Q&A-Session: „Natascha, wie bist du rentenversichert?“ [Podcast]

Ihr habt Fragen, jetzt gibt es Antworten. Warum habe ich immer das Gleiche an? Bin ich rentenversichert? Und wieviel Geld gebe ich anteilig für meine Miete aus?
Als das und noch viel mehr gibt es in der heutigen Podcast-Folge.

Du hast noch eine Frage, die heute nicht beantwortet wurde? Dann schreib’ mir auf Instagram oder Facebook. Da sammle ich alle Fragen für die nächste Q&A-Folge.

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Marie Kondo – Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert
https://www.amazon.de/Magic-Cleaning-richtiges-Aufr%C3%A4umen-ver%C3%A4ndert/dp/3499624818

 

Transkript

Frage: Hier folgt dir jemand schon ganz, ganz lange auf Instagram und fragt: Warum hat Natascha immer das gleiche an?

Antwort: Vielleicht haben es einige von euch mitbekommen, die mich schon länger kennen. Ich habe es mir Anfang 2016 zum Ziel gesetzt, mir ein Jahr lang keine neue Kleidung zu kaufen. Und diese Challenge habe ich dann ganze 3 Jahre durchgezogen. Das lief so ab: Bevor ich diese Entscheidung getroffen habe, mir nichts mehr Neues zu kaufen, habe ich mein Kleiderschrank hardcore ausgemistet. Ich habe mindestens die Hälfte davon weggegeben und in den letzten Monaten hat sich herausgestellt, dass ich von meinen Lieblingsteilen, von denen ich dachte, dass das meine absoluten Lieblingsteile wären, auch wieder die Hälfte nicht mehr angezogen habe. So haben sich ein paar wirkliche Lieblingsteile herauskristallisiert, die einfach immer angezogen habe.

Ich habe dann Stück für Stück immer weiter ausgemistet, immer weiter iteriert und der letzte Schritt kam vor ein paar Wochen: Ich habe alle meine Pullover weggegeben. Ich habe nichts mehr von dem Kram von den letzten Jahren, sondern ich habe mir dann eine neue Garderobe angeschafft. Die besteht aus genau sieben Pullover. Dunkelgrau, Schwarz, Dunkelblau, That’s it. 7 Pullis, das reicht mir.

Ich muss mir morgens nicht die Gedanken machen, welchen Pulli ich anziehe, weil es alles die gleichen Pullis sind. Alle Pullis passen zu meinen vier Hosen, die ich noch habe. Es ist wunderbar alles miteinander kombinierbar. Im Sommer muss ich dann das gleiche mit den T-Shirts noch mal machen.

Ich bin damit super happy, aber deswegen seht ihr mich auch immer in den gleichen Klamotten. Keine Angst, ich trage jetzt nicht ein Pulli zwei Wochen lang ohne den zu waschen, deswegen habe ich mir mehrere davon gekauft, deswegen seht ihr mich immer den gleichen Klamotten, weil ich nur diese Klamotten besitze. Das sind meine Lieblingsklamotten.

Wir haben einfach zu viel scheiß in unseren Kleiderschränken. Da fängt es direkt an und das ist mein Weg, damit umzugehen. Kleiderschrank komplett, absolut runter gestript, total minimalistisch gemacht und ich fühl mich damit sehr, sehr gut und ich kann euch wirklich ans Herz legen, da mal in euren Kleiderschrank zugucken.

Lest gerne das Buch von Marie Kondo – Magic Cleaning. Das hat mir damals auch sehr geholfen. Ausmisten tut auf jeden Fall schon gut. Das wird euch nicht wehtun, es wird euch sehr, sehr gut tun. Ihr seid danach viel freier und habe weniger Müll.

Frage: Kurz und knackig: Woran sparst du nicht?

Antwort:
Ja, wenn man mich manchmal so verfolgt, könnte man auf die Idee kommen, dass ich quasi gar kein Geld ausgebe. Das ist natürlich nicht richtig, ich spare an sehr vielen Sachen. Beispielsweise habe ich kein Auto, ich rauche nicht, ich trinke kein Alkohol und wahrscheinlich auch so ein zwei andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen, die vielleicht andere Menschen eher machen würden.

