pexels-photo

7 Dinge, die Aufräumen und Finanzen gemeinsam haben

von

Eines meiner Jahresziele für 2016 lautet „Ausmisten, entrümpeln, aufräumen“. Dieses Ziel habe ich im Mai erreicht als ich mir die Zeit genommen habe, meine komplette Wohnung auf den Kopf zu stellen und Kleidung, Bücher, Küchenkram, Abstellkammer, Badutensilien und sogar den Keller auszumisten. Bei meinem Kleiderschrank sah das Ganze so aus:

Und während ich mich mit dem Thema beschäftigte und sogar ein ganzes Buch übers Aufräumen las, („Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert„, was ich nur jeder empfehlen kann, die ein ähnliches Vorhaben plant), fielen mir ein paar Parallelen zwischen Aufräumen und privaten Finanzen auf…

  1. Keiner hat Lust drauf…

Aufräumen – ätzend. Sich um seine Finanzen kümmern – ätzend. Es sind zwei Themen, auf die man eigentlich nicht so richtig Lust hat. Wer räumt schon gerne auf und wer führt schon gerne ein Haushaltsbuch oder schaut nach, wie viele Gebühren das eigene Girokonto kostet?

2. … aber es lohnt sich!

Doch der Aufwand lohnt sich! Beim Ausmisten gewinnt man Platz (bspw. im Kleiderschrank) und verdient Geld indem man die aussortierten Dinge verkauft. Beides sorgt für Ordnung, Struktur und innere Ruhe.

Wer sich mit den eigenen Finanzen auseinandersetzt, sich Ziele steckt, die eigene Einstellung zum Geld zu überprüft, spart und investiert, wird damit belohnt die volle Kontrolle über das eigene Geld und im Endeffekt ganz einfach mehr Geld zu haben.

Es fühlt sich einfach gut an, Dinge im Griff zu haben, wenn die Finanzen geordnet sind und die Wohnung auch. Man hat den Kopf frei für andere Dinge, neue Ideen und Projekte.

3. Der Aufwand wird überschätzt.

Beides ist gar nicht so viel Arbeit, wie man zunächst denkt. Der Schlüssel liegt in der Planung – ja, auch beim Ausmisten und Aufräumen! Wenn man einmal einen Plan und eine Struktur hat, wie vorzugehen ist, geht der Rest leicht von der Hand. Beim richtigen Entrümpeln bspw. ist es wichtig, sich nicht die Räume sondern einzelne Kategorien vorzunehmen: Zuerst Kleidung, dann Bücher, dann Erinnerungsstücke. Wenn man diese von Marie Kondo in ihrem Buch beschriebene Struktur beibehält, geht das Ausmisten an sich schnell von der Hand. Denn man trifft einmal und an einem Ort die Entscheidung, welche Bücher man behält und nicht drei mal: Im Wohnzimmer, im Keller und im Arbeitszimmer.

Bei den eigenen Finanzen das Gleiche: Wenn du einmal deine Einnahmen und Ausgaben kennst, weißt, wie viel Geld du monatlich zum Investieren hast, ist die Umsetzung nur noch Formsache und geht schneller, als du denken magst.

4. „Einmal richtig“ reicht für immer.

Die Aufräum-Queen Marie Kondo rät dazu, nur ein einziges Mal, aber dafür richtig aufzuräumen. Wenn man einmal alles Aussortierte losgeworden ist, geht es daran, für die anderen Dinge einen festen Platz in der Wohnung zu finden. Dort gehören sie hin und werden nach Benutzung sofort wieder dorthin geräumt. Das Resultat: Nie wieder Aufräumaktionen bevor Mutti kommt, denn es ist immer aufgeräumt! Das System greift.

Selbiges für die Finanzen: Einmal aufgesetzt, arbeiten das System und dein Geld für dich. Wenn du passives Investieren betreibst, brauchst du dich die nächsten 50 Jahre nur noch ca. 2 Stunden pro Jahr mit deinem Geld beschäftigen. Denn du legst einmal deine Risikobereitschaft fest, suchst dir einmal deine ETFs aus und den Rest erledigen ein Dauerauftrag vom Girokonto zu deinem Broker und dein ETF-Sparplan für dich. Alles automatisch und dein Geld vermehrt sich langfristig ohne weiteren Aufwand.

5. Man entdeckt alte Schätze wieder

„Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, das Teil gekauft zu haben. Why?!“ So ging es mir in einigen Situationen während meines Entrümpelungs-Rausches. Das T-Shirt von irgendeinem alten Sportverein, die Topflappen von Omi, das Bild von den Eltern, das man nie aufgehangen hat – Dinge, die in Vergessenheit geraten sind, schaffen es (wenn auch nur kurz) zurück an die Oberfläche. Man wird daran erinnert, was man eigentlich alles besitzt und wie gering man viele Sachen schätzt einfach weil man zu viel besitzt.

Gleiches beim Geld. Hier lauern jedoch negative wie positive „Schätze“. Beispielsweise die Rentenversicherung, über deren Kosten man sich überhaupt nicht bewusst war oder die Erkenntnis, wie verdammt teuer eigentlich ein Auto und Rauchen sind. Aber auch der Bausparvertrag, den Papa irgendwann man für einen angelegt hat und auf dem noch ein paar Talerchen schlummern!

6. Wir Frauen können es gut!

Na gut, dass Frauen besonders gut aufräumen können, mag ein Hausfrauen-Klischee sein. Dass wir die erfolgreicheren Anleger sind, beweisen hingegen mehrere Studien:

  • Frauen schneiden bei Börsenspielen um ca. 5 Prozent besser ab als Männer. Dies fanden Wissenschaftler der University of California heraus als sie das Anlageverhalten von 35.000 Kunden über sechs Jahre hinweg untersuchten.
  • Beim Börsentraining der Deutschen Börse und dem Handelsblatt schneiden Frauen über Jahre hinweg durchschnittlich besser ab als Männer.
  • Im ersten Halbjahr 2013 erzielten Frauen eine durchschnittliche Aktienrendite von 3,6 Prozent während Männer auf nur 2,3 Prozent kamen.
  • Im Betrachtungszeitrum August 2014 bis August 2015 brachten Frauen es auf eine durchschnittliche Rendite von 5,8 Prozent. Die männliche Konkurrenz schaffte es nur auf 4,1 Prozent Rendite.

7. Mit beidem muss man einfach anfangen.

Von nichts kommt nichts! Also einfach anfangen! Bestell‘ dir am besten das Buch von Marie Kondo Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert und fange an, dir einen Überblick über deine aktuelle finanzielle Situation zu verschaffen bevor du schließlich dein Geld investierst und für dich arbeiten lässt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu liefert dir mein brandneues Ebook, dass du dir hier anschauen und herunterladen kannstEbook finanzielle Freiheit

Also los geht’s!

Das wird dir auch gefallen:

Schreibe einen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht!