Money Stories: Wie Lisa das Fundament für ihre Selbstständigkeit legte

„Seit dem Mentoring kann ich wieder mit gutem Gewissen Geld ausgeben.“ Noch vor einem Jahr hatte Mentoring-Teilnehmerin Lisa ein schlechtes Gewissen, wenn sie viel Geld ausgab, obwohl sie es sich leisten konnte.

Im Format Money Stories erzählen Frauen aus der Community ihre Geschichte. Dieses Mal ist Lisa meine Gästin. Lisa war im Mentoring die Cheerleaderin, die alle anderen Teilnehmerinnen anfeuerte. Wie sie im Mentoring einen hartnäckigen Glaubenssatz auflöste, die Grundlage für ihre Selbstständigkeit legte und ihr Selbstbewusstsein steigerte, liest du ihrer Money Story.

Das Video zur Money Story findest du hier:

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Steckbrief Lisa

Alter: 28
Wohnort: Graz
Mentoring-Teilnehmerin 2021

Lisas Finanzen VOR dem Mentoring

Vor einem Jahr steckte Lisa gerade mitten in ihrer Dissertation. Als Dissertantin verdient man nicht viel. Sie bekam ein 30-Stunden Gehalt, obwohl sie weit mehr arbeitete. Trotzdem war sie immer zufrieden mit dem, was sie verdiente. Lisa ist in Bezug auf Geld ein Sicherheitstyp und legte auch immer Geld zur Seite. Geld war also immer da. Vor 2 Jahren kaufte sie sogar zusammen mit ihrem Freund eine Eigentumswohnung.

Vor einem Jahr hatte sie also weniger Geldsorgen, als dass sie sich  viele Gedanken darüber machte, wie es beruflich weitergehen sollte. Lisa arbeitet in der Molekularbiologie, die Forschung macht ihr sehr viel Spaß. Sie findet, dass Wissenschaft eins der coolsten Dinge ist, die man machen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Gleichzeitig war Lisa klar, dass sie Familie möchte und dass das in der Wissenschaft nur schwer möglich ist.

In dieser Zeit mit diesen vielen offenen Zukunftsfragen war sie fast depressiv und ihr Freund erkannte sie nicht mehr wieder.

Gleichzeitig fing sie an, sich mehr mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen und fand immer mehr Parallelen zur Molekularbiologie. So kam ihr Idee, daraus etwa zu machen. Stichwort: Selbstständigkeit. Aber immer wieder kamen Gedanken wie: Ich schaffe das nicht. Ihr Freund war ihr eine große Stütze und ermutigte sie, es zu probieren.

Auf der Suche nach Podcasts zum Thema Selbstständigkeit stieß Lisa auf mich. Sie hörte sich am selben Tag mehrere Folgen an, unter anderem den Moneytalk Ziele. Dieser veränderte alles für sie. Ihr wurde klar, dass eine Berater*innentätigkeit all das vereint, was sie gerne machen wollte:

– Sie kann gut erklären und es macht ihr Spaß

– Sie kann ihren Background in Molekularbiologie verwenden.

– Als Selbstständige kann sie sich Arbeit und Zeit frei einteilen.

Auch der Teil über passives Einkommen machte total Sinn für sie. Sie stieß dann aufs Mentoring und dachte sich: Wenn ich ein passives Einkommen generieren will und mich selbstständig machen will, dann macht es total Sinn, Struktur in meine Finanzen zu bringen.

Lisa hatte mit Banken nichts am Hut. Ihre Mutter arbeitete bei der Post (gleichzeitig auch Bank) und kümmerte sich um die Finanzen in der Familie. Deshalb hatte Lisa noch nie mit einem Bankberater gesprochen. Erst zur Kreditaufnahme für den Wohnungskauf betrat sie das erste Mal eine Bank.

Einmal war sie dann bei der Bankberaterin ihrer Mutter, die ihr einen Fond als Altersvorsorge verkaufen wollte. Ihre Mutter machte es, aber Lisa entschied sich dagegen. Ihr war es unheimlich, weil sie es nicht verstand. Sie wollte nicht ihr Geld nicht investieren, ohne zu wissen, was damit passiert. 

Selbstbewusstseins-Boost als ein Grund für die Mentoring-Teilnahme

Ihr Freund hatte bereits ETFs gekauft und sagte ihr während der Krise immer wieder, dass auch sie ETFs kaufen sollte. Sie aber wollte es zuerst verstehen.

Als sie in den Money Stories hörte, dass viele Teilnehmerinnen ihr Selbstbewusstsein im Mentoring steigerten, entschloss sie sich, am Mentoring teilzunehmen. Denn Selbstbewusstsein war immer eins ihrer Probleme. (Im Mentoring und durch die Geld-Glaubenssätze lernte sie, warum das so ist.)

