Moneycall: Rentenlücke, einen Coach finden & Steuern steuern

Salut ihr Moneypennies und herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge des Moneycalls 😎 Ich beantworte heute wieder Sprachnachrichten, die ihr mir über WhatsApp geschickt habt.

Am Ende dieser Moneycall-Folge werde ich sehr deutlich. Ich wurde nämlich gefragt, wie man ein Depot wieder flüssig macht. Kein Problem oder? Doch, und zwar dann, wenn ich das gefragt werde, nachdem die Person schon investiert hat!

Es gab aber noch einige andere interessante Fragen u.a. zum Thema Steuern, Erbe und Rentenversicherung. Außerdem: So findet ihr einen guten Coach! Viel Spaß beim Hören!

Schickt mir eure Fragen! Alle Infos findet ihr hier: madamemoneypenny.de/moneycall

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7 Kommentare

  1. Euer Verrechnungskonto ist ausschlaggebend für den Aktienkauf. Ist dass entsprechend gefüllt, klappt es auch mit dem Aktienkauf. Der dicke Gewinn im Depot selbst interessiert Cortal beim Kauf natürlich nicht..
    Wenn Aktien verkauft werden, landet der Verkaufsbetrag (nach Gebührenabzug) ebenfalls auf diesem Konto. Und man kann problemlos alle Aktienbestände verkaufen. Exakt dies habe ich vor zwei Tagen gemacht.

  2. Danke für diesen Podcast! Ein paar Sachen dazu …
    1. Rentenversicherung: Warum rät Natascha der Moneypenny unbedingt zu einer privaten RV? Hat sie nicht selbst zu anderer Zeit erläutert, dass sie selbst keine RV, auch keine private, mehr hat und lediglich durch anderen Vermögensaufbau versorgt?

    2. Steuersparen: Es ist irre, wie viele Leute mir immer wieder etwas von neuen Anschaffungen erzählen, weil sie noch etwas „für die Steuer“ brauchten. Dass es dennoch Ausgaben sind, die nicht voll wieder reinkommen, sehen die meisten nicht. Volle Zustimmung zu Nataschas Kommentar!

    3. Zum Flüssigmachen des Depots: entweder bin ich kollektiv-doof oder das Problem liegt schlichtweg bei der Consorsbank und Natascha hat dort kein Depot. Ich habe dort ein Depot und kann auch nur immer rund ein Viertel meines Depotwertes verkaufen, also flüssig machen. Das habe ich einmal gemacht und kurz darauf wäre es wieder mit rund einem Viertel des dann neuen Depotswertes möglich gewesen. Für meine Kinder habe ich ein Depot bei comdirect und da scheint es anders zu sein. Ein Verkauf des gesamten Depots in einem Rutsch geht bei der Consorsbank offenbar nicht. Vielleicht beantwortet das die Frage der Moneypenny.

    • In seltenen Fällen lohnen sich ja Rentenversicherungen. Zum Beispiel wenn der Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge für dich abschließt. Jedoch muss man da auch gewisse Sachen bedenken. Zum Beispiel ob der Arbeitgeber genug Prozente (20-30 sollten es mindestens sein) deiner Einzahlung aus deinem Brutto draufschlägt. Das ist die so genannte Entgeldumwandlung. Wenn nicht, lohnt es sich schon wieder nicht mehr.

    • Claudia Ringelberg

      Guten Morgen
      Danke für Deine Antwort.
      Aber ich glaube, das es Natascha in Ihrer Antwort darum ging, das sie grundsätzlich den Frauen etwas ganz anderes rät.
      Da geht es nicht ums flüssig machen, sondern um das Liegenlassen von Geld, das man in seiner aktuellen Lebenslage nicht braucht. Investieren sollte man grundsätzlich nur das Geld, das man nicht braucht.
      Somit stellt sich die Frage des flüssig machens nicht.
      Der Vermögensaufbau soll später genutzt werden, nicht nach so kurzer Zeit.
      Zusätzlich dazu scheint die Frau, die diese Frage gestellt hat, wirklich nicht zu wissen, was sie tut.
      Jede „Investorin“ muss wissen, wie man ein Depot wieder auflöst.
      Das ist doch ganz logisch. Man hat gekauft. Wenn man das Geld braucht, muss man verkaufen.
      Vielleicht irritiert die Frage deshalb so, weil die Antwort doch ganz einfach ist, oder nicht?
      Was die Bank angeht, gibt es wohl andere Anbieter, bei denen es einfacher und günstiger geht.
      Aber vielleicht ist es auch ein Schutzhebel, damit der Anleger ein Restguthaben behält.
      Ich persönlich bin bei der Comdirect und habe einen Smartbroker zusätzlich. Einfach weil wir 2 Depots haben und die bei unterschiedlichen Anbietern haben wollten.

