Welche Finanzprodukte Einsteiger*innen unbedingt kennen sollten

Ich war zu Gast bei ‘desired – der Podcast’ und habe Johanna Rede und Antwort zum Thema Finanzen gestanden. Unter anderem verrate ich euch die Finanztipps, die in meinen Augen jede*r kennen sollte, warum es so wichtig ist, ein Konto im eigenen Namen zu haben und welche Finanzprodukte du als Einsteiger*in wirklich brauchst. Außerdem verrate ich euch, warum Frauen die besseren Investorinnen sind. 

Hier kannst du dir die Podcastfolge dazu anhören:

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Finanztipps, die jede*r kennen sollte

Johanna: Hi Natascha, du bzw. dein Unternehmen Madame Moneypenny war tatsächlich der erste Kontakt, den ich mit dem Thema Finanzen hatte. Was sind denn die wichtigsten Finanztipps, die du Frauen und Männern geben würdest? 

Natascha: Ich beginne mal mit einem Tipp, der vor allem für uns Frauen unglaublich wichtig ist.

Tipp #1: Hab Vermögen in deinem eigenen Namen. 

Klingt erstmal nach einem Tipp, der sich vor allem an unsere Mütter und Großmütter richtet. Leider kenne ich aber genug junge Menschen, denen es genauso geht. Ich spreche von Eigentumswohnungen, bei denen sie selbst nicht im Grundbuch eingetragen sind oder Konten und Versicherungen, die ausschließlich auf den Namen des Mannes laufen.

Tipp #2: Baue Vermögen auf (im eigenen Namen).

Tipp #3: Gib nicht mehr Geld aus, als du hast.

Eigentlich selbstverständlich. Trotzdem nehmen zu viele Menschen teure Konsumkredite für Dinge auf, die sie nicht zum Vermögensaufbau beitragen, sondern im Gegenteil schnell an Wert verlieren. Zum Beispiel Fernseher, Autos, … 

Tipp #4 Finanzstruktur optimieren.

Ich rate jede*r*m, mal einen genaueren Blick auf die eigenen Finanzen zu werfen. Wo gibt es Raum für Optimierung (wo können Kosten reduziert werden)? Wie kann ich mittelfristig meine Einnahmen erhöhen? Dadurch hat man monatlich mehr Geld zur Verfügung, kann sich mehr leisten und noch schneller ein Vermögen aufbauen.

Der beste Start ins Thema Finanzen

J: Du sagtest schon, dass einige der Tipps ganz besonders relevant für Frauen sind. Vor allem, weil wir Frauen uns immer noch zu oft auf den Mann verlassen und dadurch unsicher sind, wenn es ums Thema Finanzen geht. Ein Grund, warum man oft die Aussage hört: „Das ist nichts für mich.” Wie findet frau am besten den Einstieg? 

N: Manchmal weiß ich nicht, ob Frauen so unsicher wären, wenn nicht ständig in den Medien gesagt würde, sie seien es. Aber zurück zu deiner Frage. 

„Wie du startest dich um deine Finanzen zu kümmern ist eigentlich egal. Hauptsache, du startest irgendwo.”

Es gibt tonnenweise kostenlose Materialien da draußen. Instagram, Youtube, Podcast – all diese Dinge sind frei verfügbar. Die Ausrede, kein Geld zu haben, kann ich deshalb auch nicht gelten lassen.    

Das Wichtigste ist, irgendwo einzusteigen. Vielleicht, in dem man einfach erst einmal anfängt, das eigene Geldverhalten zu beobachten. 

  • Wie viel verdiene ich eigentlich?
  • Wie viel gebe ich eigentlich aus und wofür?

Dabei hilft, ein paar Wochen lang ein Haushaltsbuch zu führen und genau diese Dinge aufzuschreiben. Danach hat man konkrete Zahlen und weiß genau, wo man steht. Um das zu tun, muss man weder ein Buch gelesen haben noch wissen, wie die Börse funktioniert. Alles, was man braucht, ist Zeit und das Commitment, dieses Thema für eine Weile zur Priorität zu machen.