Als sie wusste, dass sie am Mentoring teilnehmen möchte und das dies eine größere Investition für sie werden würde, legte sie das Geld, das sie im Winter bei einem Kurs verdiente, gleich dafür zur Seite.

Die Sache mit der Doktorarbeit

Lisa musste ihre Doktorarbeit im Februar 2021 abschließen. Andernfalls hätte sie für das nächste Semester Studiengebühren zahlen müssen. Sie war ziemlich knapp dran und dann schob sich alles noch weiter nach hinten. Dann kam die Zusage von mir zur Teilnahme am Mentoring. Sie wusste: Um die Zeit für das Mentoring zu haben, muss sie ihre Doktorarbeit vorher abgeben. I

Das Mentoring startete an einem Montag. Als sie am Freitagabend davor kurz vor Mitternacht die letzten Änderungen im Layout durchführte und ihr das Inhaltsverzeichnis noch fehlte, überlegte sie, ob sie den Rest nicht doch morgen machen sollte, um noch einmal in Ruhe über alles schauen zu können. Doch dann dachte sie sich: Ich habe Natascha gesagt, dass ich sie am Freitag fertig mache. Also lud sie ihre Doktorarbeit um 23:55 Uhr online hoch. Diese Nacht schlief sie nicht, da sie sich sorgte, dass sie einen Absatz vergessen hatte. Sie checkte das Ganze sogar am nächsten Tag noch einmal, aber es fehlte nichts. Learning: Wegen ihres Perfektionismus hätte sie wieder einen Tag extra verschwendet.

Die Doktorarbeit hat sie übrigens erfolgreich abgeschlossen.

Lisas Finanzen NACH dem Mentoring

Während des Mentorings wechselte Lisa endlich ihre Bank. Grund dafür war, dass ihr Tagesgeldkonto bei 4000 Euro gedeckelt war und somit viel Geld auf ihrem Girokonto lag.

Lisa fragt sich bei jeder Ausgabe, ob sie sich das leisten kann. Kann sie tatsächlich, sie hat aber ein schlechtes Gewissen, wenn sie viel Geld ausgab. Seit dem Mentoring kann sie wieder mit gutem Gewissen Geld ausgeben.

Durch das Mentoring bekam sie die notwendigen Werkzeuge an die Hand.

Sie hat nun:

– Ein Tagesgeldkonto

– Ein Tagesgeldkonto extra für ihren Notgroschen

– Ein Konto, um für konkrete Dinge zu sparen (zum Beispiel für die Hochzeit mit ihrem Freund im Oktober)

So weiß sie nun, welches Geld sie wofür spart und dass sie alles, was übrig bleibt, ausgeben kann.

Das Geld jetzt auch loszulassen und auszugeben, fühlt sich für Lisa großartig an. Denn schließlich ist Geld dazu da, ihr ein schönes Leben zu ermöglichen.

Lisas Ziel war es immer, ein Haus mit schönem Garten zu haben. Sie glaubte aber, dass sie sich das als Wissenschaftlerin nicht leisten könne. Sie ließ sich von Wahrheiten der anderen beeinflussen und glaubte, sie könne ihr Ziel nicht erreichen.

Wahrheiten von anderen wie beispielsweise:

– Als Wissenschaftler*in kann man oder frau kein Geld verdienen

– Als Frau kriegst du Anfang 30 keinen Job, weil alle denken, du bekommst jetzt Kinder

Jede Menge Mindset-Arbeit

In den ersten Mindset-Calls war Lisa sehr vorsichtig. Sie stand dem „Sich etwas einreden“, wie sie es nennt, sehr skeptisch gegenüber.

Heute nutzt sie die Zeit, die sich auf dem Fahrrad unterwegs ist, als Reflexionszeit. Sie reflektiert sich selbst und betreibt Mindset-Arbeit. Mittlerweile weiß sie, dass wir uns auch negative Dinge einreden. Das merkte sie zum Beispiel an den Zweifeln, die sie anfangs beim Thema Selbständigkeit hatte. 

Auch vom Umfeld gab es Gegenwind zur Selbstständigkeit

Nicht nur sie hatte einige Zweifel, auch einige Menschen in ihrem Umfeld waren kritisch. Als sie dem Onkel von ihrem Freund von der Selbstständigkeit erzählte und dieser sehr negativ reagierte. Durch die viele Mindset-Arbeit, die sie bereits gemacht hatte, prallte das an Lisa ab. An dieser Situation merkte sie, wie viel sie schon an sich gearbeitet hatte.