Woran ich aber nicht spare, ist Essen! Tatsächlich sehr gutes Essen, Bio Lebensmittel. Ich gehe auch sehr viel auswärts essen. Das ist hier in Berlin natürlich relativ günstig, aber ich mag es auch sehr – also eigentlich mindestens einmal die Woche, wenn nicht sogar zweimal die Woche. Ich gehe tatsächlich auswärts essen mit Freunden oder so, weil ich auch den sozialen Aspekt davon sehr mag und weil das Essen in Berlin einfach sehr, sehr lecker ist und man unendlich viele Möglichkeiten hat.

Zweitens: Woran ich auch nicht spare sind natürlich Investition in mich selber. Bücher und so weiter, Sport, also alles, was mich selber weiterbringt. In das investiere ich sehr, sehr viel. In Seminare, Kurse, Online-Kurse und so weiter. Also, da gebe ich verhältnismäßig sehr, sehr viel Geld aus.

Drittens: Woran ich auch nicht spare, sind bestimmte Annehmlichkeiten wie Urlaub, reisen und so weiter. Ich fahre tatsächlich ich auch ganz gerne mal Taxi zu einem Termin, wenn es mir Zeit erspart. Da gebe ich schon auch einiges an Geld aus.

Vierter Punkt: Technologien, also neue Technikkram, neue Kamera, neuer Laptop, neues Handy. Jetzt nicht jedes Jahr neu, aber schon so, dass ich auf dem neuesten Stand bin, um so effizient, wie möglich arbeiten zu können. Das sind die Sachen an denen ich auf gar keinen Fall spare.

Frage: Diese Frage wurde uns über Instagram gestellt: Wie viel Geld gibst du eigentlich anteilig für Miete aus?

Interessante Frage, musste ich auch erstmal kurz drüber nachdenken. Tatsächlich ist das so, dass mein Einkommen schon recht stark variiert. Natürlich habe ich einen Baustein mit drin, der jeden Monat verlässlich kommt. Aber alles on top, ist ziemlich variabel. Wenn ich mal einen durchschnittlichen Monat nehme, liegen meine Mietkosten anteilig, unter 10% in jedem Fall. Also, das heißt ich gebe anteilig an meinem an Einkommen sehr, sehr wenig Geld für Miete aus.

Kann man sich jetzt überlegen – „Oh, sie verdient, aber ganz schön viel Geld“ oder „sie wohnt ganz schön günstig“, wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Bei mir ist es aber auch aktuell so: Ich bin mit meiner Wohnsituation gerade einigermaßen zufrieden. Ein Auswahlkriterium für diese Wohnung war beispielsweise eben auch die schon recht günstige Miete, für Berliner Verhältnisse. Ich wohne jetzt auch nicht in Mitte oder so, sondern im Wedding. Wo es auch noch relativ günstige Wohnungen gibt und ja, damit bin ich gerade zufrieden, was nicht bedeutet, dass vielleicht in den nächsten Jahren noch mal eine Vergrößerung ansteht. Aktuell ist es so, dass es auch in guten Monaten definitiv unter 10% meines Einkommens ist, das ich für Miete ausgeben.

Frage: Bist du rentenversichert und wenn nein, warum nicht?

Ich persönlich bin nicht rentenversichert, weder gesetzlich noch privat, weil mir dieses ganze Versicherungs-Ding zu undurchsichtig ist, weil ich es nicht so richtig bis ins letzte Detail verstehe und weil mein persönliches Ziel auch nicht ist irgendwann mal mit 67 Jahren oder 70 oder 75 – Gott weiß, wann wir denn dann mal in Rente gehen können, nach unserem jetzigen System – auf eine Versicherung angewiesen zu sein.

Das Geld, was manche wahrscheinlich in eine Versicherungen investieren, was auch total passend für die meisten Menschen da draußen ist, investiere ich selber. In meine Unternehmen. Ganz vorrangig in mich selbst und in Aktien und ETFs in andere Unternehmen. Ich persönlich bin nicht rentenversichert, was aber nicht heißt, dass das für dich auch die richtige Variante ist.

