Corona-Virus und Geldanlage – Das musst du wissen.

Corona-Virus und Geldanlage. Was passiert hier gerade? Die Welt spielt verrückt, die Börsen auch. Was bedeutet das Chaos für die Wirtschaft, die Börsen, unsere Geldanlage und Altersvorsorge? Die wichtigsten Punkte behandel ich in diesem Artikel.

In diesem Live-Video habe ich eure Fragen beantwortet. Die wichtigsten behandelt der Artikel, im Video gibt’s noch mehr 🙂

Was passiert da gerade an den (Finanz)märkten?

Die Aktienkurse sinken aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus. Das hat Auswirkungen auf die Geldanlage. Mal sinken die Kurse mehr mal weniger, mal gehen sie wieder ein bisschen hoch und sinken dann wieder – Tendenz nach unten. Schön zu sehen an der Entwicklung des MSCI World Index.

Quelle: https://www.ariva.de/msci_world-index

Dieses Chart zeigt den Verlauf des MSCI World (dieser Index bildet die ca. 1.600 größten Unternehmen in den entwickelten Märkten weltweit ab) der letzten 12 Monate. Wir sehen: Es geht steil bergab. Auch die Tabelle unten zeigt den großen Abschwung. Innerhalb einer Woche hat der MSCI World fast 11% verloren. Auf den letzten Monat gesehen sogar über 22%.

Quelle: https://www.ariva.de/msci_world-index

Dennoch stand der MSCI World schon mal tiefer als jetzt. Der Absturz ist heftig, der Kurs an sich aber immer noch höher als z.B. vor ein paar Jahren und weitaus höher als am Tiefpunkt der Krise 2008/2009. Das zeigt das gelbe Chart beispielhaft an der historischen Entwicklung des iShares MSCI World UCITS ETF, der den MSCI World abbildet. Wie weit er allerdings noch fallen wird: Nobody knows.

Historische Entwicklung iShares MSCI World UCITS ETF Quelle: comdirect

Warum sinken die Kurse überhaupt?

Ein Aktienkurs ist der Preis einer Aktie. Preisfindung geschieht überall gleich in der freien Marktwirtschaft: Durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Eine gemessen am Angebot erhöhte Nachfrage nach einem Produkt lässt die Preise in die Höhe schnellen. Wenn die Nachfrage sinkt, sinken auch die Preise.

Beispiel: Du hast ein paar Äpfel einer ganz bestimmten Sorte in deinem Eigentum und nun kommen alle Nachbarn zu dir und wollen diese Äpfel haben. Du findest sie aber auch total lecker und denkst dir: „Also, wenn ich sie schon verkaufe, dann müsst ihr mir schon einen ordentlichen Preis dafür bezahlen!“ Du hast gar kein Interesse deine Äpfel loszuwerden, aber die Nachbarn wollen sie unbedingt haben. Du kannst also einen hohen Preis verlangen.

Was aktuell an der Börse passiert, ist genau das Gegenteil: Viele haben Angst und wollen ihre Aktien so schnell wie möglich loswerden. Corona-Virus und Geldanlage passt für sie nicht zusammen. Warum? Weil sie glauben, dass die Kurse weiter fallen werden. Das wichtige Wort hier ist „glauben“. Niemand weiß, ob die Kurse weiter fallen oder schnell wieder steigen werden. Niemand weiß, wie sehr die Wirtschaft wirklich betroffen sein wird. Es gibt ja noch gar keine Zahlen der Unternehmen dazu (mehr dazu weiter unten)! Es geht hier also vor allem um Erwartungen und Glauben.

Um eine Aktie verkaufen zu können, braucht es jemanden auf der anderen Seite, der sie kauft. Wie bei Äpfeln auch. Wenn die Dinger keiner haben will, wirst du sie nicht los. Nun stehen aber vergleichsweise wenige Leute auf der anderen Seite, die die Aktien haben wollen. Die sagen nämlich „Oha, ne, ne, du. Behalt du mal deine Aktien. Ich seh doch, was hier passiert! Also, wenn ich dir die abkaufen würde, dann nur für einen sehr, sehr günstigen Preis!“ Für die Verkäufer*innern ist es also aktuell wichtiger und dringender, ihre Aktien loszuwerden als für die Käufer*innen welche zu kaufen. Die Preise sinken. Kurz: Die Preise sinken, weil mehr „Leute“ verkaufen als kaufen wollen.