  3. Hallo zusammen,
    habe mir gerade den Podcast und Nataschas Wutausbruch angehört (war doch gar nicht so schlimm 😉 ). In der Hoffnung, dass es nicht einen erneuten Wutausbruch auslöst, möchte ich darauf noch einmal eingehen. Die Fragestellerin sprach von der Consorsbank und dass sie von ihren 1900 Euro nur über 500 Euro verfügen könne. Nun wissen wir nicht, in welche ETFs sie investiert hat und wie viel ihr Depot aktuell Wert ist. Jedoch habe auch ich – ebenfalls bei der Consorsbank – mich da schon so manches Mal gewundert. Mein Depot dort hat einen Wert von rund 2500 Euro, seit einigen Monaten zahle ich nichts weiter ein. Das Depot steht mit gut 7% im Plus, wenn ich mal reinschaue, liegt es eigentlich immer mit 4-10% im Plus. Dennoch wird mir ein maximaler Verfügungsrahmen von derzeit 642 Euro (schwankend, immer aber zwischen 600 und 700 Euro) angezeigt. Klickt man aufs Kleingedruckte, heißt es, dass der Verfügungsrahmen u. a. mit etwaigen Kreditverträgen (hab ich nicht) und offenen Wertpapierkäufen (hab ich auch nicht) zu tun habe. Insofern wundere auch ich mich über den geringen Verfügungsrahmen. Den Rest am Börsenhandel verstehe ich, das jedoch nicht, wie auch die Fragenstellerin im Moneycall. Nicht zuletzt deshalb würde ich zukünftig nicht mehr bei der Consorsbank investieren. Falls ihr eine Idee habt, woran der geringe Verfügungsrahmen liegen kann (wenn nicht alles verfügbar ist, ok. Aber dass trotz dickem Plus im Depot, keine offenen Aufträge etc. nur 642 Euro verfügbar sein sollen), wäre das doch noch einmal interessant zu erfahren. Vielleicht haben auch andere Moneypennies damit Erfahrungen (?).

    • Das ist ja interessant zu hören und mich würde interessieren, ob es weitere moneypennys gibt, die ähnliche „Probleme“ haben. Ich „drücke“ gerade die Schulbank und möchte in den nächsten zwei Wochen endlich zu dem Punkt kommen, eine größere Startsumme und Sparplan anzulegen. Ich habe auch bei der consorsbank ein Depot eröffnet und bin nun beunruhigt, wenn ich solche Nachrichten lese.
      Auch ich beschäftige mich damit, wie man ein Depot wieder entsparen kann, da ich bis Eintritt ins Rentenalter nicht genügend Vermögen aufgebaut haben werde, um einzig und allein von der Dividende Leben zu können. Davon abgesehen, stelle auch ich mir die Frage: was ist, wenn man trotz Notgroschen, eben doch einmal die Strategie aufgeben muss und z.B. auf einen Schlag alle oder einen Teil meiner Papiere wieder verkaufen will/muss/möchte. Die Frage ist finde ich legitim und da machen mich solche Angaben zu dem depot der consors bank dann doch stutzig, da ich jetzt grundsätzlich schon davon ausgegangen wäre, dass man jederzeit seine Aktien/ETFs wieder vollumfänglich verkaufen kann- ich verstehe die beiden Damen in den Kommentaren jedoch so, dass dies nicht möglich ist und dass das in dem Fall nichts mit Kurverlusten o.Ä. zu tun hat.
      Falls jemand dazu noch Ideen hat, auch wie man sich über diese Vorgänge noch weiter informieren kann, wäre ich sehr dankbar.

      LG

      • Claudia Ringelberg

        Hallo Lena, Dein Kommentar ist heute früh in meinem Email Fach gelandet und so kommt hier meine Antwort.
        Also, ich hab mein Depot z. B. im Sommer bei der Comdirect eröffnet.
        Inzwischen habe ich ein halbes Jahr Erfahrung damit und bin gerade in der Entscheidungsphase für einen anderen Anbieter, da die Gebühren für das Traden, also das kaufen /verkaufen von Aktien relativ hoch sind, wie ich finde.
        Aber das kann man eben nur herausfinden, wenn man sich aktiv damit beschäftigt.
        Wir füllen unser Depot jeden Monat auf. Daher können wir da jetzt schon über eine gewisse Erfahrung sprechen.
        Was ich erstaunlich finde, ist, das Du offensichtlich schon jetzt weißt, das Du bis zur Rente nicht genug gespart haben wirst…
        Woher weißt Du das?
        Vielleicht wäre es für Dich wichtig, Dir mal auszurechnen, wie hoch Deine Sparquote sein muss, damit Du eben doch genug ansparen kannst. Der Auszahlungsplan beinhaltet ja nicht nur das, was Du an Plus machst über die Jahre, sondern einen monatlichen Teil des Gesamtbetrages.
        Ich zum Beispiel würde mein Depot auch nicht bei der Consorsbank machen, wenn es so schwierig wäre mit der Auszahlung.
        Aber da musst Du Dich einfach mal in Ruhe und ausführlich informieren, welcher Depotanbieter für Dich der richtige wäre.
        Und vielleicht noch was… Bevor Du übers Auszahlen nachdenkst, solltest Du erstmal mit dem Einzahlen nachdenken.
        Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.

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