Mein Ziel 2018 – Eine Moneypenny berichtet

Willkommen zu dieser neuen Rubrik bei Madame Moneypenny!

Worum geht’s? Unter „Mein Ziel 2018“ werden wir gemeinsam eine Frau aus der Community, nämlich Geli, bei ihrer Zielerreichung für das Jahr 2018 begleiten und unterstützen.

Die Idee dazu kam mir als ich in unserer Facebook-Gruppe nach den Zielen für 2018 gefragt habe und sehr viele inspirierende Zielvorhaben als Antworten bekam. Das Ziel von Geli fand ich so imposant, dass ich unbedingt dabei sein wollte, während sie ihr Ziel Stück für Stück erreicht. So entstand gemeinsam mit Geli das Konzept für diese neue Rubrik.

Und so funktioniert’s: Nach diesem Vorstellungsartikel werde ich jeden Monat ein Interview mit Geli führen, um zu hören, wie es mit ihrer Zielerreichung läuft. Die Ergebnisse lest ihr jeden Monat hier auf dem Blog. Wenn ihr Ideen, Kontakte oder einfach nur bestärkende Worte für Geli habt, hinterlasst gerne einen Kommentar unter dem Artikel!

Liebe Geli, wer bist du und was machst du?

Ich bin Geli, 28 Jahre, komme aus Süddeutschland und habe zusammen mit meiner Mama letztes Jahr ein kleines Business für nachhaltige Produkte gestartet. Nebenher arbeite ich Vollzeit in einer Druckerei. Vor einem guten Jahr habe ich dein Ebook „Bali statt Bochum“ gelesen und seitdem mein Leben auf den Kopf gestellt.

Ich wollte schon lange etwas Zusätzliches für die Einnahmenseite machen, aber verkopfte bei der Planung. Durch deinen Impuls aus dem Ebook einfach mal anzufangen und zu schauen wie es läuft, sind wir dann tatsächlich gestartet und seitdem vom Ansturm überwältigt.

Dein Ziel für 2018 hat ja etwas mit deinem Umsatz und deiner Sparrate zu tun. Wo steht dein Business denn umsatztechnisch und wie hoch ist deine Sparrate aktuell?

Letztes Jahr konnten wir einen mittleren 5-stelligen Betrag umsetzen, haben aber auch erst im Laufe des Jahres begonnen. Meine Sparrate liegt diesen Monat bisher bei 60%. Dazu muss ich aber unbedingt auch sagen, dass ich mich bei den Nebenkosten und Rücklagen beteilige, aber keine richtige Miete zahle. Lebensmittel fallen in einem Zweipersonenhaushalt auch keine großen Mengen an und die typischen Zahlungen wie die Autoversicherung, etc. die gerne im Januar kommen, lege ich monatlich auf die Seite. Außerdem habe ich überhaupt keine Zeit um mich inspirieren zu lassen wie ich mein Geld wieder los werde. Derzeit bin ich 24/7 eingespannt – was der Sparrate sicherlich sehr zu Gute kommt.

Innerhalb weniger Monate einen 5-stelligen Betrag umzusetzen, ist ja schon mal ganz ordentlich, wie ich finde. Was sind deine finanziellen Ziele für 2018?

2018 möchte ich den Umsatz von unserem Business verdoppeln und meine Sparrate bei mindestens 50 Prozent halten.

 

Wow, das klingt sportlich! Du bist also Fan von großen Zielen?

In den nächsten zwei Jahren entscheidet sich, ob das Business eine idealistische Liebhaberei bleibt oder ein richtiges Unternehmen wird, das mit nachhaltigen Produkten wirtschaftlich erfolgreich ist. Deshalb ist mein erstes Etappenziel in 2018 den Umsatz zu verdoppeln und im darauffolgenden Jahr weiter zu steigern.

Sich nur realistische Ziele zu setzen, lockt einen nicht aus der Reserve und bringt einen auch nicht zum nachdenken, was man noch alles machen könnte um dieses Ziel zu erreichen (Memo an mich: Mittagsschlaf wieder einführen!). Sehr dabei geholfen hat mir dabei dein Artikel „Setze dir größere Ziele“ – vor allem für die kleinen und großen Rückschläge.

Wie wirst gehst du vorgehen, um diese Ziele zu erreichen? 

Wir haben anfangs keinen richtigen Businessplan erstellt, sondern einfach losgelegt. Bisher brauchten wir ihn auch nicht für einen Kredit o.ä., da wir uns komplett selbst finanzieren. Das Startkapital kam aus unserer Hobbyimkerei, es war aber auch kein großer Betrag.

Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht welche Umsätze, Gewinnspannen, Einkaufspreise und Produktionsmengen wir für den Anfang erreichen möchten und realistisch wären. Was dann tatsächlich passierte, hat unsere Erwartungen um Weiten übertroffen, sodass wir bereits im ersten Geschäftsjahr schwarze Zahlen schreiben konnten.

Nun haben wir Zahlen, mit denen wir dieses Jahr kalkulieren können. Wir haben unseren gewünschten Umsatz auf Monate heruntergebrochen und diese Zahlen bei jeder unserer Entscheidung im Hinterkopf. Bringt uns etwas in die richtige Richtung, indem es uns Zeit, zukünftige Zusammenarbeiten oder Umsätze verschafft, entscheiden wir uns dafür. Kostet etwas nur Zeit, bringt aber nichts, setzen wir sie erst einmal nicht um. Wenn ich merke, dass es etwa Mitte des Monats knapp werden könnte unsere Ziele zu erreichen, werde ich nochmal extra aktiv und überlege mir, was wir tun könnten.

Da ich, wie bereits weiter oben schon erwähnt, fast keine Zeit für Lustkäufe habe, mir aus schicken Klamotten nichts mache und auch die sonstigen Ausgaben nicht allzu hoch sind, ist meine Sparrate derzeit nicht in Gefahr. Mal schauen was das Jahr bringt. Autoreparaturen oder andere Dinge, die ersetzt werden müssen, könnten ja immer auftauchen. Optimiert habe ich bisher meinen Handyvertrag von 40€ auf 10€ im Monat und bei den KFZ-Versicherungen könnte ich auch nochmal ran.

Ein Haushaltsbuch habe ich nur am Anfang geführt. Aber fange jetzt wieder damit, um euch die richtigen Zahlen liefern zu können 😉

Du hast dir also einen recht genauen Plan gemacht. Was denkst du, werden die größten Herausforderungen für deine Zielerreichung sein?

Die größte Herausforderung wird sein, die Prozesse zu optimieren. Vor allem die Produktion, da wir unsere Grenzen bereits weit überschritten haben und die Nachfrage auch nach dem Weihnachtsgeschäft nicht abreißt.

Weiterhin dürfen wir das kommende Weihnachtsgeschäft nicht unterschätzen und müssen während dieser Zeit unbedingt lieferfähig bleiben. Außerdem sollten wir rechtzeitig vorproduzieren und auch die Wiederverkäufer berücksichtigen, bei denen die Nachfrage ebenso hoch sein wird.

Die nächsten konkreten To Dos sind unseren Online-Auftritt sowie das Marketing zu überarbeiten und die Rechnungserstellung weiter zu automatisieren. Da wir weder aus dem Handel kommen, noch uns wirklich mit Betriebswirtschaft auskennen, konnten wir bisher nur nach unserem Hausverstand agieren. Auch hier müssen wir unsere Kenntnisse unbedingt erweitern.

Liebe Geli, vielen Dank, dass du uns die Möglichkeit gibst, dich in deinem aufregenden Jahr 2018 zu begleiten!  

Im nächsten Artikel werden wir erfahren, wie Gelis erster Monat gelaufen ist.

Photo by Jungwoo Hong on Unsplash

15 Kommentare

  1. Liebe Geli und Natascha,

    ich freue mich riesig über die neue Artikelserie und bin gespannt auf die kommenden Entwicklungen und Fortschritte, liebe Geli.
    Eure Geschäftsidee finde ich super. Ich habe schon vor einiger Zeit ein Wachstuch von einem anderen Hersteller gekauft, aber eure gefallen mir viel besser. Das nächste Wachstuch bestelle ich definitiv bei euch 🙂
    Viel Erfolg für deine Ziele!

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Yeah! Das freut uns riesig!

      Leider habe ich erst gerade eben deinen Kommentar gelesen.
      Vielen Dank dafür und wir sind ebenfalls gespannt wie es weitergeht 🙂

      LG, Geli

  2. Vielen Dank Geli und Natascha, dass ihr Gelis Projekte, Ziele und Fortschritt teilt. Mich beeindruckt die Nachhaltigkeit, Kreativität und Selbständigkeit bei Gelis Projekt. Ich hatte mich zunächst über die hohe Sparrate gewundert. Das Interview hat mir gerade bewusst gemacht, wie teuer eigentlich das Wohnen ist, wenn man alles summiert (Miete/Kredit, Nebenkosten, Hausrat, GEZ, TV, Internet, …). Ich bin gespannt auf die nächsten Beiträge.

    • Hallo Annett,

      vielen lieben Dank!
      Meine Miete ist dank glücklicher Umstände wirklich nicht der Rede wert und mir ist bewusst, dass ich diese Sparrate anders auch nicht halten könnte. Wohnen ist wirklich sehr teuer, vorallem hier in einer begehrten Wohnlage.