Also soll ich auch alles verkaufen?

Nein! Jetzt zu verkaufen, weil die Kurse sinken, ist… dumm. Und teuer. Wenn deine Strategie Buy and Hold lautet, dann kommt es jetzt aufs Hold an. Halten, Turbulenzen aussitzen. Dass dich in deiner Anleger*innenkarriere Krisen erwarten werden, wusstest du von Anfang an. Hier ist eine – wie klein oder groß sie auch immer werden mag.

Wenn dein Depot gerade rot ist, was bedeutet das? Genau, dass deine Aktien/ETFs aktuell weniger wert sind als zu dem Zeitpunkt als du sie gekauft hast. Wenn du sie jetzt verkaufen würdest, hätte das folgende Konsequenz: Du würdest den Verlust realisieren. Aktuell sind die roten Zahlen nur fiktiv. In dem Moment, in dem du verkaufst, hast du daraus eine Realität gemacht: Du hast Verlust gemacht. Beispiel: Du hast vor einem Jahr 100€ in einen ETF investiert. Zwischenzeitlich war er sogar 110€ wert. Aktuell ist er 90€ wert. Wenn du jetzt verkaufst, hast du 10€ Verlust gemacht. Wenn du nicht verkaufst, hast du auch keine 10€ Verlust gemacht. So einfach ist das. Denn du besitzt weiterhin deinen ETF-Anteil im Wert von – aktuell – 90€. Aus diesen 90€ können in Zukunft 200€ werden. Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Aber nur, wenn du investierst bleibst und eben nicht verkaufst.

Buy and Hold bedeutet langfristig zu investieren. Und diese Strategie hast du dir aus gutem Grund ausgesucht: Du hast wenig Aufwand, wenig Risiko und am Ende einen hohen Ertrag. Krisen kommen und gehen. You better get used to it. Und nicht vergessen: Langfristig (ab 15 Jahre Haltedauer) kannst du mit breitgestreuten Aktieninvestments nur gewinnen!

Aber warum verkaufen dann alle?!

Weil Menschen selten das tun, was rational gesehen das Richtige wäre. Weil sie es nicht besser wissen, weil sie zu viel Risiko eingegangen sind, weil sie Panik bekommen.

Außerdem gibt es einige „Profis“ (Fondsmanager von aktiven Fonds), deren Job es ist, ihre Anleger vor Krisen zu schützen. Die versuchen jetzt wie wild diese Aktien zu verkaufen und jene Aktien zu kaufen, in der Hoffnung, ihre Ziele zu erreichen. Schaffen sie das? In der Regel nicht. Warum nicht? Weil auch sie keine Glaskugel besitzen.

Hinzu kommt das Verhalten von Roboadvisorn. Auch hier gilt: Die Kunden zahlen Gebühren dafür, dass ihr Geld durch Algorithmen besser angelegt wird als wenn sie es selbst machen würden. Daher gibt es hier bestimmte Automatismen, die dafür sorgen, dass Aktien/ETFs sofort verkauft werden, wenn der Kurs ein gewisses, voreingestelltes Limit erreicht hat. Was natürlich auch dafür sorgt, dass die Kurse weiter sinken. Gelingt den Robos der Ausgleich in Krisen? Weiß man nicht, weil sie es noch nie beweisen mussten, da die Branche noch zu jung ist. Die haben noch keine Krise mitgemacht. Bleibt also spannend zu beobachten.

Was soll ich mit meinem Geld/Depot tun?

Wenn dies dein erster größerer Abschwung ist, ist es eine wunderbare Gelegenheit, in dich hineinzuhorchen, wie es dir damit geht. Bist du die Ruhe selbst oder kurz vor Panik?

Wenn du bei mir gelernt hast, hast du, bevor du Geld investiert hast, deine Risikobereitschaft festgelegt (wichtigster Schritt!). Das haben wir gemacht, damit du nicht zu viel Risiko eingehst und in eben solchen Situationen nicht in Panik gerätst. Wenn du kurz vor Panik bist, überprüfe deine Risikobereitschaft erneut. Vielleicht bist du in Sachen Geld doch nicht so stressresistent, wie du dachtest. Was nicht schlimm ist! Wichtig ist, dies nun zu erkennen und ggf. dein Portfolio anzupassen.

