Mein Jahresrückblick 2018 [Podcast]

In der bisher persönlichsten Podcastfolge resümiere ich mein Jahr 2018, was gut gelaufen ist und was nicht. Wie ich einen Spiegel-Bestseller produziert habe, wie es war, mit der Königin der Niederlande zu Abend zu essen, warum dieser Podcast nicht perfekt sein soll und was hinter den Kulissen so abläuft. Außerdem beantworte ich eure Fragen zu Sparzielen, Work-Life-Balance und Haushaltbüchern. Viel Spaß und bis bald im neuen Jahr!

Jetzt anhören und abonnieren auf

Lieblingssprüche ab Minute 16:00

Fragen:

Min.: 28:05: Wie nimmst du die Madame Moneypenny-Bewegung wahr und was bedeutet das für dich?Min.: 31:06: Hast du deine Sparziele erreicht?
Min.: 33:08: Wie hat dich dieses Jahr als Person verändert?
Min.: 33:53: Führst du ein Haushaltsbuch über deine Einnahmen und Ausgaben?
Min.: 36:48: Bist du mit deinem Zeitmanagement zufrieden?

Erwähnte Links:
Online-Kurs: https://madamemoneypenny.de/video-kurs

Making-Of “Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können”: https://madamemoneypenny.de/making-of-teil-1/ und https://madamemoneypenny.de/making-of-teil-2/

Buch: https://www.amazon.de/Madame-Moneypenny-Frauen-Finanzen-selbst/dp/3499633744/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/madamemoneypenny/

Buchlaunch-Video: https://www.facebook.com/madamemoneypenny/videos/1055417541302892/

Plan-Spendenübergabe und Interview: https://www.facebook.com/madamemoneypenny/videos/887992151400618/

Instagram: https://www.instagram.com/madamemoneypenny/

Facebook: https://www.facebook.com/madamemoneypenny/

Zum Lesen (ohne meine spontanen Einfälle, die gibt’s leider nur im Podcast zu hören).

2018. Was für ein Jahr!

Für mich persönlich ein Jahr voller Highlights – aber nicht nur. Von beidem möchte ich euch heute berichten. Um euch zu zeigen, was in einem Jahr alles so möglich ist und auch um euch zu ermutigen, falls es mal nicht so rund läuft.

2018 fing nicht so berauschend an…. Im Gegenteil: Leider trug ich einen sehr unangenehmen Streit im geschäftlichen Bereich mit ins neue Jahr. Dieser hatte sich kurz vor Weihnachten ergeben und zog sich einige Wochen. Diese Angelegenheit nahm mich so sehr mit, dass ich quasi den ganzen Januar richtig fies krank war. Zwei Mal direkt hintereinander.

Zum Glück löste der Streit, so dass ich ab Februar wieder auf dem Damm war.

Dann ging es aber auch direkt gut los, denn ich startete die Experten-Webinar-Reihe. In dieser Webinar-Reihe habe ich jeden Monat ein Webinar mit super guten Experten zu Themen wie Immobilien, Geldblockaden, grünen Investments, Berufsunfähigkeitsversicherung usw. veranstaltet.

Außerdem wurden Anfang des Jahres intensiv die Seminare für 2018 geplant. Es fanden vier Wochenend-Seminare in Berlin statt – alle ausverkauft. Doch der Weg dahin war recht anstrengend: Ich hatte die ganze Orga drumherum maßlos unterschätzt und verbrachte etliche Stunden und Tage Konzept, Raumsuche, Verpflegungssuche, Verhandlungen mit diversen Leuten, Programm, Inhalt, Verkaufsprozess, Erstellung von Materialien und so weiter. Ich habe sogar extra ein Seminar besucht, um zu lernen, wie man gute Seminare gibt. Aber: Die Mühen haben sich gelohnt. Es waren vier tolle Seminare! Bevor ihr mir jetzt alle schreibt, wann es die nächsten Seminare gibt: Aktuell sind keine weiteren geplant.

Parallel startete im März endlich mein Online-Video-Kurs, an dem ich fast ein Jahr lang gearbeitet hatte. Der Kurs ist eingeschlagen, wie eine Bombe! Das Feedback war und ist großartig und ich werde daran arbeiten die Videos stets zu verbessern.