Diese Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen 

J: Sehr interessant, was du anfangs über die Darstellung von Frauen in den Medien gesagt hast. In meinem Bekanntenkreis kenne ich tatsächlich mehr Frauen als Männer, die sich mit ihren Finanzen auseinandersetzen. Vielleicht, weil das Thema gerade so präsent ist und sehr deutlich wird, dass Frauen hier einiges an Nachholbedarf haben, aber schwieriger ist es für Frauen sicherlich nicht. 

N: Überhaupt nicht. Das Wissen, das man sich aneignen muss, ist das Gleiche und auch die Schritte, die man geht, unterscheiden sich nicht.

Zwei Unterschiede lassen sich jedoch erkennen: 

1. Gelernte Denk- und Verhaltensmuster

Frauen tragen oft alte Glaubenssätze und Verhaltensmuster mit sich herum, die uns bereits als kleine Mädchen eingetrichtert wurden. Ganz typisch sind Sätze wie: Finanzen sind Männersache, aber auch sei nicht so laut, setz dich hin, du musst gut aussehen und mach bitte keinen Ärger etc.

2. Unterschiedlicher Lebenslauf

Auch wenn es immer öfter auch modernere Rollenverteilungen gibt, sind es immer noch meist Frauen, die nach der Babypause beruflich einen Schritt zurücktreten. 

Die Altersvorsorge und der Finanz- / Vermögensplan an sich aber unterscheiden sich nicht. 

J: Gibt es einen Unterschied in Bezug auf die Risikobereitschaft? Wenn ich mit Männern übers Geldanlegen spreche, geht es oft vor allem darum, möglichst viel Rendite zu machen. Über Aktien wird sehr positiv gesprochen. Frauen hingegen denken eher langfristig und sind gefühlt auch weniger risikobereit.

N: Frauen sind nicht risikoscheu, sie sind risikobewusster. Frauen gehen genauso Risiken beim Investieren ein, wenn sie wissen, was sie tun und wofür. Es geht weniger darum, zu prahlen, wie viel Geld man mit der Tesla-Aktie und Bitcoins verdient hat und mehr darum, langfristig Gewinne zu machen. Frauen machen eher ihre Hausaufgaben und wollen verstehen und erzielen so erwiesenermaßen langfristig mehr Rendite als Männer.

„Frauen sind also die besseren Anleger*innen.”

Das Geheimnis? Sie gehen nicht einfach möglichst viel, sondern möglichst schlaue Risiken ein. Umso trauriger ist es, dass immer noch zu wenig Frauen investieren. 

3 Finanzprodukte, die du unbedingt kennen solltest

J: Ein Grund dafür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass es unglaublich viele Finanzprodukte auf dem Markt gibt. Das Angebot reicht von Aktien, ETFs über Rentenversicherungen hinzu Bausparverträgen. Woher soll man da wissen, was das Richtige für einen ist? Was sind in deinen Augen die Anlageklassen bzw. Finanzprodukte, die man unbedingt kennen sollte?

Diese 3 Anlageklassen solltest du kennen:

1. Das Tagesgeldkonto

Der Ort, an dem du dein Geld sicher parken kannst. Hier kann dein Notgroschen aufbewahrt werden und das Geld, was du nicht ausgeben willst, aber kurz- bis mittelfristig brauchst. 

2. Rentenversicherungen

Wenn es sich um ein vernünftiges Produkt handelt, sprich nicht überteuert und keine Geheimklauseln, die niemand versteht, ist eine Rentenversicherung eine sehr gute Idee. 

Mein Tipp: Lass dich hier unbedingt von einem*r Honorarberater*in unterstützen. Anders als Versicherungsvertreter*innen oder Bankberater*innen werden sie nicht dafür belohnt, dir ein bestimmtes Produkt zu verkaufen.

3. Aktien und ETFs

Daran führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei, wenn man langfristig Vermögen aufbauen will. Der Vorteil gegenüber Immobilien ist beispielsweise der, dass du mit sehr viel geringeren Beträgen anfangen kannst. 

Mit diesen drei Finanzprodukten kommt man sehr gut aus. 