Ansonsten machst du einfach gar nichts. Und wenn überhaupt, investierst du mehr anstatt zu verkaufen. Warum? Weil es jetzt schön günstig ist. Wenn das Benzin günstig ist, fährst du doch auch tanken, oder? Beim Schlussverkauf gehst du auch eher Shoppen, oder? Genau so ist es jetzt auch: Winterschlussverkauf.

Soll ich meinen Sparplan besser stoppen?

Nein! Aktuell ist es günstig, die Preise für Aktien/ETFs sind niedrig. Du bekommst also gerade jetzt für deine Sparrate mehr Anteile. Apfelbeispiel: Letzten Monat hattest du 10€ in der Hosentasche und wolltest damit so viele Äpfel, wie möglich kaufen. Ein Apfel kostete 1 Euro. Du hast 10 Äpfel bekommen. Heute gehst du wieder in den Laden und willst wieder für 10€ so viele Äpfel kaufen, wie möglich. Heute kosten die Äpfel nur 50 Cent. Du bekommst 20 Äpfel!

Bei deinem ETF-Sparplan ist es genau das Gleiche: Du bekommst für deinen gleichen Sparbetrag mehr Anteile. Heißt: Mehr Anteile, deren Wert in Zukunft langfristig steigen wird. Wenn du 20 Äpfel hast, die im Wert steigen, hast du mehr Gewinn gemacht, als wenn du nur 10 Äpfel hättest, die gleichermaßen im Wert steigen.

Also, nein: Sparplan nicht stoppen! Genau dafür ist er doch da. Um monatlich automatisch für dich zu investieren. Mach dir nicht deine eigene Strategie und Taktik kaputt.

Soll ich jetzt einsteigen? Noch warten? Wann ist der beste Zeitpunkt?

Der beste Zeitpunkt ist immer. Aber ja, rein von den Preisen her, ist jetzt ein besserer Zeitpunkt als noch vor 3 Monaten.

Aber: Niemand weiß, wann der beste Zeitpunkt ist, weil niemand die Zukunft vorhersehen kann. Vielleicht ist der Spuk in drei Wochen wieder vorbei und während du weiterhin auf den absoluten Tiefpunkt wartest, nehmen alle, die bereits investiert haben, den Aufschwung mit.

Vielleicht kommt es auch ganz anders und wir sehen in den kommenden drei Jahren keine Sonne. Das kann auch passieren!

Besinne dich darauf, dass du nichts weißt. Und das ist okay. Du willst langfristig ein Vermögen aufbauen und nicht risikoreich spekulieren. Deine Rendite der nächsten 30 Jahre kommt von der Zeitspanne, nicht dem Zeitpunk des Einstiegs. Wie heißt es so schön: It’s time, not timing.

Ganz wichtig: Nicht nur Angst kann dir dein Anlegerinnengenick brechen, sondern auch Gier. Wenn du keine Ahnung von der Börse hast, steht Wissensaneignung immer noch an erster Stelle. Sonst wirst du dich verhalten, wie die anderen, die gerade aus Angst verkaufen. Niedrige Preise machen dein fehlendes Wissen nicht wett! Kleiner Test: Wenn du bis vor diesem Artikel nicht wusstest, wie Börsenkurse entstehen, bist du nicht mal ansatzweise bereit fürs Investieren! Also: Erst verstehen, dann investieren. Und, wenn du dich gegen das Investieren entscheidest, ist das auch okay!

Wie kann ich meine Investitionen vor Krisen schützen?

Also erstmal: Krisen gehören dazu. Wenn du die nicht mitmachen willst, investiere dein Geld einfach nicht.

