Finanzwissen ist die Basis.

Eine ganzheitliche Finanzplanung 
ist der nächste Schritt.

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Viele Frauen kümmern sich aktiv um ihre Finanzen, sparen, investieren und bauen Vermögen auf. Doch mit der konkreten Umsetzung entstehen neue Fragen: Wo ist die richtige Anlaufstelle, um bestehende Verträge, Empfehlungen und neue Entscheidungen sinnvoll einzuordnen und sicherzugehen, dass alles zusammenpasst?

Gerade, wenn mehrere Themen gleichzeitig relevant werden – etwa durch ein Erbe, die Geburt eines Kindes, eine Trennung oder andere Veränderungen im Leben – zeigt sich, dass einzelne Maßnahmen oft nicht mehr ausreichen. Dann braucht es eine verlässliche Ansprechpartner*in, die den Überblick behält und Entscheidungen gemeinsam einordnet, damit aus einzelnen Schritten ein stimmiges Gesamtbild entsteht, das zu dir passt.

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Auf dieser Seite erfährst du:
  • Warum Finanzberatung in der Praxis fast immer an einem Produkt, Vertrag oder einer einzelnen Empfehlung endet – selbst wenn deine Situation eigentlich viel komplexer ist.
  • Weshalb viele Entscheidungen „formal richtig“ sind, sich aber trotzdem falsch anfühlen – weil niemand prüft, wie sie zu deiner restlichen Finanzplanung passen.
  • Wieso es nicht an Moral, Provision oder Honorar scheitert, sondern am System, das selten dafür gebaut ist, Zusammenhänge wirklich ganzheitlich mitzudenken.
  • Wann eine einzelne punktuelle Beratung ausreicht und wann es jemanden braucht, der deine Situation wirklich kennt und Entscheidungen im Zusammenhang einordnet.

Warum sich die klassische Finanzberatung oft „nicht vollständig“ anfühlt:

01

Finanzentscheidungen sind miteinander verbunden.

Was heute entschieden wird, beeinflusst oft die Zukunft über viele Jahre hinweg. Altersvorsorge verändert die laufende finanzielle Flexibilität. Immobilienfinanzierung beeinflusst Risiko, Bindung und finanzielle Spielräume. Ein Erbe oder eine Schenkung verschiebt Vermögen und Verantwortung, häufig auch innerhalb von Partnerschaften oder Familien. Ebenso wirkt sich Care-Arbeit langfristig auf Einkommen, Vermögensaufbau und finanzielle Absicherung aus.

Viele dieser Entscheidungen greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig. Genau deshalb lassen sie sich einzeln oft nicht sinnvoll bewerten. Ohne den Blick auf das gesamte finanzielle Bild entsteht Unsicherheit, obwohl jede einzelne Entscheidung für sich genommen nachvollziehbar sein kann.

02

Beratung findet in der Praxis oft nur punktuell statt.

In der Praxis wird Finanzberatung häufig sehr anlassbezogen genutzt. Ein konkretes Produkt soll geprüft, eine Versicherung optimiert oder eine Empfehlung umgesetzt werden. Der Fokus liegt dann auf genau diesem einen Vertrag, diesem einen Produkt oder dieser einen Entscheidung.

Das schafft kurzfristig Klarheit für genau diese Fragestellung. Gleichzeitig bleibt oft offen, wie dieses Produkt zu anderen Entscheidungen passt oder welche Auswirkungen es über die nächsten Jahre hat. Entscheidungen werden einzeln getroffen, ohne systematisch zu prüfen, wie sie zusammenwirken oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. So entstehen Lösungen, die fachlich im Moment richtig erscheinen, sich im Gesamtbild des eigenen Lebens aber nicht immer stimmig anfühlen.

03

Das eigentliche Problem liegt im Vergütungssystem.

Hier zeigt sich das eigentliche Problem: Viele Finanzberatungen sind nicht darauf ausgelegt, die finanzielle Situation als Ganzes zu betrachten. Das ist aufwendig, erfordert Erfahrung und kostet Zeit. Stattdessen konzentriert sich Beratung häufig auf einzelne Themen, konkrete Entscheidungen oder Produkte – nicht auf den Menschen und seine gesamte Lebenssituation. Das gilt für provisionsbasierte Beratung ebenso wie für viele klassische Honorarberatungen.