Was den Bausparvertrag angeht, kann ich Folgendes sagen. Wenn du nicht gerade einen uralten Vertrag hast, der ordentlich Zinsen bringt, lohnen sich Bausparverträge zum Rentenaufbau kaum noch. 

Rentenversicherung – das solltest du beachten

J: Sehr gut zu wissen, dass es zuallererst einmal diese drei Dinge sind, um die man sich kümmern sollte. Auch wenn die nächste Herausforderung dann natürlich in der konkreten Auswahl der Produkte liegt. Ich persönlich habe vor einem Jahr angefangen, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen, als ich dein Buch gelesen habe. Interessanterweise fiel es mir unglaublich leicht, mich für ETFs zu entscheiden. Das kann ich vom Thema Rentenversicherung nicht behaupten. Hier bin ich noch am Überlegen, was ich am besten machen sollte.  

N: Das selbst auszusuchen ist auch einfach schwierig. Das würde ich persönlich auch nicht alleine machen. Es ist fast unmöglich, hier in der Tiefe durchzusteigen. Deshalb macht es total Sinn, sich jemanden zu suchen, dem man vertraut (Stichwort Honorarberater*in) und das Thema gemeinsam anzugehen. Das kostet vielleicht einmalig 300 – 500 Euro, lohnt sich aber in jedem Fall.

Der Versicherungsdschungel ist nicht dafür gemacht, dass wir uns darin selbst zurechtfinden. Darüber hinaus ist es unglaublich schwer, ohne Hilfe aus einer bestehenden Versicherung herauszukommen. Zumindest klappt das meist nicht ohne Kosten zu verursachen. 

J: Wenn man merkt, dass eine Versicherung nicht das Richtige für einen ist, bekommt man wahrscheinlich selten alles wieder raus. 

N: Zumindest die gezahlten Gebühren etc. sind in jedem Fall weg. 

J: Wie geht man am besten vor, wenn man bereits viele falsche Finanzentscheidungen in seinem Leben getroffen hat? Beispiel: Man hat Schulden gemacht. Sollte man die zuerst abbezahlen? Man hat eine schlechte Versicherung abgeschlossen. Sollte man diese kündigen? 

N: Beim Thema Rentenversicherung würde ich mir wie gesagt Unterstützung holen. Manchmal ist man überrascht, dass die Verträge gar nicht so schlecht sind, wie man zunächst angenommen hat.

Über den Umgang mit Schulden und meine besten Spar-Tipps

Wenn du Konsumschulden hast, sollte es deine oberste Priorität sein, diese schnellstmöglich abzubezahlen. 

Dazu gehören:

  • Kredite für Auto, Möbel, Urlaub etc.
  • Kreditkartenschulden
  • Unbezahlte Rechnungen

Auf einmal kostet der Fernseher, der eigentlich 5000 € gekostet hat, insgesamt 6000 €, weil über die Jahre nicht nur monatliche Raten, sondern auch Zinsen anfallen. Da kann es schnell passieren, dass man in eine Abwärtsspirale gerät, aus der man schwer wieder herauskommt. 

Bei Studienkrediten oder BAföG sieht das ein bisschen anders aus. Erstens investierst du damit in dein Humankapital und zweitens sind die Zinsen so niedrig, dass das Geld fast geschenkt ist. Diese Schulden dürfen also längerfristig abgebaut werden und müssen kein Grund sein, nicht parallel bereits zu investieren. 

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Starte mit den teuersten Schulden und mach solange weiter bis du auch die günstigsten Schulden abbezahlt hast. Ja, das bedeutet höchstwahrscheinlich, dass du sparen musst. 

Ab und an bekomme ich dann den Einwand: „Aber sparen ist Verzicht.” In dem Fall kann ich nur sagen: „Selbst schuld.” 

Es ist kein Problem, dass man in seinem Leben mal schlechte Entscheidungen getroffen hat. Wichtig ist nur, dass man sich das eingesteht und Konsequenzen daraus zieht. Dazu gehört auch die Bereitschaft, seine Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu ändern. 

J: Hast du Tipps, bei welchen Dingen man gut Geld einsparen kann? Unabhängig davon, ob man auf ein Ziel spart oder Schulden abbauen möchte?

