Von 1.600€ auf 18.500€ in zwei Jahren – eine Moneypenny berichtet

In der Rubrik „Moneypennies berichten“ geben Frauen Einblick in ihre persönliche finanzielle Geschichte. Sie erzählen, welche Art des Wandels sie vollziehen, wo dabei die Schwierigkeiten liegen und geben Tipps für andere Frauen in ähnlichen Situationen. Ich finde: Mehr Inspiration geht kaum!

Vor einigen Monaten erreichte mich die Nachricht einer Moneypenny. Sie war eine der ersten und von Beginn an auch eine der aktivsten Mitglieder in unserer Facebook-Gruppe. Sie schrieb mir, um sich für mein Engagement mit Madame Moneypenny zu bedanken und mir von ihrer finanziellen 180-Grad-Drehung zu berichten. Ihre Story hat mich so beeindruckt, dass ich sie unbedingt mit euch teilen möchte. Um zu zeigen, dass es geht, dass es sich lohnt und wie man sie angehen kann – die eigene finanzielle Transformation. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Interview. Lest es euch komplett durch, lasst es auf euch wirken. Und lest es dann ein zweites Mal.

Liebe Moneypenny,

herzlichen Dank, dass du die Geschichte deiner finanziellen Transformation mit uns teilen möchtest.

Bitte beschreibe doch kurz deine damalige Ausgangssituation und wie dein Status Quo in finanzieller Hinsicht jetzt ist.

Mitte des Jahres 2015 habe ich angefangen, mich aktiv mit meinem Finanzen zu beschäftigen. Mein Status Quo damals waren ca. 1000€ auf einem Tagesgeldkonto und ein Depot von ca. 600€, das mir noch meine Eltern angelegt hatten und mit ziemlich viel Verlust auf diesem Betrag vor sich hingedümpelt ist.

Aktuell habe ich 10.055€ auf meinem Tagesgeldkonto, 7520€ auf meinem Depot (welches immer zwischen 20-30% im Plus ist, je nach Kurs und Nachkaufquote), außerdem 560€ auf dem Urlaubskonto und noch 325€ in Auxmoney investiert. Insgesamt also ca. 18 500€ aktuelles Barvermögen – Wertgegenstände und Girokonto nicht eingerechnet.

Was waren die Gründe warum du dich in dieser „unbefriedigenden“ finanziellen Lage befandst? Welche Glaubenssätze, Denk- und Verhaltensmuster konntest du rückblickend identifizieren?

Nun, zum einen bin ich selbständige, klassische Musikerin und trete mit einem kleinen Ensemble in Konzerten deutschlandweit und international auf. Hier ist die Möglichkeit, Einkommen zu erwirtschaften, viel schwieriger als in „normalen“ Berufen. Einerseits wird man in der Ausbildung daran gewöhnt, für nichts und Ruhm und Ehre aufzutreten. Dies dann nach dem Studium zu ändern, sich seines Wertes für den „Kunden“ (Veranstalter, Publikum, Gesellschaft) bewusst zu werden und sich entsprechend zu verkaufen, ist eine Ausbildung, die man sich komplett selbst reinziehen muss. Abgesehen davon ist es generell ein schwieriger Markt: Klein, viel Konkurrenz und verschlafene Entscheider bei Labels und Konzerthäusern. Soweit, so normal, wird sich die ein oder andere Branche vielleicht denken, aber dazu kommt, dass es kein sich selbstfinanzierender Markt ist. Damit meine ich, dass die meisten klassischen Konzerte von ehrenamtlichen Vereinen veranstaltet werden, eigentlich 90% aller Konzerte in irgendeiner Form subventioniert sind und nur ganz wenige Konzerte sich durch den reinen Ticketverkauf selbst finanzieren. Zu hoch sind die Kosten für Saal, Gema, KSK und Werbung und eine Gage muss ja auch bezahlt werden. Eigentlich muss ziemlich viel zusammen kommen, damit ein Konzert stattfinden kann. Davon zu leben, gelingt nur ganz wenigen. Ich gehöre inzwischen dazu, aber wundere mich nicht über mein geringes Einkommen, welches ich natürlich durch Steigerung meiner Bekanntheit, meiner musikalischen Qualität und durch Verkaufstraining zu vermehren versuche.