Dennoch kannst du einiges tun, um den vorübergehenden Schaden einzudämmen:

  1. Wissen, was du tust. Wissen über die Börse aneignen ist immer immer immer der erste Schritt. (Dafür gibt’s zum Beispiel mein Ebook „Bali statt Bochum„.)
  2. Gemäß deiner Risikobereitschaft investieren. Diejenigen, die jetzt panisch verkaufen, haben diesen wichtigsten Schritt leider vergessen. Kenne deine Risikobereitschaft und investiere nicht mit mehr Risiko, als du verträgst!
  3. Diversifikation. Streue deine Investments breit, um das Risiko einzudämmen. In 5 Unternehmen zu investieren ist natürlich viel risikoreicher als in 1.600 Unternehmen. Dafür sind ETFs da!
  4. Halten, halten, halten. Die Langfristigkeit sorgt für deine Rendite. Über eine Haltedauer von 15 Jahren kannst du mit breitgestreuten Aktieninvestments (historisch gesehen) keinen Verlust machen.
  5. Nur Geld investieren, das du nicht brauchst. Investiere nur Geld, auf das du in den nächsten Jahren verzichten kannst. Denn es kann sein, dass du es musst.

Wird daraus jetzt eine Weltwirtschaftskrise?

Keine Ahnung. Fakt ist aber, dass unsere Realwirtschaft stark betroffen ist. Komplette Branchen verzeichnen aktuell massive Umsatzeinbrüche.

Warum?

  1. Weil die Menschen ihr Geld aus Vorsicht zusammenhalten und weniger ausgeben (werden).
  2. Weil gewisse Aktivitäten verboten wurden/werden. Es dürfen schlicht keine Konzerte stattfinden, wir dürfen nicht verreisen, nicht in Clubs feiern etc. Das trifft nicht nur die großen Event-Veranstalter, Clubs und Fluggesellschaften, sondern auch alle, die damit im Zusammenhang stehen: Moderator*innen, Fotograf*innen, Flugbegleiter*innen, die Currywurst-Budenbesitzer*innen, die ihren Hauptumsatz samstags mit Fußballfans macht, die nun nicht mehr kommen. Taxifahrer*innen, die erst keine Flughafenfahrten mehr haben und dann überhaupt keine Fahrten mehr machen dürfen und so weiter und so weiter. Dadurch kann es zu einigen Insolvenzen sowie Arbeitsplatzverlusten kommen. Daran würde die nächste Frage anschließen: Was passiert mit den Krediten, die diese Menschen/Unternehmen haben und nun nicht mehr bedienen können und den Banken somit dieses Geld fehlt?

Wir wissen wieder, dass wir nichts wissen. Hier kann sich jede ihr eigenes Szenario ausdenken und sich entsprechend vorbereiten – oder auch nicht.

Wie geht es an den Börsen weiter?

Gute Frage. Keine Ahnung. Interessant ist allerdings, dass die Unternehmen ja noch gar keine Umsatzeinbrüche bekannt gegeben haben. Auch Aktiengesellschaften geben ja nicht täglich ihre Zahlen bekannt, sondern einmal pro Quartal. Das 1. Quartal 2020 wurde noch gar nicht berichtet. Die Börse reagiert also nicht auf stichfeste Unternehmenszahlen, sondern agiert allein aufgrund von Erwartungen. Es wird also lediglich erwartet, dass die Zahlen der Unternehmen einbrechen – sicherlich aus gutem Grund, das ist klar. Wenn die Unternehmen dann ihre Zahlen publik machen, werden wir sehen, ob die Erwartungen der Börsianer*innen noch zu optimistisch, pessimistisch oder genau richtig waren.

Experten rechnen mit einer L-Bewegung. Also steil runter (was jetzt gerade passiert) und dann eine Bodenbildung. Die Börse erwartet ein Abschmieren der Wirtschaft bereits, die Kurse fallen ja bereits. Wenn dies dann offiziell durch die Zahlen der Unternehmen bestätigt wird, hat die Börse das bereits berücksichtigt. Aber das sind nur Vermutungen nach dem aktuellen Stand. Wer weiß, was in der Zukunft passiert…

Was bedeutet das alles für meine Altersvorsorge?

Deine Altersvorsorge besteht – hoffentlich! – aus drei Schichten:

  1. gesetzliche Rente
  2. private Vorsorge anhand von privaten Rentenversicherungen*
  3. Vermögensaufbau mit Aktien

Auswirkungen auf die gesetzliche Rente: Unmittelbar keine. Der geht es eh schon schlecht genug…

Auswirkungen auf Renten-/Lebensversicherungen: Es kann passieren, dass der Garantiezins sinken wird. Aktuell müssen Versicherungen dir einen Zins von 0,9% garantieren. Aber wird das auch in Zukunft so sein? Vermutlich nicht. Denn: Wenn die Gesellschaften selbst nur weniger als 0,9% Rendite machen (die legen dein Geld ja letztendlich auch nur an), können sie dir nicht mehr geben. Hier kann es also zu Anpassungen nach unten kommen. Dies würde vor allem neue Verträge betreffen, aber vielleicht auch bereits bestehende. So, wie es bei den Bausparverträgen auch passiert ist.