Nicht die Vergütungsform ist dabei entscheidend. Provisionen und Honorare können beide sinnvoll sein. Entscheidend ist, wie Beratung im Alltag abläuft: Womit wird Geld verdient, worauf richtet sich die Aufmerksamkeit und bleibt überhaupt Zeit, die finanzielle Situation als Ganzes zu betrachten?

Welche Arten von Finanzberatung gibt es in Deutschland und welches Modell passt zu deiner Situation?

Wie sie funktionieren, was sie leisten und wo ihre Grenzen liegen.

Provisionsberatung

In der provisionsbasierten Beratung wird Geld ausschließlich dann verdient, wenn ein Produkt abgeschlossen wird. Das betrifft Versicherungen, Anlageprodukte und Darlehen für Immobilienfinanzierungen. Gerade bei Immobilien ist dieses Modell der Standard. Ähnlich verhält es sich bei der privaten Krankenversicherung, bei der honorarbasierte Konzepte selten sind.

Diese Logik hat direkte Auswirkungen auf die Beratung. Wird kein Produkt abgeschlossen, erfolgt in der Regel auch keine Vergütung. Entsprechend ist Beratung meist darauf ausgerichtet, zu einem konkreten Abschluss zu führen.

Honorarberatung

Die klassische Honorarberatung funktioniert auf den ersten Blick ähnlich, nur mit einem entscheidenden Unterschied: Du bezahlst die Beratung direkt.

Dadurch entfällt der unmittelbare Verkaufsdruck. Auch wenn du kein Produkt abschließt, wird die Beratungsleistung vergütet. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der Provisionsberatung.

Inhaltlich bleibt der Fokus jedoch häufig ähnlich: Auch hier geht es vorwiegend um Produktberatung – nur eben mit sogenannten Nettotarifen, also ohne eingepreiste Vertriebskosten. In vielen Fällen ist das langfristig deutlich günstiger und transparenter.

Ganzheitliche Finanzberatung

Ganzheitliche Finanzplanung setzt an einem anderen Punkt an. Hier geht es nicht zuerst um Produkte, sondern um dich:

Wer bist du? Wie sieht deine aktuelle finanzielle Situation aus? Welche Ziele hast du – kurzfristig, mittelfristig, langfristig? Welche familiären Rahmenbedingungen prägen dein Leben? Wie sieht deine Erwerbsbiografie realistisch aus – inklusive Care-Arbeit? Was weißt du bereits, und wo brauchst du Einordnung?

Auf dieser Basis werden Entscheidungen nicht isoliert getroffen, sondern in Zusammenhängen gedacht.

Provisionsberatung

Der Großteil der Finanzberatung in Deutschland erfolgt provisionsbasiert. Das prägt auch das Bild, das viele Frauen von Finanzberatung haben.

Dazu zählen unter anderem:

  • Gebundene Versicherungsvertreter, die ausschließlich die Produkte eines Versicherungsunternehmens anbieten
  • Mehrfachagenten, die an mehrere Versicherungsunternehmen gebunden sind
  • Versicherungsmakler, die theoretisch Zugriff auf den gesamten Versicherungsmarkt haben
  • Baufinanzierungs-, Hypotheken- oder Kreditvermittler, die sich auf Immobilienfinanzierungen spezialisiert haben 

Ein Sonderfall sind Bankberater*innen. Sie sind bei der Bank angestellt und beraten ausschließlich zu bankeigenen Produkten sowie zu Angeboten ausgewählter Partner. Auch wenn sie keine klassischen Provisionen erhalten, arbeiten sie mit Verkaufszielen, an die Boni und Karriereschritte gekoppelt sind.

Honorarberatung

Honorarberater*innen werden direkt von ihren Kund*innen bezahlt und nicht über Produktprovisionen. Sie bieten Beratung zu Finanzanlagen oder Versicherungen an und arbeiten häufig mit sogenannten Nettotarifen, also Produkten ohne eingepreiste Vertriebskosten.

Typische Formen sind:

  • Honorar-Finanzanlagenberater*innen
  • Honorar-Versicherungsberater*innen

Wichtig zu wissen: Nicht alle Themen lassen sich honorarbasiert abdecken. Gerade Immobilienfinanzierungen oder private Krankenversicherungen werden von vielen Honorarberater*innen ausgeschlossen oder nur eingeschränkt beraten.