Das sind meine Spartipps

1. Schau dir deine Fixkosten an 

Der größte Block sind die Fixkosten. Also Kosten, die jeden Monat anfallen, wie Miete, Handyvertrag, Abos … Das Schöne daran ist, dass man sich nur einmal dransetzen muss und langfristig Ergebnisse sieht. 

Nimm dir mal die Zeit und schau dir an, was du wirklich brauchst. Und was eben nicht. 

J: Kenne ich. Ich weiß nicht, bei wie vielen Streaming Anbietern ich ein Abo hatte, die ich nicht genutzt habe. Erstmal war ich komplett überfordert und wusste nicht genau, wo ich anfangen sollte. Dann habe ich beschlossen, mit einfach mal einen Nachmittag frei zu nehmen und das Thema ein für alle Mal abhaken. Dadurch spare ich mir heute locker 50-100 € im Monat.

2. Melde dich von allen „Newslettern” ab

Wie viele Newsletter aka. Werbebotschaften bekommst du regelmäßig in dein Postfach? Wenn du jeden zweiten Tag hörst, dass es nur noch heute 20% Rabatt auf deine Lieblingsschuhe (die du gestern noch nicht kanntest) gibt, ist die Verlockung unnötig groß.

Der beste Zeitpunkt, um anzufangen, sich um seine Finanzen zu kümmern …

J: Was sich viele sicherlich auch fragen, ist, wann das richtige Alter ist, um sich damit auseinanderzusetzen. Bin ich noch zu jung oder schon zu alt, um anzufangen? 

N: Grundsätzlich gilt natürlich: Je früher, desto besser. Wenn ich mit 20 anfangen, mich um das Thema Altersvorsorge zu kümmern, klappt das bereits mit geringen monatlichen Sparraten. 

Spätestens aber mit dem ersten Job, sollte sich jede*r einmal damit auseinandersetzen. Das ist bei den meisten der Zeitpunkt, zu dem das erste Mal ein regelmäßiges Gehalt aufs Konto fließt und dank Wohnung und Co. auch die ersten eigenen Kosten entstehen. 

Auch im Studium kann man bereits anfangen. Alle sagen immer, Student*innen hätten kein Geld. Ich hatte damals ziemlich viel Geld für Party und Bier. 😉 Ganz abgesehen davon, finde ich es aber genau richtig, den Fokus im Studium auf das Kreieren von Erlebnissen und Reisen zu legen. Ein weiterer Grund, warum ich finde, dass der Start in den ersten Job ein super Einstiegszeitpunkt ist.

Abgesehen davon kann man sagen, dass es teurer wird, fürs Alter vorzusorgen, je älter man wird. Mit 50 anzufangen bedeutet, dass die monatlichen Sparbeträge signifikant höher sein müssen, um das gleiche Ziel zu erreichen. Einfach, weil weniger Zeit zur Verfügung steht. 

J: Klar, hier spielt uns der Zinseszinseffekt in die Karten.

N: Richtig. Die Voraussetzung ist, dass das Geld nicht einfach nur auf dem Sparkonto liegt, sondern tatsächlich angelegt wird. Nur dann kann man vom Zinseszins Gebrauch machen.

„Um als Millionärin in Rente zu gehen, musst du keine Millionen verdienen.“

Je nachdem, wann man anfängt, muss man X € verdienen (und anlegen), die sich über die Jahre vermehren und einen zu*m*r Millionär*in machen.

Leserfragen

J: Kommen wir zu unseren Leserfragen, die sich interessanterweise alle auf Aktien beziehen.

„Online Broker oder Depot bei der Bank – wie investiere ich am besten in ETFs?”

N: Wenn die Frage ist, wo genau man anfangen sollte, wenn man in ETFs investieren will, dann ist die Antwort: auf gar keinen Fall mit dieser Frage. Die Auswahl eines Brokers ist IMMER das Ende der Kette und nicht der Anfang. Da ist das Scheitern vorprogrammiert. 