Neben Webinaren, Seminaren und Online-Kurs stand ein weiteres Projekt auf dem Plan. Ebenfalls eins, das ich so noch nie gemacht hatte und von dem ich recht wenig Ahnung hatte: Mein Buch sollte im August 2018 erscheinen. Bevor dies jedoch geschehen konnte, wartete noch einiges an Arbeit auf mich. Das Manuskript hatte ich bereits Ende 2017 abgegeben. Doch nun ging es ans Korrigieren, Gegenlesen, Rumfeilen und so weiter. Alles das, was man von außen nicht sieht… Ende April war alles unter Dach und Fach und das Buch im Druck. Aufregend!

Im Juni knackte Die Madame Moneypenny Facebook-Gruppe die 10.000er Marke. Gestartet waren wir im Januar mit knapp unter 5.000 – heute, Ende 2018 sind wie bei über 22.000. Aus Madame Moneypenny ist endgültig eine Bewegung geworden.

Die rasante Entwicklung wurde vor allem durch meine Präsenz in den Medien befeuert. Ich war dieses Jahr unter anderem in das FAZ, Zeit, Süddeutsche, myself, Freundin, Petra, Tagesspiegel, BörseARD, Spiegel Online, Flow-Magazin, WirtschaftsWoche, BusinessPunk und diversen lokalen Medien vertreten. Meine erste TV-Präsenz fand auch in diesem Jahr statt: Bei taff auf ProSieben.

Am 20. August war es dann soweit: Mein ersten gedrucktes Buch erschien im Rowohlt-Verlag. Es wurde sofort zum Amazon-Bestseller und stieg in der Spiegel-Bestseller-Liste direkt auf Platz 7 ein.

Was aus zwei Gründen besonders schön war:

  1. Mein Ziel war es einen Bestseller zu produzieren, damit unser Thema Sichtbarkeit bekommt. Da hilft der Bestseller-Status schon mal gehörig.
  2. Und zweitens: Ich haben meine kompletten Einnahmen aus dem Vorverkauf des Buches gespendet.

Was vielleicht von außen recht easy aussah, war natürlich monatelange, harte Arbeit. Nicht nur in die Erstellung des Buches, sondern auch in dessen Vermarktung, die vornehmlich ich betrieben habe. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. Alles in allem, habe ich 1,5 Jahr an diesem Projekt gearbeitet und daran, es einen Erfolg zu machen. Eine besonders schöne Erfahrung war zudem meine Buch-Release-Event hier in Berlin, zu dem über 100 Frauen gekommen waren, um mit mir über unser Thema und das Buch zu sprechen.

Im September bekam ich die kurioseste Email meines Lebens. Ich lese die mal kurz vor:

Der Botschafter des Königreichs der Niederlande, Herr Wepke Kingma und Frau Tess Wouda Kuipers, bitten zu Ehren des Besuches Ihrer Majestäten Willem-Alexander König der Niederlande und Máxima Königin der Niederlande Frau Natascha Wegelin zu einem Dinner auf Schloß Saareck am Donnerstag, dem 11. Oktober 2018, um 18:30 Uhr.

Thema des Dinners ist
„Gesellschaftliche Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung“.
Die Keynotes halten Richard David Precht und Rutger Bregman.

Um Antwort wird gebeten bis zum 17. September 2018.

Diese Einladung ist persönlich und nicht übertragbar. Bitte teilen Sie uns eventuelle Diätwünsche mit.

Aha. Ist klar. Als nächstes soll ich 5.000 Euro über WesternUnion nach Nigeria schicken, oder was?

Next thing I know: Ich sitze mit Königin Maxima an einem Tisch. Ca. 20 weitere geladene Gäste ebenfalls im Raum und spreche mit ihr über Frauen und Finanzen, Digitalisierung und lausche Richard David Precht, der uns erzählt, warum die Maschine nie den Menschen ersetzen wird. In einem Schloss. In fucking Mettlach. Am Arsch der Heide irgendwo im Saarland. So, das war diese Geschichte.

Tja, und Anfang Dezember ging dann auch endlich mein Podcast an den Start! Und darüber bin ich auch sehr glücklich! Wir haben die Charts gestürmt und waren direkt am nächsten Tag auf Platz 1 in den Apple Podcast Charts und halten uns da recht wacker in den Top10. Spotify hat uns gefeatured, Apple auch, ich bekomme Anfragen für TV-Formate, Live-Bühnenauftritte und Speaker-Anfragen ohne Ende.