Auswirkungen auf Vermögensaufbau mit Aktien: Mehr Anteile für weniger Geld = mehr Rendite auf lange Sicht.

Also?

Also:

Keine Panik.

Nicht verkaufen.

Sparpläne weiterlaufen lassen.

Wenn du Cash übrig und das notwendige Wissen hast: Investieren. Wenn nicht, dann nicht.

Nicht den Notgroschen anfassen, keine Schulden aufnehmen, um zu investieren!

Wenn du kurz vor Panik bist: Risikobereitschaft überdenken & Portfolio anpassen.

Niemand kennt den richtigen Einstiegszeitpunkt.

It’s time, not timing.

Über 15 Jahre breit gestreut investiert, kannst du keine Verluste machen.

Du betreibst Buy and Hold, die ganze Hektik interessiert dich also rein gar nicht. Du freust dich über günstige Preise und verbringst deine Zeit mit anderen Dingen, als Finanz-Headlines nachzujagen und dir den Kopf zu zerbrechen.

Keep calm and buy and hold.

* einige wundern sich, dass ich private Rentenversicherungen als Baustein der Altersvorsorge aufzähle, wo ich doch diese blöde Erfahrung damals mit einer Rentenversicherung gemacht habe. Diese Erfahrung ist auf eine schlechte Beratung sowie ein schlechtes Produkt zurückzuführen. Es gibt auch gute Beratungen und gute Produkte. Eine Versicherung ist ein Sicherheitsbaustein und damit notwendig für die Grundsicherung. Die Grundsicherung allein wird allerdings nicht reichen bzw. ist es zu teuer auch den Erhalt deines Lebensstandards mit Versicherungen zu machen (Versicherungen kosten ja Geld). Daher machen wir den Erhalt den Lebensstandards mit Aktien/ETFs. Grundsicherung: Versicherung. Erhalt Lebensstandard: Aktien/ETFs.

45 Kommentare

  1. Hallo,
    ich hab gekauft. ich hab mir die ETF’s genommen die am tiefsten in den Miesen standen und hab sie letzte und vorletzte Woche nachgekauft. Damit habe ich nun bei diesen einen geringeren Durchschnittspreis im Depot. Der Anteilspreis braucht nicht mal so hoch steigen, wie er noch vor 4/5 Wochen war und schon bin ich im Plus (Cost Average). Deinen Vergleich mit dem Schlußverkauf finde ich dafür passend. 🙂
    Normalerweise befolge ich deinen Rat und kaufe Anteile und drehe mich nicht mehr um. Allerdings hab ich doch mal ins Depot geblinzelt und gesehen, daß die Preise gaaanz laaangsam wieder steigen. Danke für deinen Input und die gute Portion Gelassenheit.

  2. Hi Natascha, Dank dir und deinem großartigen Mentoring letzten Sommer bin ich die Ruhe selbst und freu mich (wenn sonst über nicht viel gerade) übers „billige“ Investieren in meine ETFs!! LG, alle schön gesund bleiben! Dori

  3. Lina Mann

    Ganz wunderbarer Artikel. Jetzt bekomme ich richtig Lust mich mit meinen Finanzen und meinen Aktien zu beschaeftigen, ja es wird wohl eine Leidenschaft werden. Danke

  4. Anja Arnold

    Liebe Natascha, vielen vielen Dank. Dein Beitrag ist super klar und sehr verständlich. Es hat mich sehr beruhigt und ich werde deinen Rat befolgen, bloß nicht ins Depot zu schauen. Die Panik hat mich echt gepackt. Innerhalb von 4 Tagen 5 stellig in die roten Zahlen zu rutschen ist kein schönes Gefühl.

  5. Katharina

    Danke, danke, danke!!! Ich hatte schon mit diesen Ratschlägen gerechnet, es war aber gut, sie nun auch zu lesen!
    Ich wünsche allen Gesundheit!