Der Weg zu mehr Selbstbewusstsein war also auch für sie ein Prozess. Zu Beginn hatte sie noch Zweifel wie:

– Schaffe ich das?

– Gibt es das, was ich anbieten möchte, nicht schon total oft?

Diese Zweifel konnte sie aber ablegen. Denn: Niemand weiß besser als man selbst, was man kann.

Der größte AHA-Moment im Mentoring

Das Thema ETFs ist nicht so schwer, wie frau denkt.

Zu Beginn fühlte sie sich mit dem Thema überfordert, merkte dann aber schnell, dass es leichter ist als gedacht. Als sie ihre ETFs kaufte, hatte sie demnach kein schlechtes Gefühl. Aber warum war es so leicht? Weil sie 7 Wochen lang die Vorarbeit leistete, sich das Wissen angeeignete und gewachsen war.

Lisa sagt: An alle da draußen – macht es einfach (Anmerkung Natascha: aber vorher Wissen aneignen 😉 )

Glaubenssätze aufgelöst

Lisas tief verankerter Glaubenssatz war:

Ich verdiene es nicht, so viel Geld zu verdienen,

– weil ich nicht gut genug bin

– weil viel Geld verdienen mit viel harter Arbeit verbunden ist

Ihre Arbeit machte ihr Spaß. Freizeit und Familie zu haben war ihr schon immer wichtiger, als 14 Stunden in einem Büro zu arbeiten und die Millionen auf dem Konto liegen zu haben.  Warum also sollte sie für ihre Arbeit mehr Geld verdienen?

Heute weiß sie : Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich in der Lage sein könnte, viel Geld zu verdienen. Und wollte es mir auch nicht erlauben.

Mentoring-Teilnehmerin Lena half ihr zu erkennen, dass sie am Impostor-Syndrom litt. Sie war immer gut in der Schule und in der Uni, war immer interessiert und lernte immer viel. Ihr Umfeld erwartete von ihr diese guten Resultate (“war ja klar, dass du das schaffst”).

Sie glaubt, dass der Glaubenssatz hier seinen Ursprung hat. In der Angst, dass Leute nicht erkennen, wie viel Zeit sie in etwas investiert hat und wie viel Arbeit dahinter steckt und dass andere Menschen glauben, es ginge von alleine. Dass alle andere höhere Erwartungen an sie haben, als sie eigentlich liefern kann.

Erfolge feiern ist unglaublich wichtig

In einem der Mindset-Calls sprach sie es zum ersten Mal laut aus: Ich habe meine Doktorarbeit abgeschlossen und ich bin stolz auf mich. Sie hat es auch das erste Mal gefeiert. Das hatte sie früher nie wirklich gemacht, sondern ihre Leistungen als selbstverständlich angesehen. Jetzt führt sie ein Erfolgsjournal. Die Mindset-Arbeit geht natürlich kontinuierlich weiter.

Mastermind-Gruppe, um das Umfeld beizubehalten

In Lisas Umfeld sind die meisten Menschen fest angestellt und es ist nicht immer leicht, mit ihnen über Themen wie Mindset und Selbstständigkeit zu sprechen. Im Mentoring-Umfeld war das für Lisa viel leichter. Denn die Geschichten der anderen Frauen sind unglaublich motivierend. Lisa hatte im Laufe des Mentorings die Idee, eine Mastermind-Gruppe mit einigen Frauen aus dem Mentoring zu gründen. Mit dieser Gruppe trifft sie sich jetzt jeden Montag um 12 Uhr, um über Erfolge, Mindset-Probleme und Ähnliches zu sprechen.

Lisas Appell an andere Frauen, sich um ihre Finanzen zu kümmern.

So einfach, wie es mit den 8 Wochen Mentoring zu schaffen ist, wird es sonst nicht möglich sein.

Ihr werdet nicht nur eure Finanzen in den Griff bekommen, euch auch keine Sorgen mehr um eure Altersvorsorge machen, sondern ihr werdet aus dem Mentoring als anderer Mensch herausgehen.

Lisa sieht sich nach dem Mentoring als komplett neuer Mensch. Sie ist selbstbewusster, hat ein Ziel vor Augen und weiß, dass sie es erreichen wird. Sie hat eine große Vision.

Über die Mentoring-Community sagt sie: Sie reißt einen mit. Es sind ganz viele wunderbare, inspirierende Frauen in ihr. Frau lernt im Mentoring so viele unterschiedliche Frauen mit so vielen unterschiedlichen Lebensstilen und Problemen kennen. Und man sieht: Es gibt für alles eine Lösung. Einfach machen!

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