Ganzheitliche Finanzberatung

Ganzheitliche Finanzplanung ist weniger eine Berufsbezeichnung als ein Beratungsansatz. Entscheidend ist nicht die Vergütungsform, sondern dass Analyse, Einordnung und Entscheidung voneinander getrennt gedacht werden.

Ganzheitlich arbeitende Berater*innen können honorarbasiert, provisionsbasiert oder kombiniert arbeiten. Häufig werden eigenständige Analyse- und Planungspakete angeboten, etwa Bestandsaufnahmen, Szenarienrechnungen oder langfristige Finanz- und Lebensplanungen.
Viele verfügen über Zusatzqualifikationen wie den Certified Financial Planner (CFP™) oder sind Mitglied in Fachverbänden.

Provisionsberatung

Hier verdient die beratende Person nur dann Geld, wenn du einen Vertrag unterschreibst. Was die Beratung tatsächlich kostet, ist für dich dabei oft nicht klar erkennbar, da die Vergütung über Provisionen im Produkt eingepreist ist und sich über viele Jahre verteilt.

Das heißt ganz praktisch: Fragen wie „Brauche ich das überhaupt?“, „Macht das in meiner Situation Sinn?“ oder „Sollte ich das lieber selbst mit ETFs lösen?“ sind systemisch nicht vorgesehen.

Beratung endet fast immer mit einem Produkt – nicht, weil es zwingend die beste Lösung ist, sondern weil ohne Abschluss keine Bezahlung erfolgt.

Honorarberatung

Du bezahlst für die Beratung – unabhängig davon, ob du ein Produkt abschließt oder nicht. Das ermöglicht ehrliche Ergebnisse wie abwarten, nicht handeln oder selbst umsetzen.

Ein möglicher Graubereich entsteht dann, wenn Honorare unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob du später ein Produkt abschließt.

Sobald ein Abschluss finanziell attraktiver ist als reine Beratung, kann sich der Fokus unbewusst wieder in Richtung Empfehlung verschieben.

Ganzheitliche Finanzberatung

Von Anfang an ist klar, wofür du bezahlst: für Analyse, Einordnung und fundierte Entscheidungen. Ob später ein Produkt umgesetzt wird, ist davon getrennt. Fallen Provisionen an, werden sie transparent ausgewiesen oder auf das Honorar angerechnet – so zahlst du nicht doppelt und behältst den Überblick.

Der entscheidende Unterschied:
Empfehlungen entstehen aus deiner Situation heraus, nicht wegen eines Abschlusses. Bezahlt wird die Entscheidung – nicht der Verkauf.

Ein möglicher Grenzfall kann bei reiner Stundenabrechnung bestehen, wenn Gespräche länger dauern als nötig.

Provisionsberatung

Provisionsbasierte Beratung kann dann sinnvoll sein, wenn du eine sehr konkrete Lösung für ein klar umrissenes Produkt brauchst und aktuell keine Liquidität hast, um eine Beratung separat zu bezahlen. Zum Beispiel, wenn du weißt, dass du eine bestimmte Versicherung oder eine Immobilienfinanzierung brauchst und diese zeitnah abschließen möchtest.

Sie funktioniert vor allem dann gut, wenn du bereits einen guten Überblick über deine Finanzen hast und keine grundlegenden Fragen mehr klären willst, sondern eine konkrete Umsetzung suchst. In diesen Fällen kann das Modell kurzfristig entlasten, weil die Kosten nicht direkt spürbar sind.

Weniger geeignet ist dieses Modell, wenn du eigentlich noch klären möchtest, ob du ein Produkt überhaupt brauchst, in welcher Höhe oder welche Alternative besser zu deiner Lebenssituation passt.

Honorarberatung

Honorarberatung ist sinnvoll, wenn du eine konkrete Fragestellung klären möchtest und bereit bist, die Beratung direkt zu bezahlen. Zum Beispiel, um bestehende Verträge zu prüfen, eine zweite Meinung einzuholen oder vor einer Entscheidung zu verstehen, welche Lösung langfristig sinnvoll ist.

Der zentrale Vorteil liegt in der Kostenstruktur über die Zeit. Bei honorarbasierten Empfehlungen entfallen Abschluss- und Vertriebskosten, die bei provisionsbasierten Produkten häufig über viele Jahre eingepreist sind. Gerade bei Altersvorsorge, Geldanlage oder Versicherungen bedeutet das oft deutlich geringere laufende Kosten – und damit langfristig mehr von deinem eigenen Geld, das für dich arbeitet.