Vielmehr geht es darum, eine Strategie aufzubauen, die Teil der 7 Schritte sind, um ein Vermögen aufzubauen. Denn: Nur weil ETF drauf steht, heißt es noch lange nicht, dass es ein gutes Finanzprodukt ist! Genau darum musst du wissen, was du tust.

Wenn alle Schritte abgehakt sind, ergibt sich meist von ganz allein, über welches Vehikel man sein Geld nun anlegt. Meiner Erfahrung nach, ist eine Bank aber immer die teurere Variante. Ganz unabhängig davon ist es wichtig, etwas auszuwählen, auf das man selbst Zugriff hat, ohne in eine Bankfiliale gehen zu müssen. 

Du siehst, wo genau du dein Geld anlegst, ist wurscht. Die Hälfte der Banken gibt es wahrscheinlich in 15 Jahren nicht mehr. Es geht darum, einmal ein funktionierendes System aufzusetzen, dass das Verlustrisiko minimiert und nicht darum, möglichst schnell, möglichst viel hin- und hertraden zu können. Genau deshalb ist es so wichtig, sich vorher schlauzumachen.

„Das Investieren in ETFs ist gerade voll im Trend. Macht es Sinn, diesem Trend zu folgen, obwohl es so viele machen?”

N: Theoretisch eine gute Überlegung. Wenn man sich gerade mit dem Thema beschäftigt, scheint es so, als würde Gott und die Welt darüber sprechen. In der Praxis zeigen die Zahlen, dass immer noch nur ein sehr geringer Prozentsatz der Deutschen in ETFs investiert. 

Ja, die Aktionärsquoten sind so hoch wie schon lange nicht mehr. Im Vergleich zu den USA beispielsweise aber immer noch unterirdisch. Niemand muss sich also Sorgen machen, dass zu viele Menschen an der Börse investiert sind.

„Ist das Investieren an der Börse wirklich so riskant?”

N: Angst entsteht oft durch Unwissenheit. Ein Großteil der Angst kann dadurch aus dem Weg geräumt werden, dass man sich die Zeit nimmt, um sich schlauzumachen. 

  • Wie entstehen solche Krisen?
  • Wie lange dauern diese im Schnitt an? 
  • Was mache ich, wenn eine solche Krise eintrifft? 

Ist dieses Wissen einmal aufgebaut, weiß man, dass Unsicherheit zum Investieren dazu gehört. Sobald das klar ist, kann man seine Strategie darauf ausrichten und die Angst rückt  ganz automatisch immer weiter in den Hintergrund. 

Was viele nicht wissen ist auch, dass man steuern kann, wie viel Risiko man an der Börse eingehen möchte. Es ist beispielsweise ein Unterschied, ob man sein gesamtes Geld investiert, oder nur einen Bruchteil. Ob man breit diversifiziert investiert, oder alles auf einzelne Aktien setzt.

Um zu entscheiden, welches Risiko man eingehen möchte, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel das eigene Alter oder die Lebenslage, in der man sich befindet.

„Macht es jetzt (nach 1,5 Jahren Corona-Krise) noch Sinn, größere Beträge zu investieren, wenn man Geld übrig hat?”

N: Ich denke schon. Was in dieser Frage mitschwingt, ist die Vermutung, dass die Kurse noch weiter sinken könnten und man deshalb vielleicht noch einen Moment warten sollte. Dazu eines ganz klar: Niemand kann sagen, wie sich die Kurse morgen entwickeln. 

Mein Tipp beim Investieren von größeren Beträgen: Investiert diesen Betrag in mehreren Raten.

Bei großen Beträgen ist es übrigens um so wichtiger, vorher zu wissen, was man tut. 

J: Hast du noch etwas, was du uns noch mit auf den Weg geben möchtest? 

N: Das Wichtigste ist, klein anzufangen. Weil gerade so viel über ETFs gesprochen wird, scheint das Thema viel größer als es ist. Dabei ist es ähnlich wie beim Fahrradfahren lernen. Mach ganz entspannt einen Schritt nach dem anderen. Und wie ich schon einige Male betont habe, bist immer DU der Anfangspunkt.

Relevante Links
desired – der Podcast
https://www.instagram.com/desired.de/
Die 7 Schritte, um ein Vermögen aufzubauen

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