  6. Dung Tran

    Wow, unglaublich wertvoll dieser Beitrag für mich, ich bin so froh und dankbar ihn zur richtigen Zeit gelesen zu haben! Danke dafür ❤️

  7. Susanne Hörnig

    Liebe Natascha, genau diesen Artikel habe ich gerade für mein Wohlergehen gebraucht! Lieben herzlichen Dank!!

  8. Hallo Natascha,
    vielen Dank für Deine super Zeilen. Ich bin gerade dabei ein Depot zu eröffnen und möchte meine Rente erhöhen. Ich bin 53 Jahre und warte bis ich loslegen kann. Jetzt eigentlich ein günstiger Start. 😉
    Dein Buch habe ich durch und kann, auch durch diese Zeilen, entspannt bleiben. 15 Jahre,…..dann gehe ich in Rente.
    Schön, dass Du so gut für uns sorgst. Vielen lieben Dank.
    Simona

  9. Franziska

    Danke, kurzer, sachlicher, ehrlicher Überblick. Das brauchen wir jetzt. Nicht nur für unsere ETF Sparpläne.

  10. Angelika

    Hallo Natascha,
    vielen Dank für diesen ermutigenden, von mir sehnsüchtig erwarteten Artikel. Ich habe von dir gelernt und halte natürlich meine ETFs, in die ich erst (und zum ersten Mal!) im August einen größeren Betrag angelegt habe. Nachdem sie Monat für Monat bis auf 17% plus gestiegen waren, sind sie jetzt bei minus 12%. Das muß man als Börsenneuling erstmal verkraften. Ich versuche, durchzuatmen und warte ab. Deine Bestätigung tut mir gut. Ich bin allerdings schon 58 und hoffe, dass es keine 15 Jahre dauert, bis ich wieder im Plus bin 😉
    Liebe Grüße,
    Angelika

  11. Liebe Natascha, wieso private Rentenversicherung und nicht Immobilien?

    Liebe Grüße
    Ruth

    • Natascha

      Weil eine Versicherung immer zahlt und Immobilieninvestments nicht für jeden realisierbar bzw. das Richtige sind.
      Aber eine Immobilie kann sicher auch nicht schaden 😉

  12. Claudia Kuhlmann

    Liebe Natascha,

    ich finde Deinen Artikel super.
    Von Herzen DANKE für Deine Arbeit und fürs mit uns Teilen!!!!

    Alles Liebe
    Claudia

  13. Simone Marquis

    Danke für den bestärkenden „Beistand“!
    Gut und klar geschrieben.

    Die Stay calm – Losung ist auch gut zwecks Corona!

    Frühlingshafte Grüße aus dem Wahllokal,
    Simone

  14. Liebe Natascha,
    ich habe soeben 2 Aktien verkauft die dermassen „abgeloost“ haben, auch wenn das nicht richtig sein sollte…dennoch wollte ich kein weiteres Risiko eingehen. Die restlichen (US Aktien) behalte ich noch, obwohl auch diese fallen (Alphabet, Facebook, Microsoft). Aber mich würde interessieren, ob ich die halten soll, denn in USA ist ja auch wirtschaftlich betroffen werden! Meine Fonds behalte ich natürlich, obwohl die auch abdriften….was wäre Deine Empfehlung bzgl. der US Aktien?

  15. Melanie Pannier

    Hallo Madame Monneypenny,
    mich interessiert wie es mit Investition in Gold aussieht. In Gold Etc, Goldbarren, Goldabbau- aktien

    Ich höre immer wieder, es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt in Gold zu investieren.

  16. Elisabeth

    Vielen Dank liebe Natascha für diesen sehr nüchternen, geerdeten Beitrag. Ich freu mich jetzt mal auf meinen Depotzugang, der gerade in der Postschleife hängt und werde dann -klein aber fein – einsteigen in die Welt des ETF. Habe mich lang vor dem Thema gedrückt. Deine anschaulichen Beispiele („Äpfel“) helfen mega, das komplexe Thema Börse zu kapieren und es ist ein supergutes Gefühl eine souveräne Entscheidung zu treffen. Deine Arbeit ist ungeheuer wichtig für uns Frauen! Danke dafür!

