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Finanzielle Ziele Oktober

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Die Sparraten überschlagen sich: Ich nähere mich den 50 Prozent und lasse es mir dabei noch gutgehen. Außerdem gab es einen großen Verkauf, eine einmalige Einkommensquelle und eine weitere Neuigkeit, die sich ab Dezember auf meine Fixkosten auswirken wird…

Human Kapital

1. Drei Bücher pro Monat lesen

Oh je, zum ersten Mal habe ich mein Leseziel nicht erreicht. Ich habe „nur“ Das Robbins Power Prinzip: Wie Sie Ihre wahren inneren Kräfte sofort einsetzen* gelesen. „Nur“ weil es sich hierbei um einen echten Schinken handelt: 535 Seiten in Ameisenschrift. Damit hatte ich diesen Monat ganz gut zu tun. Hier geht’s zum Artikel: 

5 Lehren aus „Das Robbins Power Prinzip“

Für den November stehen diese Bücher in den Startlöchern*:
         

2. Informationsdiät

Kein TV schauen, lautet die Devise. Da habe ich einen recht radikalen Schritt gewagt: Ich habe meinen Fernseher verkauft. Ja, ich habe es getan. Nicht damit ich kein TV mehr schaue sondern weil ich ihn die letzten Monate einfach nicht genutzt habe (außer zum Streamen von Fußballspielen). Wenn ich so zurückdenke, war ich das letzte Mal vor meinem 16. Geburtstag „fernseherlos“. Ab da hatte ich immer eine Flimmerkiste und habe sie auch sehr rege genutzt. Doch seitdem sich bei mir ein anderes Zeitbewusstsein eingestellt hat und ich mich nicht nutzlos beschallen lassen möchte, brauche ich keinen TV mehr.

3. Zweimal pro Woche meditieren und Yoga betreiben, um im Gleichgewicht zu bleiben.

Hinter das Meditieren kann ich einen Haken machen. Ich habe außerdem mit autogenem Training angefangen (dazu gibt es ein tolles Hörbuch bei Audible: Autogenes Training: Nachhaltige Entspannung und gesunder Schlaf*). Allein die Sache mit dem Yoga bekomme ich nicht hin. Das hat ja leider noch nie so richtig geklappt. Da fällt mir meine Lieblingsausrede, die ich bei anderen nicht gelten lasse, auf die Füße: „Keine Zeit.“ Was natürlich quatsch ist. Zumal ich letztens dazu einen schönen Satz gelesen habe: Wer keine Zeit für Achtsamkeit hat, hat sie am nötigsten. 

Sparen

1. Sparrate von durchschnittlich 33%

Also entweder es liegt ein Fehler in meiner Excel-Datei vor oder ich habe in diesem Monat ziemlich wenig Geld ausgegeben. Der größte Posten war im Oktober nicht wie sonst „Lebensmittel“ (84 Euro), sondern „auswärts essen“ mit 115 Euro. Ich habe es mir besonders an den ersten beiden Wochenenden des Monats gut gehen lassen und ordentlich reingehauen mit Pizza, Frühstück, Asia. Außerdem war ich mal wieder in meinem Lieblingsspa (28,50 Euro).

Sonstiges: Ich war für 26 Euro beim Frisör. Das mache ich ab jetzt übrigens immer am Ende des Monats. Denn am Ende des Monats haben die Leute kein Geld mehr weswegen es schön leer ist und man nicht warten muss. Diesen Trend hat mir mein Frisör übrigens – ganz ohne Suggestivfrage meinerseits! – bestätigt.

Sparrate im Oktober: 49%. Habe ich das Gefühl auf etwas zu verzichten? Ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich gehe regelmäßig nett essen, kaufe gutes Brot vom Bio-Bäcker, gönne mir Spabesuche, fahre Car2Go und gehe zum Frisör.

2. Keine Kleidung. 

Did and done. Easy rider. Obwohl ich tatsächlich ein paar neue Sportsocken gebrauchen könnte. Naja, ist ja bald Weihnachten…

3. Sonstiges

Diesen Monat gibt es eine Kategorie „Sonstiges“. Denn es gibt Neuigkeiten: Ich ziehe zum 1.12. um! Juhu, endlich mal wieder. Länger als drei Jahre am Stück hält man es ja auch nirgends aus… Schon gar nicht ganz alleine 😉 Dies haben wir zum Anlass genommen einen Flohmarkt zu veranstalten. Natürlich an dem schmuddeligsten Herbstwochenende so far: Knackige 10 Grad, Nieselregel, grau in grau – alles perfekt! Man glaubt ja gar nicht, wofür die Leute Geld ausgeben… Jedenfalls hier unser Ergebnis:

Kosten:

  • Standgebühr: 32 Euro
  • Transport: 30 Euro

Einnahmen:

  • 320 Euro

Mit einer A-Klasse hin, mit einem Smart for two zurück 😉

Die Sparrate bezieht sich übrigens immer ausschließlich auf mein Gehalt ohne Nebeneinkünfte. Sonst käme es zu Verzerrungen.

Der Umzug läuft unter dem Motto: Plus-Minus-Null. Für die Anschaffung neuer Möbel müssen erst alte verkauft werden. Es wird nur das Geld ausgegeben, das wir zuvor durch Verkäufe eingenommen haben. Umsatz vor Kosten quasi. Ich werde natürlich detailliert berichten, wie das läuft. Dann verrate ich euch auch, wie sich die neue Miete auf meine Fixkosten auswirkt. Any guesses?

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Investieren

1. Rentenversicherung checken

Hier endlich der abschließende Artikel zu dem Thema:

Warum ich nicht mehr rentenversichert bin

2. P2P-Kredite ausprobieren

Nach dem lesenswerten Interview mit Lars als Einstieg in die p2p-Welt, steht ja nun sein Buch für diesen Monat endlich an. Damit wäre die Informationsphase abgeschlossen und es wird in den kommenden Wochen ans Eingemachte gehen. Da freue ich mich schon sehr drauf!

p2p-Kredite Grundwissen: Interview mit Lars Wrobbel

Foto oben: https://www.pexels.com/de/foto/blatter-herbst-herbst-bunt-33158

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3 Kommentare
  1. Milan 8 Monaten ago
    Antworten

    Die Sache mit dem TV-Verkauf finde ich sehr gut! Dann ist auch die Versuchung nicht mehr so groß einzuschalten. Und alle wichtigen Informationen kann man auch über Zeitschriften usw. beziehen. Habe auch schon mit der Überlegung gespielt meinen zu verkaufen… Naja die Xbox ist aber schon mal weg 😀

  2. Eileen 8 Monaten ago
    Antworten

    Vielen Dank für diesen Artikel.

    Was machst Du mit den ganzen Büchern? Verkaufst Du sie, nachdem Du sie gelesen hast?
    Wie sieht es sonst bei Dir aus? Alles Unnütze inzwischen aussortiert / verkauft?

    Viele Grüße, Eileen

  3. Ex-Studentin 9 Monaten ago
    Antworten

    An sich dachte ich ja, dass du als freiheitsliebender Mensch eher alleine wohnen willst.. Aber wenn du schon so fragst: Ich tippe, dass du doch mit deinem Schatz zusammen ziehst. Oder in eine große WG und dadurch vermutlich auch noch Miete sparst. Wann löst du das Rätsel?

    Bei dem Satz „Mit einer A-Klasse hin, mit einem Smart for two zurück 😉“ musste ich lachen. Klingt nach einem gängigen Polen-Witz. 😀

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