Soweit zu meiner beruflichen Situation. An konkrete Glaubenssätze kann ich mich nicht direkt erinnern. Ich denke, von diesen typischen Sätzen wie „Ein Reicher kommt nie in den Himmel“, habe ich nicht so viele mitbekommen, da meine Eltern selbst Wohlstand angestrebt haben. Sie erreichten diesen auch für eine lange Zeit, bis einiges verloren ging, nachdem mein Vater sehr krank wurde. Aber ich musste mir viele Verhaltensweisen bewusst machen, denn ich habe unbewusst viel ausgegeben, ohne es zu merken. Oft hatte ich Schrecksekunden, wenn ich an der Kasse stand und in den Geldbeutel schaute und er leer war, obwohl ich im Kopf hatte, doch vorhin ein paar Scheine hinein getan zu haben. Oft hatte ich „vergessen“, für was ich es in der Zwischenzeit ausgegeben hatte. Ein Haushaltsbuch hat hier sehr geholfen. Außerdem war ich eine Impulskäuferin und Schnäppchenjägerin – das mit den vermeintlichen Schnäppchen hatte ich von meiner Mutter. Mein Konto war nie im Minus, aber wenn eine größere Ausgabe bevor stand wie z.B. ein Autokauf (das ich mir mit meinem Bruder teile), musste er das Geld vorstrecken. Gespart hatte ich wenig bis nichts.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich eine Zeitlang „kein Geld“ hatte, weil ich ständig Instrumente gekauft habe, um diese dann an meine Schüler (Instrumentalunterricht, mein ewiger Nebenjob), vermietet habe. Ich hatte mir, zumindest für einige Jahre (da ich jetzt nicht mehr unterrichte und damit auch nicht mehr vermiete) schon ein kleines, passives Einkommen geschaffen. Aber selbst das war mir nicht richtig bewusst.

Mein Jahreseinkommen nach dem Studium 2009 betrug knapp 10 000€, 2015 ca. 14 000€ netto. Also einfach sehr, sehr wenig. Wobei man dazu sagen muss, dass es sich aus zwei Tagen Unterrichten und Konzertgagen an den Wochenenden zusammengesetzt hat. Ich habe mich bewusst dafür entschieden. Ich hätte auch nur unterrichten können, dann hätte ich sicher mehr verdient. Mein Ziel war aber immer die Konzerttätigkeit und für die brauchte ich unter der Woche Zeit für Proben, Akquise und Organisation.

Wann und warum hast du dann die Entscheidung getroffen, etwas zu ändern, deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und dich mehr damit zu beschäftigen? Gab es einen speziellen Auslöser?

Wie bei allen großen Änderungen im Leben gab es mehrere Auslöser: Zum einen habe ich mir die Augen lasern lassen – das hat ca. 4000€ gekostet – nachdem ich den Entschluss dazu gefasst hatte, hatte ich diesen doch großen Betrag plötzlich sehr schnell gespart – sogar mehr, als nötig war.

Dazu kam diese hohe Emotionalität, wenn es um Geld ging, also diese Schrecksekunden, diese Angst vor den Briefen des Finanzamtes etc. Dann diese Angst vor weiteren großen Ausgaben wie z.B. beim Auto. Da ich in der Künstlersozialkasse rentenversichert bin, wird meine Rente nicht besonders hoch ausfallen – Horrorgeschichten von Kollegen haben mich aufgeschreckt.

Und letztendlich habe ich deinen Artikel bei Edition F gelesen, der mich dazu bewegt hat, mich aus dieser „Enge“ zu befreien. Generell ist für mich Freiheit sehr wichtig und damit auch finanzielle Freiheit. Das ist mir klar geworden.

Wie bist du bei deiner „finanziellen Transformation“ vorgegangen? Hast du spezielle Verhaltensmuster entwickelt? Nach bestimmten „Regeln“ gelebt? Hattest du ein ganz konkretes Ziel?

Zuerst einmal habe ich das Buch von Kate Northrup Das liebe Geld: Sei nett zu ihm, dann ist es immer bei dir* komplett durchgearbeitet. Ich hatte es vorher schon mal angefangen, aber dann wieder weggelegt. Diesmal bin ich ganz gründlich jede Übung durchgegangen, habe nichts außer dem Schuldenkapitel ausgelassen. Das hat viel gebracht. Dann eine Zeitlang Haushaltsbuch und Kostenaufstellung, um zu sehen, was ich überhaupt brauche pro Monat und Jahr. Dann ging es weiter mit der Lektüre von weiteren Büchern und Blogs (Nur die wichtigsten: Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld* beibringen, Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million*, Der entspannte Weg zum Reichtum*).