  17. Hallo Natascha,
    vielen Dank für die tolle Zusammenfassung. Ich habe gerade erst meinen ETF-Sparplan gestartet, deshalb tut die Krise (noch) nicht ganz so weh.
    Über eine Sache in deinem Beitrag bin ich gestolpert. Und zwar dass eine Säule der Altersvorsorge eine private Rentenversicherung sein soll. Ich hatte es bis jetzt so verstanden, dass Riester, Lebensversicherungen und co. sich für viele (zB mich: Normalverdiener ohne Kinder) wegen hoher Gebühren nicht lohnen. Deshalb bin ich gerade etwas erschrocken, dass sie scheinbar doch ein Must sind. Oder was genau ist damit gemeint?

    Danke für deine Antwort und liebe Grüße auch aus Berlin!

  18. Anke Schumacher

    Vielen Dank für die klaren Worte. Sie bestätigen nurmehr das Wissen, das ich mir angeeignet habe. Hoffen wir für alle Menschen das Beste und dass die Vernunft der Menschen in allen Bereichen wieder zunimmt und uns alle unseren Werten wieder näher bringt. Anke

  19. Ach Natascha…. was mache ich nur ohne dich..:)
    Vielen Dank für diesen -Bleib stark- Artikel!!
    Das hat gut getan

    Liebe Grüße
    Silvia

  20. Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Ich finde es klasse, wie du mit Humor an der richtigen Stelle, Leichtigkeit in diese angespannte Situation bringst!

    Ich gehöre nicht zu denen, die gerade in Panik ausbrechen. Vielmehr bin ich fast schon überrascht wie entspannt ich damit umgehe. Das unterstreicht einfach nur nochmal, dass ich mich (auch mit Hilfe von deinem Content) vorher ausreichend informiert habe.

    Also, ab zum Winterschlussverkauf… 😉

  21. Frauke Jeske

    Liebe Natascha, ich hab bei dir gelernt. Vielen Dank dafür, denn ich im ruhig und beruhige sogar meine Freundinnen. Irgendwann wird es wieder bergauf gehen. Ich gleich fest an die Wirtschaft. Glück auf!

  22. Lotta Frei

    Vielen Dank für die klaren Worte, es bestätigt meine Ahnung und ist ungemein hilfreich im Gespräch mit meinem Partner, der mehr vom Panik Ufer kommt. Hab ihm den Text gerade beim Frühstück vorgelesen! 👌🏻

  23. Liebe Natascha, ganz herzlichen Dank für diesen klaren und wohltuenden Artikel!
    Meine Frage: Was mache ich mit meinem gefährdeten Fonds, der 3 Jahre alt (damals kannte ich dich noch nicht) und NICHT in jedem Fall auf 15 Jahre ausgelegt ist??? Das Geld muss verfügbar sein, so war der Plan, und falls es doch nicht gebraucht wird, ist es auch ok. Soll ich daher wider aller Vernunft doch noch schnell verkaufen?
    Viele Grüße, Heike (bin schon 58 Jahre, auch deshalb evtl. anderes Vorgehen nötig)

  24. Andrea Beck

    danke für klare Worte und für den ständigen interressanten Input – in Sachen Geld und LEBEN☺Du/Ihr macht das gut!👏👏👏👍

  25. Hi Natascha,

    ich hab mich eher ein bisschen über den aktuellen Crash gefreut, weil ich gerade erst einen MSCI World sparplan gestartet hab.

    Allerdings wollte ich diesen Monat eigentlich mein Budget in Gold investieren. Jetzt steigt das aber natürlich wieder und ich bin mir nicht sicher, ob es sich da ähnlich verhält wie mit den Aktien, also ob ich mir jetzt trotzdem das Gold besorgen sollte, weil es in Zukunft trotzdem höher sein wird, oder ob ich lieber noch warten sollte, bis der Markt sich wieder etwas erholt.

    LG Tina

  26. Hi Natascha, danke für diesen beruhigenden Artikel!
    Wir hoffen auf Besserung und haben jetzt mehr Zeit für unsere eigene Entwicklung und Erkenntnis. Danke. Du bist ein Engel für diese Welt.

  27. Liebe Natascha,
    vielen Dank für den deinen Artikel, allerdings hat mich der letzte Absatz etwas stutzig gemacht. :
    Deine Altersvorsorge besteht – hoffentlich! – aus drei Schichten:

    gesetzliche Rente
    private Vorsorge anhand von privaten Rentenversicherungen
    Vermögensaufbau mit Aktien

    Der zweite Punkt: private Rentenversicherung- war das ist nicht dein Aha-Moment? warum sollte meine Altersvorsorge aus einer privaten Rentenversicherung bestehen?

