchern. Bodo Schäfer ist Moneycoach und hat von 0 auf 100, sagen wir mal, ziemlich viel Geld verdient. In dem Buch geht es jedoch um viel mehr als nur Geld verdienen, sparen und investieren. Bei Bodo beginnt alles viel tiefer: In uns selbst, in unseren Glaubenssätzen und Entscheidungen, die wir bewusst oder unbewusst treffen. Der überwiegende Teil handelt davon, wie man seine Einstellung zum eigenen Leben ändert und lernt Verantwortung zu übernehmen. Für ihn liegt die Quelle von Erfolg in unseren Überzeugungen, Einstellungen und Werten. Sparen und Investieren kommen erst nachgelagert. Wirklich eine erfrischende Sicht auf die Dinge. Äußerst motivierend und inspirierend.
  • Reich werden und bleiben: Ihr Wegweiser zur finanziellen Freiheit von Rainer Zitelmann. Gestern noch schnell zu Ende gelesen. Rainer ist Immobilieninvestor und erläutert unter anderem, wie er mit 0 Euro Eigenkapital einen Gewinn von mehreren Millionen Euro mit einem Mietshaus in Berlin Neukölln gemacht hat. Wer sich näher mit Immobilieninvestments beschäftigen will, kann hier ein paar wertvolle Insights abstauben. Außerdem hat er interessante Studienergebnisse über Reiche, ihre Denkmuster, Ausbildungen, Verhaltensweisen und Probleme zusammengetragen.

Das Buch für den April ist ein weiterer Klassiker:

Think and Grow Rich von Napoleon Hill.

Okayyyy, der Artikel wird grad ganz schön lang. Ich versuche den Rest kurz zu machen…

2. Informationsdiät

Haken dran. Nix Glotze, wenig Facebook, wenig Nachrichten.

3. Zweimal pro Woche meditieren und Yoga betreiben, um im Gleichgewicht zu bleiben.

Keinen Haken dran… Shame on me.

4. Entrümpeln

Ich habe mir auf Empfehlung von Maria, der Gründerin von maedchenflohmarkt.de, das Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert gekauft und werde mich anhand dessen durch meinen Hausstand arbeiten. Da freue ich mich tatsächlich schon sehr drauf! Weg mit dem Shizzle!

Sparen

1. Sparrate von durchschnittlich 33% 

Mein Haushaltsbuch lügt nicht. Leider. Hier die bittere Wahrheit. Sparrate im März: 25%. Somit liege ich im Durchschnitt bei 34%. Geburtstagsgeschenke und Urlaub im Rentnerparadies Bad Harzburg, wo auch das tolle Artikelbild entstanden ist (fällt in „sonstiges“): ca. 450 Euro. Lebensmittel: 110 Euro, auswärts essen 51 Euro. Sonst also alles im Budget. Meinen Frisörbesuch habe ich auf Biegen und Brechen versucht in den April zu schieben. Aber als ich irgendwann wie Tarzan aussah, musste ich mich doch scheren lassen. 25 Euro. So schaut’s aus:

Finanzielle Ziele März

2. Keine Kleidung!

Hier gibt es einen Grenzfall zu vermelden: In letzter Sekunde auf dem Weg zur Therme gemerkt, dass meine Badelatschen wundersamer Weise verschollen waren. Ich musste folglich am Bahnhof zu Deichmann sprinten und ein Paar für 7,99 Euro kaufen. Zählt das?!

Investieren

Oh ja, hier gibt es auch etwas zu berichten. Ich habe eine Honorarberaterin damit beauftragt, uns eine Versicherung für die betriebliche Altersvorsorge rauszusuchen und im Zuge dessen meine bestehende Rürup-Rente auf Herz und Nieren zu prüfen. Dazu wird aber noch ein separater Artikel kommen.

Genießt das Frühlingswetter!

 

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