Und natürlich das Sparen von unnötigen Ausgaben, ich habe alle laufenden Kosten wie Stromanbieter, Autoversicherung etc. überprüft. Aufgehört mit den Impulskäufen. Die Wohnung nach Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert* von Marie Kondo ausgemistet und alles auf Flohmärkten und Kleinanzeigen verkauft und einfach jeden Extra-Euro auf mein Tagesgeldkonto geschoben. Ich betrieb Tagesgeldkonto-Hopping, wenn die Banken die Zinsen gerade wieder gesenkt hatten. Eine private Rentenversicherung bei der Allianz aufgelöst (mit viel Verlust) und in Aktien angelegt (Verlust wieder aufgeholt).

Natürlich habe ich auch viel gearbeitet und versucht, die Zahl unserer Auftritte zu erhöhen. Auch höhere Gagen zu verlangen, was mir bis heute schwer fällt. „Extrageld“ – das z.B. durch unregelmäßige Auftritte mit einer bestimmten Band rein kam, komplett zur Seite und in Aktien angelegt. Die Werte in meinem Depot habe ich verkauft und in bessere Aktien umgeschichtet, was sich inzwischen mehr als rentiert hat. Generell habe ich mich einfach selbst mehr beobachtet und überprüft. Jeden Kauf hinterfragt und auch hier versucht, das jeweils beste Angebot fürs kleinste Geld zu kriegen. Ich habe wirklich tausend kleine Minischritte gemacht – manche Schritte waren nur 1€ wert, die sich aber wirklich summiert haben.

Mein erstes Ziel war, ein finanzielles Polster von 12 000€ zu schaffen – denn das wäre mein Backup-Money für ein Jahr. Ich könnte damit ein Jahr überleben, falls ich wirklich einmal nicht unterrichten oder auftreten könnte (und natürlich keine großen Ausgaben hätte). Dieses Ziel hatte ich nach einem Jahr sogar schon übertroffen – du erinnerst dich an meine Nachricht an dich – ich war bereits bei 13 000€.

Was waren die größten Herausforderungen in dieser Zeit? Und wie hast du dich in „rauen“ Phasen erneut überwunden und neu motiviert?

Die größten Schwierigkeiten finden sich leider immer in „Gesellschaft“, d.h. wenn man mit anderen Menschen zusammen kommt. Zu schnell geht man Essen oder Kaffee trinken, das ist einfach so stark eingebürgert, da kann ich mich auch jetzt noch selten dagegen wehren. Eitelkeit und Modetrends gehen Hand in Hand aufs Konto zu. Außerdem wird man etwas schrullig. Die Auftritte mit der einen Band z.B. – da gab es 150€ Gage (brutto), wobei wir zwei Tage unterwegs waren, da die Fahrtzeiten zu den Konzerten sehr lang waren. Das heißt, wenig Geld für zwei Tage im Auto. Da kommt außerdem schnell viel Geld für Essen und Kaffee an der Tankstelle zusammen, also habe ich mir Brote geschmiert für die Hinfahrt und für die Rückfahrt ebenfalls im Hotel wieder etwas eingepackt. Das hat natürlich außer mir niemand gemacht. Ich wurde jetzt auch nicht direkt ausgelacht, im Gegenteil, ein Kollege hat sich sogar mit mir eine Spar-Battle geliefert, wer an diesen zwei Tagen am wenigsten ausgibt.

Aber ich empfinde es immer noch als sehr schwierig, mich aus dem Rudelverhalten zu entfernen, nicht zu konsumieren und dann eben diese Sachen durchzuziehen. Ich hab mir aber einfach gedacht: Hey, es gibt so wenig Gehalt für diese zwei Tage, davon will ich soviel wie möglich behalten. Ich denke dann auch immer wieder an die Tabellen von Bodo Schäfer, die einem klar machen, aus welch kleinen Beträgen durch den Zinseszins-Effekt in einigen Jahren ein Vermögen entstehen kann. Das hat mich motiviert.

Generell finde ich es auch schwierig, mit anderen Mindsets konfrontiert zu werden. In der eigenen Familie und im Freundeskreis, von der Partnersuche ganz zu schweigen. Wohlhabend oder reich zu werden/sein ist eine Entscheidung, kein Zufall. Das wollen so wenige sehen, das ist schade. Mit „Opferhaltungen“ komme ich immer weniger klar.

Was sind deine größten Learnings und wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Erfahrung?

Ich bin einfach so stolz auf mich – als ich dir letztes Jahr die Nachricht geschrieben hatte, hatte ich selbst erst zusammengezählt, wie viel ich gerade besitze und war überrascht über mein Tempo und den Erfolg. Diese Power zu besitzen gibt mir ein ganz anderes Selbstbewusstsein – aus dem Nichts heraus so viel zu erschaffen. Es ist außerdem eine Geheimpower, denn man kann sie nur mit ganz wenigen teilen. Wie viele Musiker kenne ich, die einfach immer nur jammern über die schlechte Situation, egal ob unterrichtend oder auftretend, anstatt mal den Hintern hoch zu kriegen und die eigene Situation zu verbessern.