Das hört sich nun alles extem viel an. Ist es auch. Und, ehrlich gesagt, ist das nur die Spitze des Eisberges. Ihr seht ja nur den Outcome. Das Sichtbare. Der Hauptteil passiert aber unter der Oberfläche. Und dazu gehören auch Dinge wie: Falsche Personalentscheidungen, verkorkste Zusammenarbeiten mit Freelancern, gehackte Konten, Kunden die nicht zahlen, Dienstleister, die zu viel berechnen und darauf bestehen, falsche Beratungen, Wehwehchen der Community, geplatzte Deals, kopierte Blogeinträge, Markenrechtsstreits, fiese Emails, blockierte Facebook-Konten, Absagen bereits zugesagter Leistungen, falsche Buchung von Belegen fürs Finanzamt und noch eine Trilliarde mehr Dinge. Alles Dinge, die kein Mensch braucht. Aber alles Dinge, die geregelt werden wollen.

Warum erzähle ich euch das? Nicht um euer Mitleid zu bekommen – das brauche ich nicht. Das ist kein Jammern – denn ich liebe das! Ich liebe den Prozess und ich weiß mittlerweile, dass es dazugehört. Ich erzähle es euch aus zwei Gründen.

  1. Bitte lasst euch nicht von “overnight success” blenden. Den gibt es nicht. Niemand wird über Nacht erfolgreich. Dazu gehört scheiße viel Arbeit und noch einiges mehr.
  2. Es ist okay, wenn Dinge mal nicht rund laufen. Tun sie meistens nicht. Hinfallen, aufstehen, lernen, weitermachen. So lange, wie immer weiter lernen, ist alles gut.

Rückblickend sind an meinem Jahr drei Dinge auffällig.

  1. Mein Jahr bestand fast ausschließlich aus “ersten Malen”. Webinare, Seminare, Online-Kurs, Buch, TV andere Medien, Speaker-Engagements, Podcast sind alles erste Male. Diese Dinge habe ich alle zum ersten Mal in meinem Leben gemacht. Und das sind wieder nur die, die sichtbar sind. Menschen anheuern, Menschen feuern, Deals verhandeln, Nein zu großen Chancen sagen und so weiter und sofort. Das sind alles erste Male. Und ich liebe es!
  2. Speed. Alles entwickelt sich so extrem rasant. Aber auch, weil ich es forciere. Schnelligkeit vor Perfektion. Anders geht es nicht. Machen statt quatschen. Mittlerweile plane ich nicht weiter als 6 Wochen im Voraus. Warum? Weil es sein kann, dass es ein Teilprojekt, das ich mir heute ausdenke, in 6 Wochen nicht mehr gibt. Ist auch schon passiert. Weil ich nachher eine noch bessere Idee hatte. Habe ich in die 1. Idee viel Geld investiert? Ja, wahrscheinlich ein paar Tausend Euro. Juckt mich das? Nein. Weil ich weiß, dass die 2. Idee nicht ohne die Learnings aus der Umsetzung der 1. Idee entstanden wäre.
  3. Ich habe mehr Urlaub gemacht, denn je. Das glaubt mir jetzt wahrscheinlich kein Mensch, ist aber so. In den letzten 7 Jahren habe ich nicht so viel Urlaub gemacht, wie in diesem Jahr. Ich war in Österreich Skifahren, Wandern in Bayern, Abhängen auf Menorca. Habe Kurztrips nach Bologna, Wien und Hamburg gemacht. Und ich bin der festen Überzeugung: Nicht trotzdem war mein Jahr 2018 so extrem erfolgreich, sondern deswegen.

Bevor ich zu euren Fragen komme, die ihr mir bei Instagram gestellt habt, würde ich gerne noch meine Top5 Zitate/Sprüche aus 2018 mit euch teilen.

  • Either it’s a hell yes or its a no. – Derek Sivers
  • If you want to make everyone happy – don’t be a leader. Sell ice cream – Steve Jobs
  • Just because the phone is ringing doesn’t mean I have to answer it – Oprah Winfrey
  • Oversell your reality, then build to the new reality. – Gary Vee
  • Weniger, aber besser. – Dieter Rams

1 Kommentare

  1. Hallo Natascha,
    habe eben diesen Podcast gehört und möchte dir einfach mal DANKE sagen! Es macht mir viel Freude dir zuzuhören und aus jeder deiner bisher gehörten Folgen habe ich eine Inspiration mitgenommen, nicht nur zum Thema Finanzen.
    Auch dein live-Talk zum Thema Ziele war ganz großartig.
    Freue mich auf mehr.
    Voller Dankbarkeit wünsche ich dir nur das Beste!
    Du bist auf meiner ganz persönlichen Liste der Frauen, die ich mir zum Vorbild nehme!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.