Ganzheitliche Finanzberatung

Ganzheitliche Finanzberatung ist dann sinnvoll, wenn finanzielle Entscheidungen größer, langfristiger oder miteinander verknüpft sind – und du nicht von Thema zu Thema springen möchtest. Sie kann besonders hilfreich sein, wenn du früh einen Ansatz suchst, der Zusammenhänge mitdenkt, statt später einzelne Entscheidungen korrigieren zu müssen.

Dieses Modell richtet sich an dich, wenn du eine feste 1:1-Ansprechpartner*in möchtest, die deine Situation kennt, mit dir mitwächst und Entscheidungen nicht isoliert betrachtet. Gerade bei Themen wie Immobilien, Vermögensstruktur, Altersvorsorge, Partnerschaft, Care-Arbeit, Erbschaften oder Übergangsphasen im Leben entsteht schnell eine Komplexität, die sich nicht sinnvoll in einzelne Beratungen aufteilen lässt.

Ganzheitliche Finanzberatung verbindet Analyse, Einordnung und Umsetzung. Honorar- und Provisionslösungen werden dabei bewusst, transparent und je nach Situation kombiniert.

Provisionsberatung

Honorarberatung

Ganzheitliche Finanzplanung

Grundlogik der Beratung

In der provisionsbasierten Beratung wird Geld ausschließlich dann verdient, wenn ein Produkt abgeschlossen wird. Das betrifft Versicherungen, Anlageprodukte und Darlehen für Immobilienfinanzierungen. Gerade bei Immobilien ist dieses Modell der Standard. Ähnlich verhält es sich bei der privaten Krankenversicherung, bei der honorarbasierte Konzepte selten sind.

Diese Logik hat direkte Auswirkungen auf die Beratung. Wird kein Produkt abgeschlossen, erfolgt in der Regel auch keine Vergütung. Entsprechend ist Beratung meist darauf ausgerichtet, zu einem konkreten Abschluss zu führen.

Die klassische Honorarberatung funktioniert auf den ersten Blick ähnlich, nur mit einem entscheidenden Unterschied: Du bezahlst die Beratung direkt.

Dadurch entfällt der unmittelbare Verkaufsdruck. Auch wenn du kein Produkt abschließt, wird die Beratungsleistung vergütet. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der Provisionsberatung.

Inhaltlich bleibt der Fokus jedoch häufig ähnlich: Auch hier geht es vorwiegend um Produktberatung – nur eben mit sogenannten Nettotarifen, also ohne eingepreiste Vertriebskosten. In vielen Fällen ist das langfristig deutlich günstiger und transparenter.

Ganzheitliche Finanzplanung setzt an einem anderen Punkt an. Hier geht es nicht zuerst um Produkte, sondern um dich:

Wer bist du? Wie sieht deine aktuelle finanzielle Situation aus? Welche Ziele hast du – kurzfristig, mittelfristig, langfristig? Welche familiären Rahmenbedingungen prägen dein Leben? Wie sieht deine Erwerbsbiografie realistisch aus – inklusive Care-Arbeit? Was weißt du bereits, und wo brauchst du Einordnung?

Auf dieser Basis werden Entscheidungen nicht isoliert getroffen, sondern in Zusammenhängen gedacht.

Welche Arten von Berater*innen gibt es?

Der Großteil der Finanzberatung in Deutschland erfolgt provisionsbasiert. Das prägt auch das Bild, das viele Frauen von Finanzberatung haben.

Dazu zählen unter anderem:

  • Gebundene Versicherungsvertreter, die ausschließlich die Produkte eines Versicherungsunternehmens anbieten
  • Mehrfachagenten, die an mehrere Versicherungsunternehmen gebunden sind
  • Versicherungsmakler, die theoretisch Zugriff auf den gesamten Versicherungsmarkt haben
  • Baufinanzierungs-, Hypotheken- oder Kreditvermittler, die sich auf Immobilienfinanzierungen spezialisiert haben 

Ein Sonderfall sind Bankberater*innen. Sie sind bei der Bank angestellt und beraten ausschließlich zu bankeigenen Produkten sowie zu Angeboten ausgewählter Partner. Auch wenn sie keine klassischen Provisionen erhalten, arbeiten sie mit Verkaufszielen, an die Boni und Karriereschritte gekoppelt sind.