Eine weitere tolle Erfahrung war: Ich habe letztes Jahr meinen ungeliebten Nebenjob, das Unterrichten, aufgegeben und mich ganz auf die Auftritte mit meinem Ensemble konzentriert. Ich konnte zeitlich die Unterrichtsverträge nicht mehr einhalten, da wir viele Auslandsauftritte geplant hatten, aber finanziell war das erst mal gar nicht so leicht. Ich musste nochmal genau ausrechnen, wie viele Einnahmen wir haben würden und wie hoch meine aktuellen Ausgaben sind. Es hat eigentlich nur knapp hingehauen und ich bin im Vertrauen, dass schon noch etwas reinkommen würde, ins kalte Wasser gesprungen. Diese Risikofreudigkeit wurde belohnt: Wir haben 2017 viel mehr Auftritte als je zuvor und die Gagen steigen! Ähnlich wie bei dir war im Beruf die Konzentration statt die Diversifizierung das Erfolgskonzept. Ich hatte vorher gar nicht gemerkt, wie viel Energie mir der Nebenjob geklaut hatte, aber mit der neuen Freiheit konnte ich viel mehr investieren in Akquise und Marketing. Mit neuer Power habe ich unser Ensemble noch weiter nach vorne gepusht.

Wenn du 10 Jahre weiterdenkst, wie sieht deine finanzielle Situation dann aus, was sind deine Ziele?

Einen 10 Jahresplan habe ich nicht – generell habe ich gemerkt, dass mir das Visionieren oder Planen von ganz großen Zielen, wie es in allen Erfolgsbüchern immer geraten wird, doch sehr schwer fällt, auch wenn eine finanzielle Freiheit natürlich reizvoll ist. Mir fällt es leichter, in kleinen Schritten zu denken. Daher habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, erst einmal die 20 000€ voll zu machen. Dann muss erst einmal das Jahr 2018 kommen – da stehen noch so wenige Auftritte auf dem Plan, das macht mir gerade wieder Angst. Das ist aber ganz normal in diesem Job, wie ich auch immer wieder von meinen Mentoren höre. Und auch logisch: Wir sind soviel on the road dieses Jahr, dass nur wenig Zeit für Akquise bleibt – folglich eine Buchungslücke ein halbes oder ganzes Jahr später. Aber ich versuche, positiv zu bleiben und auch hier zu vertrauen. Es war letztes Jahr ganz genau so, warum sollte es also dieses mal anders sein? Zur Not mache ich eben wieder Nebenjobs.

Außerdem habe ich im vergangenen Jahr so viel gespart und gemacht, dass ich jetzt etwas „Pause“ brauche. Natürlich werde ich nicht verschwenderisch sein, aber das ständige genaue Hinschauen ist auch anstrengend und bei der hohen Auftrittszahl auch nicht immer machbar. Gerade den berühmte Coffee-to-go, an dem man immer als erstes sparen soll, muss man sich dann doch mal kaufen, wenn man viel unterwegs ist. Auch wenn es an Flughäfen oder in Norwegen besonders schmerzt.

Außerdem muss ich auch wieder in meinen Job investieren. An Bildung und Equipment. Ein neues Auto steht zum Jahreswechsel an. Das Schöne ist jetzt: Ich habe keine Angst mehr vor dieser Ausgabe.

Welche abschließenden Tipps hast du für Frauen, die ebenfalls etwas ändern wollen?

Einfach anfangen! Nicht auf später verschieben. Dann ist der Zinseszins-Effekt nämlich weg. Und egal, wie wenig man verdient, man kann immer sparen. Und wenn es nur 1,50€ ist. Gerade die Kleinigkeiten machen so viel aus!!! Es gibt so viele tolle Tips im Internet, für Haushalt und Lebenshaltung, man kann wirklich die tollsten Sachen machen, um zu sparen. Ich habe mir z.B. mal Shampoo und Seife in Kanistern gekauft – vor mehreren Jahren! Die benutze ich immer noch, spare unglaubliche Mengen an Geld und Plastikflaschen und auch Schlepperei, das ist kaum zu glauben. Oder Brot selber backen – so viel günstiger! Oder man bekommt über die Kleinanzeigen oder Facebook-Gruppen „Free your stuff“ so viel geschenkt oder gebraucht gekauft, man kann wirklich mit ganz wenig Geld in Deutschland leben. Auf die Schrulligkeit und Nerdigkeit, die dabei entsteht, sollte man stolz sein – das ist eine geheime Super-Power. Oder man drückt es positiv aus: Man entwickelt eine unglaubliche Geduld, Selbstdisziplin und Achtsamkeit.

