Haushaltsbuch

Haushaltsbuch & Sparrate

von

Dein schlauster Berater: Das Haushaltsbuch.

Nun hast du also einen Überblick über deine Assets – also Anlagen (Gespartes, Bausparvertrag, Immobilien etc.). Dein Ziel ist es genau diese zu vermehren. Hierfür gibt es zwei logische Hebel – mehr verdienen und weniger ausgeben. Das mit dem mehr verdienen ist immer so eine Sache, aber weniger ausgeben kann jede – auch du!
Kurzes Check-up: Wie viel Geld hast du im letzten Monat für Kleidung ausgegeben? Wie viel um auswärts zu essen (dazu gehört auch Lunch bei der Arbeit)? Wie viel für Kosmetika? Für Transport/Auto? Kannst du nicht genau sagen? So geht es den meisten und es ist nicht schlimm, so lange du es für alle kommenden Monate weißt. Die einfache Lösung heißt: Haushaltsbuch führen. Ja, es hört sich nach 70er Jahr an, aber es ist so effektiv! Ich habe damit angefangen und war total erschrocken, wie viel Geld ich bspw. für auswärts essen ausgebe.

Hier die Vorteile eines Haushaltsbuches:

  • Sparen: Endlich weißt du, wie viel Geld du für was ausgibst und daher auch wo du noch sparen kannst.
  • Psychologie: Wenn du weißt, dass du jeden Abend eintragen musst, wie viel Geld du ausgegeben hast, wirst du automatisch genau abwägen, ob du diese Ausgabe tatsächlich tätigen musst.
  • Gutes Gefühl: Es fühlt sich einfach verdammt gut an alles im Griff zu haben!

Haushaltsbuch führen & Sparrate erhöhen

Ich habe dir eine Datei mit meiner Vorlage für ein Haushaltsbuch sowie einen Jahresüberblick hochgeladen. Die Datei ist folgendermaßen aufgebaut: Es gibt einen Jahresüberblick und 4 Blätter (Haushaltsbuch Q1 – Q4) für jeweils ein Quartal (dann musst du nicht so viel scrollen, um zu den späteren Monaten zu gelangen). Eintragungen, die du im Haushaltsbuch vornimmst, werden automatisch in den Jahresüberblick übernommen. Deine Sparrate wird ebenfalls automatisch errechnet.

Einfach folgendes tun:

Email eingeben, Datei (kostenlos) herunterladen und mal drin herumstöbern. Mach ruhig, ich warte solange.

HINWEIS: Diese Haushaltsbuchvorlage ist Teil meines Download-Pakets, zu dem zusätzlich ein 120-Seiten-Ebook gehört, in dem du Schritt-für-Schritt deine finanzielle Unabhängigkeit aufbauen wirst. Wenn du also nicht nur Geld sparen sondern auch noch mehr Geld verdienen und dieses Geld für dich arbeiten lassen willst, damit du deine Zeit (dein wertvollstes Gut!) mit wichtigeren Dingen als arbeiten verbringen kannst, solltest du mal hier vorbeischauen: Zum Ebook.


Deine E-Mail-Adresse

Hast du’s? Dann geht’s jetzt los!

1. Trage zunächst im Blatt „Jahresüberblick“ in der Spalte „Schätzung“ deine Einnahmen sowie die Fixkosten, wie Versicherungen, Miete etc. ein, die stehen ja fest und sind immer gleich. Füge gerne Kategorien hinzu, wo die „?“ stehen.

2. Trage dann bei den variablen Kosten ein, was du denkst, was du für die jeweiligen Kategorien ausgibst (füge gerne Kategorien hinzu). Für Ausgaben, die in keine Kategorie passen oder eine eigene Kategorie dafür zu viel des gutes wäre, gibt es „Sonstiges“.

3. Nun geht es daran, zukünftig im Blatt „Haushaltsbuch Q1“ jede einzelne variable Ausgabe für jeden einzelnen Tag festzuhalten. Wenn du magst, kannst du einzelne Ausgaben mit Kommentaren versehen damit du später noch weißt, für was genau (welches Restaurant oder welches Paar Schuhe) du dein Geld ausgegeben hast. Am Ende des Monats siehst du dann, wie viel Geld du in welchem Posten gelassen hast – ich verspreche dir, es wird mindestens eine große Überraschung dabei sein (die meisten trifft es beim Auto…).