Honorarberater*innen werden direkt von ihren Kund*innen bezahlt und nicht über Produktprovisionen. Sie bieten Beratung zu Finanzanlagen oder Versicherungen an und arbeiten häufig mit sogenannten Nettotarifen, also Produkten ohne eingepreiste Vertriebskosten.

Typische Formen sind:

  • Honorar-Finanzanlagenberater*innen
  • Honorar-Versicherungsberater*innen

Wichtig zu wissen: Nicht alle Themen lassen sich honorarbasiert abdecken. Gerade Immobilienfinanzierungen oder private Krankenversicherungen werden von vielen Honorarberater*innen ausgeschlossen oder nur eingeschränkt beraten.

Ganzheitliche Finanzplanung ist weniger eine Berufsbezeichnung als ein Beratungsansatz. Entscheidend ist nicht die Vergütungsform, sondern dass Analyse, Einordnung und Entscheidung voneinander getrennt gedacht werden.

Ganzheitlich arbeitende Berater*innen können honorarbasiert, provisionsbasiert oder kombiniert arbeiten. Häufig werden eigenständige Analyse- und Planungspakete angeboten, etwa Bestandsaufnahmen, Szenarienrechnungen oder langfristige Finanz- und Lebensplanungen.
Viele verfügen über Zusatzqualifikationen wie den Certified Financial Planner (CFP™) oder sind Mitglied in Fachverbänden.

Wie Beratung bezahlt wird und was das für deine Entscheidung bedeutet:

Hier verdient die beratende Person nur dann Geld, wenn du einen Vertrag unterschreibst. Was die Beratung tatsächlich kostet, ist für dich dabei oft nicht klar erkennbar, da die Vergütung über Provisionen im Produkt eingepreist ist und sich über viele Jahre verteilt.

Das heißt ganz praktisch: Fragen wie „Brauche ich das überhaupt?“, „Macht das in meiner Situation Sinn?“ oder „Sollte ich das lieber selbst mit ETFs lösen?“ sind systemisch nicht vorgesehen.

Beratung endet fast immer mit einem Produkt – nicht, weil es zwingend die beste Lösung ist, sondern weil ohne Abschluss keine Bezahlung erfolgt.

Du bezahlst für die Beratung – unabhängig davon, ob du ein Produkt abschließt oder nicht. Das ermöglicht ehrliche Ergebnisse wie abwarten, nicht handeln oder selbst umsetzen.

Ein möglicher Graubereich entsteht dann, wenn Honorare unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob du später ein Produkt abschließt.

Sobald ein Abschluss finanziell attraktiver ist als reine Beratung, kann sich der Fokus unbewusst wieder in Richtung Empfehlung verschieben.

Von Anfang an ist klar, wofür du bezahlst: für Analyse, Einordnung und fundierte Entscheidungen. Ob später ein Produkt umgesetzt wird, ist davon getrennt. Fallen Provisionen an, werden sie transparent ausgewiesen oder auf das Honorar angerechnet – so zahlst du nicht doppelt und behältst den Überblick.

Der entscheidende Unterschied:
Empfehlungen entstehen aus deiner Situation heraus, nicht wegen eines Abschlusses. Bezahlt wird die Entscheidung – nicht der Verkauf.

Ein möglicher Grenzfall kann bei reiner Stundenabrechnung bestehen, wenn Gespräche länger dauern als nötig.

Wann welches Modell sinnvoll sein kann:

Provisionsbasierte Beratung kann dann sinnvoll sein, wenn du eine sehr konkrete Lösung für ein klar umrissenes Produkt brauchst und aktuell keine Liquidität hast, um eine Beratung separat zu bezahlen. Zum Beispiel, wenn du weißt, dass du eine bestimmte Versicherung oder eine Immobilienfinanzierung brauchst und diese zeitnah abschließen möchtest.

Sie funktioniert vor allem dann gut, wenn du bereits einen guten Überblick über deine Finanzen hast und keine grundlegenden Fragen mehr klären willst, sondern eine konkrete Umsetzung suchst. In diesen Fällen kann das Modell kurzfristig entlasten, weil die Kosten nicht direkt spürbar sind.

