Altersvorsorgedepot 2027:
Verstehen, bevor du unterschreibst
Ab dem 1. Januar 2027 gibt es ein neues, staatlich gefördertes Depot für deine Altersvorsorge. Du zahlst ein, der Staat legt bis zu 540 Euro im Jahr dazu, und dein Geld liegt in ETFs statt in einer Versicherung. Ob sich das für dich lohnt, was mit deinem Riester-Vertrag passiert und welche der drei Varianten du nimmst, erklären wir dir auf dieser Seite.

Was musst du über das Altersvorsorgedepot wissen?
Das sind die sechs Dinge, die du kennen musst, bevor du irgendetwas unterschreibst.
Start am 1. Januar 2027
Das Altersvorsorgedepot ersetzt Riester im Neugeschäft. Bestehende Riester-Verträge laufen weiter.
Bis zu 540 Euro Grundzulage im Jahr
Der Staat legt bis zu 540 Euro dazu, wenn du 1.800 Euro einzahlst, also 150 Euro im Monat.
300 Euro pro Kind
Ab 25 Euro im Monat holst du die volle Kinderzulage: 300 Euro pro Kind und Jahr, egal ob du ein Kind hast oder drei.
Ab 10 Euro im Monat dabei
Du musst mindestens 120 Euro im Jahr selbst einzahlen, also 10€ im Monat um Zulagen zu bekommen.
Kein Garantiezwang
Dein Geld geht direkt an den Kapitalmarkt, zum Beispiel in breit gestreute ETFs, und nicht in einen Versicherungsvertrag.
Selbstständige sind dabei
Selbstständige und Freiberuflerinnen sind zum ersten Mal förderberechtigt.

Verstehen, bevor du unterschreibst.
Ab 2027 fördert der Staat zum ersten Mal Altersvorsorge in ETFs und anderen Aktienfonds, ohne Garantiezwang und ohne Versicherung drumherum. In unserem Podcast erklärt dir Zineb Nouns, Financial Advisory Lead bei Madame Moneypenny, Folge für Folge, worauf es beim Altersvorsorgedepot ankommt. Kurz, konkret, mit Rechenbeispielen und ohne Provision im Hintergrund. So entscheidest du selbst, ob und wie das Altersvorsorgedepot in deine Altersvorsorge passt.
Die aktuelle Podcastfolge
Jeden 2. Donnerstag, eine neue Folge. Drück auf Play und hör die aktuellste Episode direkt hier. Lieber zuschauen? Viele Folgen gibt es auch auf YouTube.
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für dich? Die 540-Euro-Rechnung
Bis zu 540 € im Jahr vom Staat – diese Zahl wirst du ab jetzt überall lesen. Sie stimmt, aber an ihr sollte deine Entscheidung nicht hängen. In der ersten Folge rechnet Zineb nach, wie die Förderung wirklich funktioniert, wer wie viel davon bekommt und welche Fragen du dir stellen solltest, bevor du einen Vertrag abschließt. Zum Auftakt erzählt Natascha Wegelin, warum es diesen Podcast überhaupt gibt.
Riester behalten oder ins Altersvorsorgedepot wechseln?
Du hast einen Riester-Vertrag und fragst dich, was jetzt aus ihm wird? Die gute Nachricht zuerst: Deine Riester-Rente läuft weiter, du musst nichts überstürzen. Mit dem Start des Altersvorsorgedepots 2027 stellt sich aber für viele Riester-Sparerinnen die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt oder ob der alte Vertrag die bessere Wahl bleibt. In dieser Folge zeigt Zineb, was die Riester-Reform für bestehende Verträge bedeutet, wo die Unterschiede zwischen Riester-Rente und Altersvorsorgedepot liegen und welche Punkte du prüfen solltest, bevor du deinen Riester-Vertrag kündigst, ruhen lässt oder wechselst. Dazu gehören Kosten, Zulagen und die Frage, was du bisher eingezahlt hast. So entscheidest du auf Basis deiner eigenen Zahlen und nicht aus dem Bauch heraus.
Das neue Altersvorsorgedepot ist gut. Sorg dafür, dass für dich kein Riester 2.0 daraus wird.
Natascha zeigt dir live, worauf es ankommt – bevor es dir ab Januar jemand erklärt, der an deiner Entscheidung verdient. Live am Freitag, 9. Oktober 2026, um 20 Uhr, Wiederholung am 12. und 13. Oktober. Im Anschluss bekommst du deinen Altersvorsorgedepot-Rechner.