Tipp: Zahle alles, was geht, mit EC-Karte. So brauchst du nur einmal die Woche deine Girokontoumsätze online durchgehen und eintragen. Alles, was du bar zahlst, solltest du jeden Abend direkt eintragen.

4. Der Jahresüberblick fügt alle Summen direkt ein und verrechnet die Ausgaben mit den Einnahmen. So kannst du immer direkt feststellen, was zum Sparen bzw. Investieren (!) übrig bleibt. Höchstwahrscheinlich weniger als du dachtest.

5. Daher gehst du danach in die Spalte „Budget“ aka „So viel werde ich dafür ab jetzt maximal ausgeben“ und legst das Budget für jeden Posten fest. Nimm‘ dafür deine variablen Ausgaben für den letzten Monat und schraube sie alle um mindestens 10% (besser 20%) runter. Alle. Das ist dein Budget für den nächsten Monat für diese Kostenstelle. Für die Fixkosten: Überprüfe, ob es – besonders bei Strom, Internet und Handytarifen – nicht mittlerweile günstigere Produkte gibt. Guter Anlaufpunkt ist immer check24.de.

6. Du siehst nun also, wie viel Geld du im nächsten Monat sparen wirst. Daher gehst du jetzt in dein Girokonto und richtest einen Dauerauftrag mit genau diesem Betrag für jeden 1. Tag des Monats auf dein Tagesgeldkonto ein. Es ist wichtig, dass es ein Dauerauftrag ist (also die Überweisung automatisch getätigt wird) und, dass die Überweisungen am Monatsanfang geschehen. Denn so ist das Geld gesichert – vor dir. Wenn du es erst am Ende des Monats überweist, läufst du Gefahr weniger zu sparen weil dann ggf. nur noch weniger übrig ist als deine von dir festgelegte Sparsumme.

Wie du nur noch „so wenig“ Geld ausgeben sollst? Das erfährst du in meinen 15 besten Spartipps.

Das hast du schon drauf: Konto, Assets, Haushaltsbuch, Sparrate

Puh, das war schon eine ganze Menge Holz. Aber es ist super, dass du noch dabei bist, denn du hast schon folgendes erreicht:

  • Du hast die besten und günstigsten Konten eingerichtet (Girokonto, Tagesgeldkonto & Depot)
  • Du kennst deine Assets und ihre Verteilung
  • Du kennst deine monatlichen Ausgaben, Einnahmen und deine Sparrate
  • Du weißt, wie du deine Sparrate erhöhen kannst um noch mehr zu sparen und somit mehr Geld zu haben, das für dich arbeiten wird!

 

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5 Kommentare
  1. Jörg 3 Monaten ago
    Antworten

    Ein Haushaltsbuch ist auf jeden Fall der erste Schritt und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn nur wer weiß was er ausgibt ist in der Lage herauszufinden wo zu viel Geld ausgegeben wird.

  2. […] Bevor ich anfangen konnte mit dem Sparwahn, legte ich mir ein Haushaltsbuch zu. Hier trug ich ab jetzt alle noch so kleinen Ausgaben ein. Jedes Brötchen, jedes Bier vom Späti, jede Spende an den Ubahn-Sänger. Hat das Spaß gemacht? Nein. War es notwendig? Ja. Allein zu wissen, dass ich jeden Abend jede Ausgabe eintragen musste, hat mich darüber nachdenken lassen, ob ich eine Ausgabe wirklich tätigen muss. Fang‘ an ein Haushaltsbuch zu führen! Hier geht’s zu meiner kostenlosen Vorlage.  […]

  3. Martin 7 Monaten ago
    Antworten

    Hallo,

    ich lese nun schon eine Weile in deinem Blog. Ich finde deine Beiträge super. Aber ich muss zugeben, dass ich etwas zu dumm bin das Excel Haushaltsbuch zu verstehen.

    Wieso wird denn das Budget, was ja wenn ich das richtig verstehe, nur eine Planungsröße ist zur Spalte „Total“ hinzugerechnet? Der Sinn erschließt sich mir nicht.

    Ich hoffe du kannst mir da helfen?

    • Madame Moneypenny 6 Monaten ago
      Antworten

      Hi Martin,
      nicht du bist zu dumm, sondern ich.
      War ein Fehler, ist korrigiert. Danke für den Hinweis!
      VG Natascha

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