Weniger geeignet ist dieses Modell, wenn du eigentlich noch klären möchtest, ob du ein Produkt überhaupt brauchst, in welcher Höhe oder welche Alternative besser zu deiner Lebenssituation passt.

Honorarberatung ist sinnvoll, wenn du eine konkrete Fragestellung klären möchtest und bereit bist, die Beratung direkt zu bezahlen. Zum Beispiel, um bestehende Verträge zu prüfen, eine zweite Meinung einzuholen oder vor einer Entscheidung zu verstehen, welche Lösung langfristig sinnvoll ist.

Der zentrale Vorteil liegt in der Kostenstruktur über die Zeit. Bei honorarbasierten Empfehlungen entfallen Abschluss- und Vertriebskosten, die bei provisionsbasierten Produkten häufig über viele Jahre eingepreist sind. Gerade bei Altersvorsorge, Geldanlage oder Versicherungen bedeutet das oft deutlich geringere laufende Kosten – und damit langfristig mehr von deinem eigenen Geld, das für dich arbeitet.

Ganzheitliche Finanzplanung ist dann sinnvoll, wenn finanzielle Entscheidungen größer, langfristiger oder miteinander verknüpft sind – und du nicht von Thema zu Thema springen möchtest. Sie kann besonders hilfreich sein, wenn du früh einen Ansatz suchst, der Zusammenhänge mitdenkt, statt später einzelne Entscheidungen korrigieren zu müssen.

Dieses Modell richtet sich an dich, wenn du eine feste 1:1-Ansprechpartner*in möchtest, die deine Situation kennt, mit dir mitwächst und Entscheidungen nicht isoliert betrachtet. Gerade bei Themen wie Immobilien, Vermögensstruktur, Altersvorsorge, Partnerschaft, Care-Arbeit, Erbschaften oder Übergangsphasen im Leben entsteht schnell eine Komplexität, die sich nicht sinnvoll in einzelne Beratungen aufteilen lässt.

Ganzheitliche Finanzplanung verbindet Analyse, Einordnung und Umsetzung. Honorar- und Provisionslösungen werden dabei bewusst, transparent und je nach Situation kombiniert.

Red Flags / Green Flags in der Finanzberatung:

Red Flags:

  • Die Beratung startet direkt mit einem Produkt oder Vertrag, bevor deine Situation, Ziele oder Lebenspläne wirklich verstanden wurden.
  • Die Beratung startet direkt mit einem Produkt oder Vertrag, bevor deine Situation, Ziele oder Lebenspläne wirklich verstanden wurden.
  • Kritische Fragen wie „Brauche ich das überhaupt?“, „Was passiert, wenn ich mich dagegen entscheide?“ oder „Welche Nachteile hat diese Lösung?“ werden gekonnt umgangen.
  • Es wird nur ein Szenario betrachtet – z. B. Vollzeitarbeit bis zur Rente – Themen wie Teilzeit, Care-Arbeit, Auszeiten oder Trennung spielen keine Rolle.
  • Kosten werden kleingeredet oder mit „Die Beratung ist kostenlos“ erklärt, ohne transparent zu machen, wie und über welche Laufzeit du tatsächlich zahlst.
  • Nach dem Abschluss bist du im Zweifel allein: keine Nachbetreuung, kein Abgleich mit neuen Lebenssituationen, keine Weiterentwicklung der Strategie.

Green Flags:

  • Die Beratung beginnt mit dir: deiner Lebenssituation, deinen Zielen, deiner familiären Realität und deinen offenen Fragen – nicht mit Produkten.
  • Entscheidungen werden in Zusammenhängen gedacht: Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Immobilien, Absicherung und Partnerschaft werden nicht getrennt betrachtet.
  • Es wird offen darüber gesprochen, ob eine Lösung überhaupt sinnvoll ist oder ob Abwarten, Nicht-Handeln oder Selbst-Umsetzen die bessere Entscheidung sein kann.
  • Verschiedene Szenarien werden durchgespielt:
    Was passiert bei Teilzeit? Bei längerer Care-Phase? Bei Trennung? Bei Jobwechsel oder Sabbatical?
  • Kosten, Vergütung und mögliche Provisionen werden offen erklärt – sodass du nachvollziehen kannst, wofür du zahlst und welche Rolle Kosten in deiner Entscheidung spielen.
  • Ziel der Beratung ist nicht der Abschluss, sondern Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und langfristige Passung – auch wenn das bedeutet, nichts zu tun oder später zu entscheiden.

Wissensaufbau und externe Finanzplanung gehören zusammen.

Ein eigenes Finanzverständnis ist wichtig. Nicht, um alles allein machen zu müssen, sondern um zu wissen, was gerade entschieden wird und welche Folgen das hat. Wer die Grundlagen versteht, kann Empfehlungen richtig einordnen, kritische Rückfragen stellen und merkt schneller, wenn etwas nicht zur eigenen Situation passt.

In der Praxis zeigt sich aber: Viele Entscheidungen lassen sich nicht sinnvoll allein treffen. Spätestens wenn es um Immobilien, Altersvorsorge, größere Vermögenswerte, Erbschaften oder veränderte finanzielle Rollen in einer Partnerschaft geht, greifen Themen ineinander. Dann beeinflusst eine Entscheidung die nächste – oft über viele Jahre.

Genau dann braucht es eine ganzheitliche Finanzplanung, die den Überblick behält, Zusammenhänge sichtbar macht und Entscheidungen nicht isoliert bewertet – als 1:1-Begleitung, die deine Situation kennt, mitdenkt und sich mit deinem Leben weiterentwickelt.

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Advanced Assets begleitet dich dabei, finanzielle Resilienz aufzubauen und auch in Krisenzeiten souverän zu investieren.

Du entwickelst eine Strategie, wie du dein Vermögen über ETFs hinaus ausbaust – mit Aktien, Immobilien, Krypto und weiteren Assetklassen.

  • Verstehe, wie die Märkte wirklich funktionieren, und triff Entscheidungen aus Klarheit statt aus Panik – so bleibst du souverän und handlungsfähig in allen Marktphasen.
  • Diversifiziere gezielt dein Portfolio – mit Aktien, Immobilien, Krypto und weiteren Anlageklassen, damit du nicht nur Stabilität erhältst, sondern auch echte Resilienz aufbaust.
  • Nutze Krisen, um deine Rendite gezielt zu steigern, und beschleunige so deinen Vermögensaufbau – ohne dabei unnötig hohes Risiko einzugehen.

Die 10 häufigsten Fragen und Antworten zur Honorarberatung:

Nein. Honorarberatung ist ein möglicher Bestandteil ganzheitlicher Finanzplanung, aber nicht automatisch ihr Kern. Ganzheitliche Finanzplanung beschreibt die Art zu denken und zu arbeiten – nicht die Vergütungsform für die Produktvermittlung.

Je nach Situation kann Honorarberatung sinnvoll sein, zum Beispiel für unabhängige Analysen oder Entscheidungsgrundlagen. In anderen Fällen sind provisionsbasierte Lösungen sinnvoll oder sogar notwendig, etwa bei Finanzierungen. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern was zur individuellen Ausgangssituation passt.

Ganzheitliche Finanzplanung ist entweder honorarbasiert oder kombiniert Honorar- und Provisionslösungen flexibel – je nachdem, was sinnvoll ist.

Nein. Honorarberatung ist immer ein Kann, kein Muss. Sie kommt dort zum Einsatz, wo sie für die jeweilige Fragestellung den größten Mehrwert bietet. In anderen Situationen können provisionsbasierte Lösungen sinnvoller oder praktischer sein. Insgesamt bildet die honorarbasierte Beratung jedoch den zentralen Bestandteil der Zusammenarbeit.

Nicht zwangsläufig. In vielen Fällen geht es zunächst um Analyse, Einordnung und Priorisierung. Wenn Produkte bei der Umsetzung sinnvoll sind, wird gemeinsam entschieden, welcher Weg passt – honorarbasiert, provisionsbasiert oder kombiniert.

Wichtig dabei: Die ganzheitliche Finanzplanung endet nicht bei der Empfehlung. Auf Wunsch kann die Umsetzung auch direkt begleitet werden. Der Fokus liegt dabei nicht auf dem Produktverkauf, sondern darauf, dass Entscheidungen konsequent und passend zur Gesamtsituation umgesetzt werden.