Ich bin da sicherlich etwas speziell. Meine Altersvorsorge sind natürlich auch meine Unternehmen. Mein Ziel persönlich ist es aber nicht im Alter auf eine Versicherung angewiesen zu sein. Deswegen fällt dieser Baustein bei mir persönlich komplett raus, was aber für 99% sicherlich nicht die richtige Methode ist, also auch da bitte nicht einfach in welche Sachen jetzt kündigen, weil Natascha gesagt hat und so weiter.

Wenn du aktuell eine Rentenversicherung hast, schau sie dir an. Lass dich beraten, ob das das richtige Produkt für dich ist und schau dann weiter, was du mit dieser Versicherung machst.

Frage: Und die letzte Frage: Verdienst du mit Madame Moneypenny Geld?

Ja, ich verdiene mit dem Projekt mit Madame Moneypenny auf jeden Fall Geld. Beispielsweise durch meine Bücher, durch andere Angebote, Seminare, Online-Kurse, Mentoring-Programme und so weiter. Davon erschaffe ich immer mal wieder neue Sachen und dafür fallen auch andere wieder raus. Aber grundsätzlich verdiene ich damit Geld und das ist auch gut so.

Ehrlich gesagt, war das von Anfang an nicht unbedingt mein Ziel, damit Geld zu verdienen. Das hat sich so ein bisschen so ergeben. Einige von euch wissen wahrscheinlich: Es hat eigentlich nur als kleiner Blog angefangen und da war jetzt nicht die diesen Unternehmensvision oder Idee dahinter. Ich wollte einfach dieses Thema auf die Agenda bringen und mittlerweile ist es natürlich schon so, dass Menschen nach einer Lösung für ihr Problem suchen und diese Lösung gebe ich eben und dafür verlange ich dann naturgemäß auch Geld.

Was nichts kostet ist nichts wert. Davon kann ich euch wirklich ein Lied singen. Ich finde es auch wichtig, dass ich mit Madame Moneypenny Geld verdienen, dass ich mich auch selber in diese Lage gebracht habe, damit Geld zu verdienen.

Denn wenn dem nicht so wäre, würde dieses Thema wahrscheinlich nicht so weit oben auf meiner Prio-Liste sein. Denn auch ich habe natürlich noch andere Projekte, andere Sachen zu tun und wenn ein Projekt so rum dümpelt und sich nicht sonderlich weiterentwickelt, würde ich sehr schnell auch das Interesse daran verlieren. Zumindest daran, es in dem Maße zu treiben und auch zu betreiben und weiteres Wachstum zu forcieren.

Natürlich könnte ich mich jetzt auch hinsetzen und sagen: „Ja, super, also so wie es ist, ist es ja irgendwie ganz nett und es läuft nebenher, es dümpelt so vor sich hin“. Das ist aber überhaupt nicht mein Ziel mit diesem Projekt. Sondern das Ziel ist Wachstum, Wachstum, Wachstum, damit alle Frauen da draußen wissen, was Sache ist und ihren Arsch hochkriegen und inspiriert werden, mit dem nötigen Wissen und auch mit den nötigen Werkzeugen versorgt werden, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Dadurch, dass ich damit Geld verdienen, kann ich diese Mission immer weiter treiben, immer weiter ins Projekt investieren. Mir Mitarbeiter dazuholen, Agenturen dazuholen, die das einfach immer noch viel, viel besser machen und auch ich selber kann dadurch meine Zeit und meine Ressourcen zu 100% in dieses Projekt investieren.

Danke, dass du diese Podcast Folge angehört hast, wenn dir mein Podcast gefällt abonniere ihn doch einfach mal direkt, damit du keine neuen Folgen mehr verpasst und hinterlasse auch super, super gerne eine Bewertung, das würde mir wirklich sehr viel bedeuten, also fix abonnieren. Gerne direkt bewerten. Vielen, vielen Dank und bis zur nächsten Folge.

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