Der Oktober-Report

In diesem Jahr begleiten wir Moneypenny Geli bei ihrer Zielerreichung. Die Marschrichtung: Verdoppelung ihres Jahresumsatzes und eine Sparrate von durchschnittlich 50 Prozent. Falls du Geli noch nicht kennst, kannst du hier alles über ihr Ziel und diese neue Rubrik lesen. Es folgt nun Gelis August-Report! Hier geht’s zu den anderen Monatsberichten von Geli. 

Liebe Geli, wie war dein Oktober? 
Der Oktober begann mit einer kleinen Umsatzflaute. Wir hatten weniger Presse als in den Vormonaten und die Wiederverkäufer waren alle versorgt. Naja, dachten wir zumindest.
Dann kamen die plötzlich doch alle an und auch etliche einzelne Kunden bestellten über unseren Online-Shop.

Und das führte letztendlich zu unserem besten Monat jemals. Wir konnten ein 510%iges Umsatzwachstum verzeichnen. Das ist schon ein bisschen verrückt alles.

Und das Schöne: Durch die vielen Verkäufe haben wir viel mehr Arbeit, aber zum ersten Mal fühlt es sich nicht danach an! Zum einen liegt das daran, dass wir effizienter arbeiten. Zum anderen, denke ich auch, dass wir uns mittlerweile an das enorme Pensum gewöhnt haben. Es stresst uns nicht mehr so wie noch vor ein paar Monaten.

Gab es weitere Highlights?

Wir haben fleißig in unsere Weiterbildung – du würdest es Humankapital nennen – investiert. Wir haben eine Messe besucht und dort einen super spannenden Vortrag zu Online-Marketing gehört. Da waren tolle Impulse dabei, die wir umsetzen werden.

Außerdem haben wir auf unserer Website einen Blog gestartet. „Wer schreibt, der bleibt“ heißt es ja immer so schön. Damit möchten wir langfristig einen schönen Mehrwert liefern, zum Beispiel indem wir über (unsere) Bienen schreiben. Unsere Kompetenz darin ist unser USP und den wollen wir kommunizieren und weiter ausbauen. Die ersten Artikel sind bereits online!

Ein weiteres Thema im Oktober war die Mitarbeiterplanung. Das Universum hat wieder zugeschlagen: Eine Teilzeitmitarbeiterin hat uns gefunden. Wir haben – wie bei der letzten Anstellung auch – gar nicht öffentlich gesucht. Sie hat uns einfach angerufen und sich angeboten – und dann auch direkt Nägeln mit Köpfen gemacht: Sie hat beschlossen in der nächsten Woche einfach mal vorbeizukommen. Sie hat sich quasi selbst eingestellt! Haha!

Weihnachten steht quasi vor der Tür. Merkt ihr das schon? 

Klar, mittlerweile läuft auch das Weihnachtsgeschäft schon an. Die Wiederverkäufer legen jetzt los. Das heißt für uns: Wir müssen vorproduzieren und somit auch finanziell vorschießen. Wir müssen wahre Unmengen an Material kaufen, um es dann zu verarbeiten und zu verkaufen. Das hat natürlich aktuell ernorme Auswirkungen auf unseren Cash Flow…

Was machen eure neuen Büroräume?

Die Büroräume haben wir doch nicht gemietet. Stattdessen einen Lagerraum in der Nähe. Wir bauen ja aktuell unser Haus. Der Plan ist, dort unser Büro einzurichten. Das ist kostengünstiger und flexibler. Schöne Nebeneffekt: Die Firma zahlt dann Miete an mich und ich kann so den Kredit abbezahlen.

Wann wirst du eigentlich ganz auf dein Business umsatteln? 

Wir machen uns immer mal wieder Gedanken, ob und wann wir von der Firma leben können. Aktuell habe ich ja noch einen festen Job und betreibe unser Business „nebenbei“. Letztendlich ist dies natürlich ein Zahlenspiel: Welche Einnahmen brauchen wir, um davon leben zu können. Abzüglich Steuern natürlich! Wie viele zusätzlichen Wiederverkäufer brauchen wir dafür? Wir wollen es uns ja auch noch alle Einnahmen auszahlen, sondern gleichzeitig reinvesierten. Und dafür müssen wir noch wachsen.

Diese Zerrissenheit hat so langsam auch Auswirkungen auf meinen festen Job. Es fällt mir immer schwerer, mich zu motivieren. Job, Hausbau, eigenes Unternehmen. Aktuell denke ich mir: Entweder wir kriegen das bald hin oder ich laufe in eine Überlastung rein.

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