    Viele Grüße
    Caro

    P.S.: Ich finde das beste an Corona sind die fallenden Kurse. 🙂

    • Natascha

      Hi Caro,
      ja, das war mein Aha-Moment. Weil ich an eine unehrliche Beraterin und ein teurer Produkt geraten bin.
      Aber es gibt auch ehrliche Berater*innen und gute Produkte. Eine private Rentenversicherung gehört für Ottonormalverbraucher*innen auf jeden Fall dazu. Falls du dazu eine kompetente Beratung wünschst, kann ich dir maiwerk-finanzpartner.de empfehlen. Die arbeiten auf Honorarbasis und kennen uns Moneypennies sehr gut 🙂
      LG Natascha

  28. If you are in trouble – panic. Im not in trouble so no need to panic – Danke Mme Moneypenny!

  29. Vielen für diesen Artikel, der mich beruhigt und mich trotz aktueller gegensätzlicher Meinungen, die derzeit dazu zu finden sind, in genau dieser Überzeugung bestärkt. Ich habe nämlich endlich, nachdem ich vor über einem halben Jahr deine Bücher gelesen habe, den Zeitpunkt genutzt und meine Anlagepläne in die Tat umgesetzt. Natürlich nun zu viel günstigeren Preisen als noch vor 8 Monaten… vielen Dank für deine inhaltliche und mentale Unterstützung! Aus diesem Grund bin ich derzeit gelassen, selbst wenn mein Depot nun auch bereits (leicht) rote Zahlen zeigt 😉

  30. Ute Segrodnik

    Danke Natascha. Alles super erklärt und auf den Punkt gebracht. Ich habe keine weiteren Fragen.

  31. Danke für diesen sehr schnell erarbeiteten und vor allem informativen Beitrag! Cool, dass du gleich reagiert hast… ich werde erst ins Geschäft einsteigen – Hatte ich mir schon vorgenommen … und jetz die Zeit nutzen, um mich noch besser zu informieren und dann loslegen… 🙂 dein Artikel hat mich jedenfalls beruhigt 👍

  32. Yes yes yes. Dein Eintrag bestärkt mich das letzte Jahr habe ich zum Selbststudium genutzt und ich nehme aus dem Corona-Kladeradatsch jetzt was positives mit und eröffnet in günstigen Zeiten mein Depot. Danke Natascha für die super verständliche Weitergabe deines Wissens. Hätte nie gedacht, dass mir das Thema Spaß machen könnte und ich mich mal mit Freundinnen übers Anlegen unterhalte 🤣👌 danke.

  33. René Bergmann

    Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf: Klar analysiert, rational argumentiert und schonungslos ehrlich. Ein Artikel mit Leuchtturmcharakter – perfekt für alle, die gerade etwas mutlos oder gar ängstlich werden. Danke dafür und weiter so!

  34. Rona Rincke

    Vielen Dank, dass ich meine Sichtweise nochmal von dir als Profi bestätigt bekommen habe. Das beruhigt mich zusätzlich.

  35. Liebe Natascha,
    vielen Dank für diesen Blogartikel 🙂
    Es ist einfach gut die Strategie nochmal bestätigt zu wissen. Es ist meine erste Börsenkrise und ja generell auch eine Krise in der wir sehen wie krisenfest wir sind und wie viel Angst in uns steckt.
    Alles Liebe und bleib gesund, Melli

  36. Nicole Malik

    Liebe Natascha,
    ich bin dankbar für deine sachliche Erklärung der Lage, das ist wirklich hilfreich. Wie schon so oft. Struktur gepaart mit auf den Punkt gebrachten Fakten. Danke. Toll!

  37. Jotthoch3

    Ich bin überrascht, dass du schreibst, dass wir „hoffentlich eine private Rentenversicherung haben“. Ich habe dich bisher immer so verstanden, dass du Versicherungsprodukte ablehnst und Alterssicherung über ETFs empfiehlst!?

    • Natascha

      Haha, stimmt! Wird nachgeholt. Ich hatte da einen bestimmten im Kopf, als ich das geschrieben habe 😉

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