      Viele Grüße und schön, dass du mitliest! Geli

  3. Dein Blog ist sau stark ich bin gespannt was noch alles kommt. Ich lese wirklich gerne bei dir.

    Grüße

    Eva

  4. Ja aber wo ist denn der Link zu Eurem Business (nicht, dass ich little bee fresh nicht gefunden hätte) 😉 , der würde direkt auf Euer (Online-)Marketing einzahlen.

    Mir gefällt die strukturierte Vorgehensweise sehr und finde das Produkt ebenfalls spannend. Bei https://letsseewhatworks.com/autor-werden/ haben schon andere Autoren von Ihrem Business geschrieben, vielleicht wäre das eine weitere Möglichkeit Euer „StartUp“ bekannter zu machen?

    Ich glaube Euer herausforderndster Prozessschritt ist die Herstellung des Produkts und die Rohstoffbeschaffung? Im Grunde wollt Ihr idealerweise ja irgendwann an den Punkt kommen, wo Ihr zu zweit nicht mehr hinterherkommt mit der Produktion? Wie geht es dann weiter?

    Bin gespannt auf den Fortschritt und wünsche viel Erfolg!

    • Hallo Stefan,
      das hatte seine Gründe 🙂 gerne mehr dazu per Mail…

      Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort und den Tipp mit LSWW! Das werde ich mir genauer anschauen, sobald ich etwas Luft habe.

      Mit der größten Herausforderung hast du recht. Für diese Dinge Lösungen zu finden und nicht ständig ausverkauft zu sein ist tatsächlich eine schwierige Aufgabe, aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Ich denke, wir werden nach und nach Aushilfen auf geringfügiger Basis anstellen um Arbeitsspitzen abzufangen und gerade Routineaufgaben auszulagern. Und dann schauen wir mal was so passiert 🙂

      Viele Grüße, Geli

  5. Tolle neue Rubrik! Der Blog und auch die Facebook Gruppe inspiriert wirklich mehr ins machen zu kommen, ich bin auch leider sehr verkopft.
    Hatte auch schonmal kurz auf die Produkte geschaut und finde die Idee toll, meine Bestellung wird kommen.
    Liebe Grüße Kirsten

  6. Judith Behmer

    Danke für diese inspirierende, neue Rubrik! Ich habe die Produkte auch vor Weihnachten eingekauft und teilweise verschenkt. Die Produkte, das Packaging und der Sinn dahinter überzeugen uns alle sehr, kann ich also nur weiterempfehlen. Liebe Geli, ich wünsch Dir ein erfolgreiches 2018!

    • Vielen Dank, liebe Judith, dein tolles Feedback freut uns riesig!

      Dir ebenfalls ein erfolgreiches Jahr!

  7. Tolle neue Rubrik. Man wird richtig von Gelis Tatendrang angesteckt. Das Produkt ist ja auch eine spannende Geschichte, habe ich in letzter Zeit schon öfter darüber gelesen . Bin schon gespannt wie es weitergeht. Liebe Grüße Claudia

    • Wir sind ebenfalls gespannt, wie es weitergeht!
      Ohne Tatendrang und große Ziele funktioniert, denke ich, nichts. Und eine gute Portion Optimismus ist sicher auch nicht falsch.

  8. Liebe Geli,

    in Sachen Buchhaltungsautomatisierung kann ich dir FastBill empfehlen. Mit einem entsprechenden Plugin kann man FastBill bspw. an WordPress andocken und die Rechnungen voll automatisch erstellen und als PDF verschicken lassen. Ich selber nutze nichts anderes mehr.

    Außerdem kannst du deine Konten synchronisieren und einzelnen Posten Rechnungen zuweisen. Angebote kann man dort auch easy erstellen.

    Liebe Grüße!

    • Liebe Natascha,
      ich arbeite tatsächlich seit Anfang an mit FastBill und kann deine Empfehlung absolut nachvollziehen. Das Programm ist super, vorallem für Leute wie mich, die sich mit sowas nicht wirklich auskennen.

      Leider kann ich nur die Rechnungen der Bestellungen aus unserem Onlineshop automatisch erstellen lassen. Die Rechnungen vom Avocadostore z.B. kann ich nicht importieren und müsste wohl extra was programmieren lassen. Dort kommen aber gerade zur Weihnachtszeit hunderte Rechnungen zustande, die von Hand erstellt werden müssen.
      Nach dem Weihnachtsgeschäft ist vor dem Weihnachtsgeschäft – da müssen wir unbedingt nochmal ran…

      LG, geli

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