Gewohnheiten ändern? So geht’s!

GASTARTIKEL – Du möchtest ein paar deiner Gewohnheiten ändern? Dann habe ich heute genau das Richtige für dich: Diesen Gastartikel von Philipp. Er ist Unternehmer und Blogger und schreibt auf seiner Webseite ProjektNeo.com über die Themen Unternehmertum und finanzielle Freiheit. In dem heutigen Blogartikel gibt er dir einige Ratschläge, die er aus dem Buch „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun gelernt hat. Ich wollte dieses Buch auch schon immer lesen und freue mich daher umso mehr, dass Philipp uns einen kleinen Vorgeschmack liefert.

Gewohnheiten ändern: 3 Erkenntnisse aus dem Buch „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun

Wenn wir uns nur ein wenig mit dem Thema Selbstmanagement beschäftigen, dann hören wir immer wieder, dass es sehr wichtig ist Gewohnheiten zu ändern bzw. neu einzuführen.

Viele Menschen tun sich allerdings schwer damit neue Rituale oder Routinen in ihrem Alltag zu implementieren und einzuführen. Denn Gewohnheiten ändern, ist gar nicht so einfach!

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der Mensch an sich ist ein Gewohnheitstier. Ein Teil von uns widerstrebt es aus unseren vorhandenes Verhalten auszubrechen, auch wenn dies positive Auswirkungen haben könnte.

Dennoch sollten wir uns mit der Thematik genauer beschäftigen, da wir mit den richtigen Gewohnheit unser Leben entschieden aufwerten.

Ein guter Freund hat einmal gesagt „Erst müssen wir Gewohnheiten schaffen, dann schaffen Gewohnheiten uns“. Ich denke dieser Spruch fasst unser Motiv neue Gewohnheiten zu implementieren ganz gut zusammen.

Dein persönlicher Erfolg wird durch dein Verhalten herbeigeführt. Mit Gewohnheit hast du die Chance positive Verhaltensweisen auf „Autopilot“ laufen zu lassen.

Ein Buch, dass sich ausgiebig mit Gewohnheiten befasst ist „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun“ von Charles Duhigg. Er beschreibt darin, auf was wir achten sollten, wenn wir erfolgreich Gewohnheiten ändern, einführen und an ihnen festhalten wollen.

Nr.1: Gewohnheiten sind immer gleich aufgebaut

Egal welche Gewohnheit du ändern oder einführen willst: Jede Gewohnheit läuft in einem 3-Schritte-Prozess ab.

Die Gewohnheit benötigt:

  1. Einen Auslöser
  2. Eine Routine
  3. Eine Belohnung

Der Auslöser ist das wichtigste bei einer Gewohnheit. Wenn wir schlechte Gewohnheiten vermeiden wollen, dann müssen wir die entsprechenden Auslöser umgehen. Gleichzeitig müssen wir Auslöser für positive Gewohnheiten einführen. Ein Auslöser kann beispielsweise ein Ort sein, an dem man sich befindet, eine bestimmte Uhrzeit, ein emotionaler Zustand oder Handlungen, die wir oder eine andere Person ausführen.

Wenn wir das Wissen über Gewohnheiten haben, dann können wir unser eigenes Verhalten besser hinterfragen und so beispielsweise herausfinden, welcher Auslöser eine Routine bei uns auslöst.

Die Routine an sich ist schlichtweg die Handlung, die wir ausführen. Bei einer guten Gewohnheit fördert die Routine unser Leben und wertet es auf. Bei einer schlechten Gewohnheit verschwenden wir Zeit, Geld, vernachlässigen unseren Körper und so weiter.

Die Belohnung bekommen wir, wenn wir die Routine ausgeführt haben. Es ist schlichtweg das Gefühl, dass wir die Routine ausgeführt haben.

Nr. 2: Gewohnheiten ändern und richtig einführen

Um eine bestimmte Gewohnheit auszuführen brauchen wir erstmal einen Auslöser. Das bedeutet, dass wenn wir eine bestimmte Gewohnheit einführen wollen, wir einen oder mehrere Auslöser dafür brauchen.

Wenn du es beispielsweise zu Gewohnheit machen willst, dass du ins Fitnessstudio gehen willst, dann sagst du dir, dass du jeden Tag um 17 Uhr gehst (Zeit). Dann hast du deine Sportsachen schon am Vorabend gepackt und kannst sie einfach nehmen und sofort trainieren gehen, wenn es 17 Uhr ist.

Mache es dir so einfach wie möglich eine Gewohnheit auszuführen, indem du die richtigen Auslöser wählst und dich darauf vorbereitest. Sei bei manchen Gewohnheiten möglichst spezifisch, indem du sie an bestimmten Uhrzeiten einführst bzw. den richtigen Auslöser wählst.

Nr. 3: Implementiere „Keystone Gewohnheiten“

Finde sogenannte „Grundpfeiler“ bzw. „Keystone Gewohnheiten“. Eine solche Gewohnheit festigt deinen Alltag. Mit dieser Gewohnheit kannst du kleine Gewinne erzielen, die dich dazu antreiben weitere Gewohnheiten einzuführen. Überlege dir einfach welche wichtige Gewohnheit du einführen könntest und die du jeden Tag durchführst kannst. Diese Gewohnheit sollte etwas sein, die den meisten positiven Einfluss auf dein Leben hat.

Ein gutes Beispiel für ein „Keystone Habit“ ist es, dass du dir vornimmst jeden Tag früh aufzustehen (sagen wir 7 Uhr). Dies bewirkt, dass du mehr vom Tag hast, viel produktiver arbeiten kannst und deine Ziele schneller erreichst. Dein Keystone Habit kann aber alles mögliche sein: Trainieren gehen, nur bestimmte Lebensmittel essen, Meditieren, sich mehr erholen oder eine genaue Planung machen und sie ausführen.

Fazit

Du erkennst, dass es an sich nicht besonders schwer ist eine Gewohnheit einzuführen. Es gibt verschiedene Studien, die besagen, dass es 14 bis 100 Tage dauert bis ein Verhalten zu einer Gewohnheit geworden ist. Wenn du jedoch jeden Tag ein bestimmtes Verhalten einführst, dann wirst du schon nach spätestens 30 Tagen merken, dass du dieses Verhalten automatisiert ausführst. Darin liegt der Vorteil von Gewohnheiten: Sie benötigen nachdem sie automatisiert ablaufen keine Willenskraft mehr wie bei ungewohnten Aktivitäten.

Unser Gehirn ist dazu designed worden möglichst effizient zu sein. Es möchte Anstrengung vermeiden. Wir können nicht immer über alles nachdenken, was wir machen. Deswegen implementieren wir unterbewusst Gewohnheiten. Unser Gehirn möchte dies von Natur aus machen. Es kann jedoch nicht zwischen guten und schlechten Gewohnheit unterscheiden. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Sei clever und führe bewusst die richtigen Gewohnheiten ein.

Ich hoffe ich konnte dir an dieser Stelle einige nützliche Informationen vermitteln. Dieser Blogartikel beruht zum Teil auf einer Buchzusammenfassung, die ich in meinem Buchclub behandle. Wenn du Interesse an zusätzlichen Content bist, dann klicke hier und erfahre mehr.

Foto: https://www.pexels.com/photo/adult-blur-cap-casual-338710/

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