Herzlichen Dank für deine Offenheit! Ich bin sicher, du bist eine große Inspiration für viele Frauen da draußen.

Du möchtest auch deine Story mit anderen Menschen teilen, um zu inspirieren, Feedback zu bekommen oder sie für die Nachwelt festzuhalten? Dann schreib‘ mir an natascha@madamemoneypenny.de

7 Kommentare

  1. Julia (Finanzblogleserin)

    Danke für dieses interessante Interview. Toll wie Leserin „Moneypenny“ das geschafft hat, großen Respekt davor und weiter so!

  2. Hallo,
    wirklich ein spannender Blogpost!
    Eine Frage habe ich jedoch an die Interviewte: „Da ich in der Künstlersozialkasse rentenversichert bin, wird meine Rente nicht besonders hoch ausfallen – Horrorgeschichten von Kollegen haben mich aufgeschreckt.” Magst du mehr erzählen?
    Ich bin auch in der KSK, aber wie viel oder wenig Rente ich später bekomme, hängt doch (wie als Festangestellte auch) einfach davon ab, wie viel ich einzahle? Nicht falsch verstehen, ich kümmere mich natürlich auch privat um eine zusätzliche Rente neben der staatlichen, aber per se kann man meines Wissens doch nicht behaupten, man bekäme WEGEN der KSK wenig(er) Rente? Ich lasse mich gerne belehren, falls ich etwas nicht weiß, aber über diese Aussage bin ich gestolpert und frage mich, ob mir etwas in puncto KSK & Rente entgangen ist?
    Viele Grüße!

  3. Moin,
    in was hat die Dame denn auf ihrem Depot investiert das sie 20-30% in 2 Jahren gemacht hat? Mal abgesehen davon, dass ich die 18500€ nicht als „BARvermögen“ sehe. Unter Barvermögen verstehe ich, dass ich das Geld spätestens morgen in der Hand halte. Das wirst du bei Aktien und vor allem bei Auxmoney wahrscheinlich nicht haben.
    Als Gesamtvermögen oder Vermögen sehe ich die Zahl schon eher. 🙂

    Grüße!

  4. Toller Beitrag!

    Ich finde es immer wieder schön von Frauen zu hören und zu lesen, die sich dem Thema Finanzen endlich zuwenden. In meinem Freundeskreis konnte ich schon viele davon überzeugen, wie wichtig das Sparen vor allem für die Altersvorsorge ist. Und es ist auch schön, wenn man sich mit Gleichgesinten austauschen kann.

    Ich glaube, wenn erst einmal die Entscheidung gefallen ist und das Mindset sich ein wenig geändert hat, dann läuft der Rest schon quasi von alleine. Mittlerweile kaufe ich sogar lieber Aktien als Schuhe 😉

  5. Danke für dieses inspirierende Interview! Ich fühle mich gleich motivierter und noch entschlossener am Ball zu bleiben und meine Ziele zu realisieren. Besonders hat mir die Aussage gefallen, dass es viel schneller geht als man angenommen hat. Ich wünsche mir auch solche Erlebnisse ? Viel Erfolg weiterhin!

  6. Hallo Natascha,

    ein wirklich tolles Interview, dass wieder eine Sache ganz deutlich zeigt.
    Wenn man ein Ziel erreichen will, findet man auch einen Weg dort hin zu gelangen.
    Es gibt so viele Menschen, die ein Vielfaches verdienen und es deutlich leichter haben ihr Geld unterwegs nicht auszugeben. Trotzdem hat Sie es geschafft in dieser kurzen Zeit bereits beeindruckendes zu erreichen.

    Auch wenn man dadurch für Außenstehende manchmal seltsam wirkt und es dadurch auch zu Konflikten kommen kann, lohnt sich der Weg auf jeden Fall. Mit großer Hochachtung wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg. Der Anfang ist immer das schwierigste und dann wird es mit der Zeit immer leichter.

    Schöne Grüße
    Dominik

  7. Toller Beitrag und Respekt wie du im musischen Bereich dein Vermögen konsequent aufbauen möchtest.

    Meine Frau hat in diesem Bereich studiert und war am Theater…daher weiß ich quasi aus nächster Quelle, mit welch großer Leidenschaft man Musiker sein kann und trotzdem ums Überleben kämpfen muss.

    Weiter so.;)

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