Eine ganzheitliche Finanzplanung mit einer festen 1:1-Ansprechpartner*in ist dann sinnvoll, wenn finanzielle Entscheidungen größer, langfristiger oder miteinander verknüpft sind – und reines Wissen nicht mehr ausreicht, um sie sicher einzuordnen oder allein umzusetzen. Sie kann auch von Anfang an der richtige Ansatz sein, um finanzielle Entscheidungen nicht isoliert zu treffen, sondern früh eine klare Linie zu entwickeln und eine Begleitung zu haben, die die eigene Situation kennt und mit den Zielen mitwächst.

Denn viele Entscheidungen erfordern mehr als Information. Sie brauchen Erfahrung, den Blick auf Zusammenhänge, Zugang zu passenden Planungstools und – wo sinnvoll – auch zu konkreten Produktlösungen. Ganzheitliche Finanzplanung verbindet genau das: persönliche Einordnung, fundierte Entscheidungen und eine Umsetzung, die zum Gesamtbild passt.

Das ist häufig der Fall bei Themen wie:

  • Immobilienentscheidungen, bei denen es nicht nur um die Finanzierung geht, sondern um Vermögensstruktur, Risiko, Liquidität und langfristige Lebensplanung
  • Absicherungsthemen wie Berufsunfähigkeit (BU) oder betriebliche Altersvorsorge (bAV), bei denen Leistungsumfang, Vertragsdetails und langfristige Auswirkungen verstanden und in die Gesamtplanung eingeordnet werden müssen
  • ETF-Depots und Anlagestrategien, wenn Struktur, Risikoverteilung, Zeithorizont und steuerliche Aspekte zusammenspielen
  • Steuerliche Fragestellungen, die mit finanziellen Entscheidungen verknüpft werden müssen – etwa bei Kapitalerträgen, Immobilien, Schenkungen oder der langfristigen Vermögensübertragung
  • Erbschaften oder Schenkungen, die Vermögensverhältnisse verändern und strategisch in die bestehende Finanzplanung eingebunden werden müssen
  • Finanzielle Fragen innerhalb einer Partnerschaft, etwa zur Eigentumsverteilung, Ausgleichszahlungen, gemeinsamen Verantwortung oder Absicherung
Über Natascha Wegelin

„Warum finanzielle Selbstbestimmung für Frauen so wichtig ist.“

Ich bin Natascha Wegelin – Unternehmerin, Gründerin und CEO von Madame Moneypenny, SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Investorin und vor allem: deine Mentorin. Denn ich bin den gleichen Weg gegangen, den du jetzt gehst.

Durch Unwissenheit, Naivität und Bequemlichkeit habe ich bei einer schlechten Finanzberatung fast 18.000 € verloren. Ich schwor mir damals: Das passiert mir nie wieder – Zeit, die Verantwortung für meine Finanzen selbst zu übernehmen.

Über 1.000 Stunden Selbststudium, ca. 200 Bücher und Seminare später hatte ich ein System entwickelt, mit dem es plötzlich leicht (und realistisch) wurde, ein Vermögen in Eigenregie aufzubauen. Bis zu meinem 30. Geburtstag hatte ich bereits 100.000 € Ersparnisse. Heute besitze ich ein Vermögen im Millionenbereich.

2015 gründete ich Madame Moneypenny in Berlin, um Frauen wie dir meine Fehler zu ersparen und dir sicher, fundiert und langfristig zu finanzieller Selbstbestimmung und echter finanzieller Resilienz zu verhelfen. Es geht nicht nur darum, Vermögen aufzubauen, sondern es auch in Krisen gezielt und souverän weiter auszubauen. Gemeinsam mit meinem Team habe ich seitdem über 12.000 Frauen erfolgreich auf ihrer persönlichen Geldreise begleitet.

Meine drei Programme – Finance First, Mentoring und Advanced Assets – entwickle und optimiere ich kontinuierlich weiter. Darüber hinaus liefern wir dir im Podcast „Own it. Der Female Finance Podcast“ und über unsere Social-Media-Kanäle regelmäßig wertvollen Content für deine finanzielle Bildung.

Heute beschäftigt Madame Moneypenny rund 25 Mitarbeiter*innen, die jeden Tag alles dafür geben, Frauen wie dich auf ihrem Weg zur finanziellen Selbstbestimmung & Resilienz zu unterstützen – als Deutschlands Pionier*innen im Bereich Female Financial Education.

Ganzheitliche Finanzplanung ist die Verbindung 
aus Einordnung, Entscheidung und Umsetzung.